Wir sind jetzt Iraner

Wir sind jetzt Iraner – zumindest auf Twitter. Und dafür gibt es gute Gründe.

Durch die Zensur der klassischen Medien sind Twitter, Blogs und Youtube für viele Oppositionelle im Iran die einzige Möglichkeit der Kommunikation. Aber auch im Netz werden sie verfolgt. Um sie zu schützen hat das Networkes Cultures einige Tipps herausgegeben, wie man ohne großen Aufwand die Opposition im Iran unterstützen kann.  Einer ist die Zahl der Twitterer aus dem Iran virtuell zu erhöhen und im Twitter-Account als Ort Teheran und die entsprechende Uhrzeit einzutragen: "Security forces are hunting for bloggers using location and timezone searches.  If we all become ‘Iranians’ it becomes much harder to find them."

Also sind wir auf Twitter bis auf weiteres Iraner. Via Piratenpartei

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5 Kommentare

  1. #1 | David Schraven sagt am 16. Juni 2009 um 15:37 Uhr

    Man az teherane – oder so heißt das doch auf Farsi.

    Muss meine Sprachkenntnisse mal flott machen. 🙂

  2. #2 | Jens Kobler sagt am 16. Juni 2009 um 15:43 Uhr

    Welche Opposition genau unterstützt denn die Piratenpartei bitte?

  3. #3 | H. Schrozberg sagt am 16. Juni 2009 um 22:12 Uhr

    Der Link „https://reinikainen.co.uk/2009/06/iranelection-cyberwar-guide-for-beginners/“ ist offline/suspended!

  4. #4 | Patrick sagt am 17. Juni 2009 um 13:56 Uhr

    Der Guide ist offensichtlich auch hier zu finden:

    https://boingboing.net/2009/06/16/cyberwar-guide-for-i.html

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 17. Juni 2009 um 14:16 Uhr

    @Schrozberg: Danke, habe ich ausgetauscht.

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