Verlosung Jochen Distelmeyer

Mein 2 ¾ Jahre alter Sohn zeigt auf das Foto von Jochen Distelmeyer in der Zeit und sagt; „Großer Mann!“. Unbestreitbar ist er das. Mit seinen sieben Alben mit der Band Blumfeld hat er die deutsche Popmusik neu justiert. Am 25. September erscheint sein mit neuen Musikern eingespieltes Soloalbum „Heavy“.

Doch die Ruhrbarone sind nicht die Zeit. Sonst hätten wir das neue Album von Jochen Distelmeier bereits gehört. Und es launig besprochen. Daher dieser Stelle nur ein Zitat von den Kollegen aus Hamburg:

Die große Überraschung von Heavy aber ist zunächst, dass es darauf keine musikalische Überraschung gibt.

Oder wie Distelmeyer selber sagt, hat er den Titel Heavy gewählt, da es sich um schwere Musik und um schwere Themen dreht. Auch schön.

Im Juli berichteten wir bereits vom Gastspiel Jochen Distelmeyers mit neuer Band im Essener Grend. Zwar ließ das Management von Distelmeyer die beiden dazugehörigen kurzen Videoausschnitte vom Konzerte bei Youtube sperren. Heute setzen sie das umstrittene Downloadportal Rapidshare für eigene Guerilla-Marketing Zwecke ein und bieten hier ein Making-Of-Interview zum Download an.

Macht aber nix. Jetzt gibt es Devotionalien zum Geschenk. Folgendes machen wir dem größten Fan unter euch zum Geschenk.

  • 1 EP auf Vinyl "Lass uns Liebe sein"
  • 1 CD des Album "Heavy"
  • 1 Poster

Kriegt natürlich nicht jeder der mitmacht geschenkt, sondern nur der Gewinner. Und wie soll das gehen? Ihr schreibt in das Kommentarfeld, was gerade euch qualifiziert zu gewinnen. Aber machts euch nicht zu schwer. Wir wollen doch alle nur Spass haben…
Am Abend des 24. September schließen wir die Liste und küren den Gewinner. Schaut am Freitag vorbei bei den Ruhrbaronen und lest, ob ihr gewonnen habt.

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18 Kommentare

  1. #1 | Jochen Distelmeyer spielt neue Konzerte ohne Herrn Blumfeld » ruhrbarone sagt am 21. September 2009 um 10:41 Uhr

    […] aktuellem Anlaß hier noch der Link zu unserer Verlosungsaktion vom 21. bis 24. September 2009 […]

  2. #2 | Dirk E. Haas sagt am 21. September 2009 um 11:16 Uhr

    Mein Sohn (11 11/12 Jahre) wird sagen: Jochen sieht aus wie Charlotte. https://estb.msn.com/i/94/145B4AC4CEA09A17A3EBF61B890.jpg

    Er ist kein Fan (ok, das ?Hunde-Video? von Blumfeld fand er gut), aber ich finde, er sollte am Sonntag (wenn er zum ersten Mal 12 und Merkel zum zweiten Mal Kanzlerin wird) nicht nur Skateboardmusik https://www.youtube.com/watch?v=TgTJtdn6VjM
    geschenkt bekommen.

  3. #3 | Thomas sagt am 21. September 2009 um 16:08 Uhr

    Was hat Dich bloß so ruinert?

    Denn: Blumfeld sind völlig überschätzt. Blumfeld sind eine Band für Oberstüfler-Gymnasiasten. Das Original der Bad Salzufler Connection, die zur Hamburger Schule wurde, sind Die Sterne.

    Deren neuer Tonträger, eine EP, namens Der Riß, erscheint im Oktober.

    https://www.roteraupe.de/neues/2013/

    Verdächtig ist, daß Klaus Fiehe, etwa in seiner Radioshow Caramba auf byte.fm, andauernd Tracks daraus spielt.

    Hab ich heute morgen schon wieder gehört.

    https://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&sendung=45

    Das nenne ich mal Guerillamarketing. (-:

  4. #4 | Rhetormusic sagt am 21. September 2009 um 16:52 Uhr

    Thomas, ich find Die Sterne auch besser. Aber schöner Beitrag, willst ja bloß gewinnen…

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 21. September 2009 um 17:52 Uhr

    Ein Satz von Blumfeld hat mir immer gut gefallen: „Das ist soziale Marktwirtschaft – langweilig ist sie nie.“ Ist glaube ich auf der zweiten Blumfeld CD drauf.

  6. #6 | Thomas sagt am 21. September 2009 um 18:41 Uhr

    @Stefan:

    >?Das ist soziale Marktwirtschaft – langweilig ist sie nie.

    Rekurriert vermutlich auf Andreas Dorau – Songtitel: Demokratie

    Kehrreim: Das ist Demokatie – langweilig ist sie nie. Lalalala, la, lahla.

    Spitzensong, wie ich finde.

    https://www.youtube.com/watch?v=RQKlel-CUIs

    @rhetormusic, also Uli:

    Der Riss von Die Sterne scheint verkriegbar zu sein, bloody Link:

    https://www.torrentreactor.net/find/die-sterne-riss

    Ob die Hinwendung der Sterne zur Tanzmusik gut ist?

    Aus meiner Sicht nicht.

    Ich habe Die Sterne damals im Vorprogramm von Dylan, danach Young auf der Hamburger Reitbahn, gemeinsam sangen Dylan und Young als last encore All Along The Watchtower, dann viertelstündiges grundge-iges Solo von Neil Young, simultan ging die Sonne über der Bühne unter, großartig: Gnosis, das, als sehr sympathisch dreckige Schweinerock-Combo erlebt.

    Und so werd ich die auch in Erinnerung behalten; der Trip mit der Tanzmukke wird nicht reinhauen, damit kann man sich keine Rente mehr erspielen, dazu ist die Combo viel zu eigenartig.

  7. #7 | Arnold Voß sagt am 21. September 2009 um 20:15 Uhr

    Ich stelle mir gerade vor, dass die französische Revolution aus purer Langeweile entstanden ist, oder besser, damit es mit der Langeweile endlich ein Ende hat. Und dass das Frauenwahlrecht erst so spät durchgesetzt wurde, weil das weibliche Geschlecht besser mit Langeweile umgehen kann. Das wirft ein völlig neues Licht auf die Weltgeschichte.

  8. #8 | Stefan Laurin sagt am 21. September 2009 um 20:22 Uhr

    @Arnold: Neben der Langeweile spielte wohl auch der Hunger eine Rolle…

  9. #9 | Rhetormusic sagt am 22. September 2009 um 09:18 Uhr

    Ich mag an Distelmeyer immer noch folgende Textzeilen aus „Zeittotschläger“ vom ersten Blumfeld-Album Ich-Maschine: für fünf Mark Freiheit und für dreißig Mark Bier.

  10. #10 | Löblein Nadja sagt am 22. September 2009 um 13:06 Uhr

    was mich qualifiziert nun ich kann alle Lieder von Distelmeyer auswendig und singe sie oft bei Karaokepartys.

  11. #11 | pillenknick sagt am 22. September 2009 um 13:33 Uhr

    Alle welt schwärmt von diesem Jochen Distelmeyer und ich steh da wie die Kuh vorm Bäcker, will sagen: Ich hab – wie üblich -.-‚ – keine Ahnung vom derzeitigen Musikgeschehen. Insofern wäre ein Gewinn doch die ideale Gelegenheit, mich zum Fan zu machen – und eine Rezension eines völlig Unvoreingenommenen zu bekommen 😉

  12. #12 | der Don sagt am 22. September 2009 um 15:42 Uhr

    Mir hat Jochen mal seine Hand auf die rechte Schulter gelegt. Seither habe ich eine golden-schwere Schlagergseite. Auch im Netz.

  13. #13 | Marga sagt am 22. September 2009 um 23:42 Uhr

    höre gerade radioeins und jochen stellt sein album vor – und ich bin begeistert, also her damit 😉

  14. #14 | ch_we sagt am 23. September 2009 um 11:38 Uhr

    Wir waren in Hamburg auf dem Bohren & der Club of Gore-Konzert und sitzen an der Bar. Der Club ist gut gefüllt, mein Freund Basti steht auf und muss zur Toilette. Jochen Distelmeyer erspäht den freien Platz, nähert sich langsam und haucht „Ist hier noch frei?“ Mein Kumpel Tobias sagt: „Nö, da sitzt der Stoppelkamp“. Jochen sieht’s dann genauso.

  15. #15 | Sonnenblume333 sagt am 23. September 2009 um 18:39 Uhr

    Ich mag die Musik von Jochen Distelmeyer.

  16. #16 | Martin Fellmann sagt am 24. September 2009 um 15:14 Uhr

    Ich qualifizier mich zu gewinnen weil ich erstens ein armes Schwein bin und ich zweitens den jochen und auch blumfeld immer vor all meinen freunden in schutz nehme weil die einfach den sinn hinter dieser musik nicht verstehen und deswegen drauf rumhacken

  17. #17 | apfelmann sagt am 24. September 2009 um 23:47 Uhr

    Rhetormusic hat völlig recht, wenn er „Zeittotschläger -für fünf Mark Freiheit und für dreißig Mark Bier“ vom ersten Blumfeld-Album „Ich-Maschine“ für eine herausragende textzeile hält – ich liebe diese platte auch.

    vergessen darf man aber nicht: die großartige band „kollossale jugend“. wenn ihr mich fragt: ohne diese band gäbe es wahrescheinlich keine „hamburger schule“.

    gruß
    der apfelmann

  18. #18 | soeren sagt am 28. September 2009 um 21:48 Uhr

    Ich muss mich nicht qualifizieren, ich lasse das Schicksal entscheiden. 🙂

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