Umland

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Die Teilnehmerliste des AfD-Parteitags in Stuttgart geleakt

Bildschirmfoto 2016-05-01 um 19.45.29Während in Stuttgart die sogenannte „AfD“ ihren Parteitag abhält und es bei der Gegendemonstration zu hunderten Festnahmen kam, wurden über 2,000 Namen, Adressen, Telefonnummern und Emailadressen auf der Medien-Plattform linksunten.indymedia geleakt, deren Verbot auf dem Parteitag gefordert wurde. Tags zuvor wurde an gleicher Stelle bereits eine ähnliche Liste zum Parteitag in Bremen veröffentlicht und mit dem Hinweis, dass es am 1. Mai weitergehe, versehen.

Die Motivation ist bisher nicht geklärt. Ebenso wie die juristische Wertung.

Die Ruhrbarone-Autoren Felix Huesmann und Sebastian Weiermann sind in Stuttgart vor Ort und berichten über den AfD-Parteitag.

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Deutsche Zumutungen IV/IV

Deutsche Zumutungen

Deutsche Zumutungen

In den letzten drei Wochen veröffentlichten wir jeden Sonntag Aphorismen von unserem Gastautor Emmanuel Brand-Pfeiffer. Ungewöhnliche Texte, von denen wir glauben, dass Ihr sie mit Gewinn lesen werdet. Heute erscheint der letzte Teil der Serie.

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Aber wirklicher Luxus wäre es, das letzte Exemplar einer Art serviert zu bekommen.

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Hab‘ mir ein paar Minuten Todenhöfer gegeben und musste wegen einer Überdosis Frieden und Gerechtigkeit in der Notaufnahme mit Broder behandelt werden.

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Es gibt einen Menschenschlag, der zur Freundschaft unfähig ist und deshalb Mitglied wird. Weiterlesen

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Skunk Anansie kommen im Juni mit ihrem neuen Album ins Dortmunder Westend

Foto @ Jeon Seung Hwan

Foto @ Jeon Seung Hwan

Eine der größten britischen Rock-Bands, Skunk Anansie, wurde 1994 von Sängerin Deborah Anne Dyer alias Skin, Martin Ivor Kent alias Ace und Richard Keith Lewis alias Cass gegründet und sorgte Mitte der 90-er Jahre durch ihre politischen, feministischen und antirassistischen Texte vor allem in Europa für musikalisches Aufsehen.

Mit über vier Millionen weltweit verkaufter Alben, sieben ausverkauften Welttourneen und Auftritten für den Dalai Lama und Nelson Mandela hat sich die Band, bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2001, einen festen Platz in der Musikwelt erkämpft.

1995 erschienen beim Indie-Label “One Little Indian” die Debütsingle “Selling Jesus” und das erste Album “Paranoid & Sunburnt”.

1996 folgte “Stoosh”. Der ausgekoppelte Titel “Hedonism” (Just Because You Feel Good) wurde in ganz Europa ein Hit und machte die Band auch dem Mainstream-Publikum bekannt.

Zwei Jahre nach ihrem dritten Werk „Post Orgasmic Chill“, war allerdings dann erstmal Schluß und Solopfade wurden angestrebt.

2009 bestätigte die Band aufkommende Gerüchte über eine Wiedervereinigung und kündigte an, dass sie an Songs schreiben würden für eine Best-of-LP und -Tournee.

Am 5. März 2009 wurden zwei Auftritte unter dem Pseudonym SCAM (Skin, Cass, Ace, Mark) angekündigt, welche innerhalb von 20 Minuten ausverkauft waren. Diesen Konzerten folgte am 9. September ihre erste Europa-Tour seit acht Jahren.

2010 erschien mit „Wonderlustre“ nach fast elf Jahren ein neues und das vierte Album der wiedervereinten Band, das sich musikalisch vielfältig zeigt, harter Rock wechselt mit Balladen, Hymnen und karibischem Groove. Ein weiteres Album folgte 2012 mit „Black Traffic“.

Für 2016 haben Skin, Cass, Ace und Mark, anläßlich ihrer Tournee zu ihrem brandaktuellen und somit sechsten Album „Anarchytecture“ ( Vö : 15.01.2016), zwei Konzerttermine für Deutschland angekündigt.

Der Kartenvorverkauf für den 10.06. in Frankfurt/Batschkapp und für den 11.06. in Dortmund/FZW startet heute, am 27.04.2016, online bei Eventim.

www.dbe.ag

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A-ha lassen norwegische Popträume in der Köln Arena neu aufblühen

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Rund 8000 Fans waren am gestrigen Abend in die Lanxess Arena nach Köln gekommen, jeder einzelne in froher Erwartung auf sein ganz besonderes „a-ha“ – Erlebnis.

Als Frontmann Morton Harket Punkt 21 Uhr mit Flieger-Sonnenbrille, Lederjacke und Fetzenjeans auf die Bühne kommt, geht ein Kreischen durch die Menge. Vom ersten Song „I’ve Been Losing You“ an jubeln die 8000 Fans auf, tanzen, singen mit. Feiern Morten Harket, Pål Waaktaar-Savoy und Magne Furuholmen,  als wären sie nie weg gewesen. Und A-ha spielen das „Best-Of“ einer großen Karriere, eine Art Rückschau auf die letzten 30 Jahre, die sie als das erfolgreichste Pop-Phänomen Norwegens zu einem Zeitpunkt beenden, in denen sie noch immer die großen Arenen füllen. Mehr als 80 Millionen Platten haben A-ha verkauft und auch ihr aktuelles Album „Cast In Steel“, im September 2015 erschienen, knüpft an den typischen Sound der Band an.

So verwandeln sie also die Köln Arena ganz stilecht in eine 80-er Jahre Disco und schnell sind Künstler und Publikum spürbar vereint in bittersüßer Erinnerung an die eigene Jugend. Musikalische Unterstützung erhält das Trio durch drei Gastmusikern am Schlagzeug, am Bass und am zweiten Keyboard und durch die Background-Sängerin Anneli Drecker. Auf überdimensionalen Leinwänden im Hintergrund lassen sie sich abwechselnd allesamt in Szene setzen, zwischendurch gibt es Einspieler atmosphärischer Landschaften und Tieraufnahmen (Cry Wolf), immer passend zum jeweiligen Song. Diese zeichnen sich auch nach 30 Jahren immer noch durch Mortens wunderbare und glasklare Stimme aus, die vor allem beim vierten SongStay on these roads“ wieder gänzlich zur Geltung kommt.

Auch sein Image als cooles Nordlicht hat er sich bewahrt. A-ha waren ja nie eine Gute-Laune-Band mit Rampensau-Charakter und auch das Tanzen haben sie nicht erfunden und manchmal könnte man die Distanziertheit auch falsch verstehen. Aber gestern Abend sprang der Funke über, es war ein hochemotionaler und nostalgischer Abend. Das Trio aus Norwegen hat es mit ihren Songs geschafft, eine Verbundenheit untereinander zu schaffen in Erinnerung an vergangene Zeiten.

www.concertteam.de

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Ein Industrial-Rock-Line-Up der Superlative kommt im Juni nach Köln

13055456_10153363644792003_6587634165558243305_nIm Sommer diesen Jahres wird ein Industrial-Rock-Line-Up der Superlative auf Tournee gehen und am 09.Juni in der Live Music Hall in Köln Halt machen.

Die absolute Traum-Headliner-Doppelspitze Combichrist und Filter, die deutschen Überfliegern Lord Of The Lost und die mexikanischen Industro-Punkern Rabia Sorda werden die Bühnen Europas in Grund und Boden rocken.

Das norwegisch-amerikanische Musikprojekt Combichrist, das im Sommer 2003 von Sänger Andy LaPlegua ( Ole Anders Olsen) gegründet wurde. entfesselt live mit seinem Höllenritt aus Metalcore, Industrial, Elektronik, herumfliegenden Drumteilen und ungebremstem Wahnsinn den puren Exzess. Mit im Gepäck ihr neues Doppel-Album „This Is Where Death Begins“, das am 03. Juni in die Läden kommen wird.

Zu der US-Industrial-Rock-Legende Filter muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. 1993 von Richard Patrick und Brian Liesegang (der ’97 die Band wieder verließ) gegründet, haben sie mit ihren insgesamt sieben Alben absolute Genre-Klassiker auf den Markt gebracht. Am 08. April 2016 erschien ihr neues Werk „Crazy Eyes”.

Die Hamburger Band Lord Of The Lost wird mit ihrem derben Mix aus Dark Rock, Industrial-Metal, Gothcore, Glam und sympathisch-wilder Bühnenshow nicht umsonst als eine von Deutschlands besten live-Bands gehandelt. Auf der Bühne lassen Lord Of The Lost nichts anbrennen und ergänzen ihre Kollegen aus Übersee perfekt. Ihr aktuelles Doppelalbum “Swan Songs” erschien im März 2015 und für den 13. Mai 2016 haben LOTL die Maxi-Cd “The Love Of God” angekündigt.

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Special Guest ist die mexikanische-deutsche Band Rabia Sorda. Der wilde Electro-Punk-Industrial-Bastard von Hocico-Frontmann und Bühnen-Wirbelwind Erk Aicrag ist live ein absoluter Mitgeh-Garant und somit der ideale Opener für diesen Abend. Ihr letztes Album “Animales Salvajes” erschien im November 2014 und für den 03. Juni 2016 haben sie die Cd “King Of The Wasteland” angekündigt (Limited to 999 copies in hand-numbered Digipaks.)

Tickets gibt es online unter www.eventim.de oder unter www.outofline.de.

www.headlineconcerts.de

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Die Bestie in Menschengestalt

Zug. Foto: Deutsche Bahn/PR

Zug. Foto: Deutsche Bahn/PR


Irrigerweise verlasse ich das Ruhrgebiet recht häufig. Regelmäßig nutze ich dazu einen Zug der Deutschen Bahn. Zwei grobe Schnitzer – möchte man meinen, aber erstens fahre ich ganz gerne Bahn und zweitens ist es jetzt im Ruhrgebiet nicht so schön wie gemeinhin kolportiert, als dass man eine Hand voll Tage im Monat nicht auch darauf verzichten könnte.
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Deutsche Zumutungen III/IV

Deutsche Zumutungen

Deutsche Zumutungen

In den kommenden Wochen veröffentlichen wir jeden Sonntag Aphorismen von unserem Gastautor Emmanuel Brand-Pfeiffer. Ungewöhnliche Texte, von denen wir glauben, dass Ihr sie mit Gewinn lesen werdet.  

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De mortuis nihil nisi bene heißt es. Aber wenn ich eines Tages das Zeitliche segne, soll sich bitte niemand verstellen. Ein Nachruf falscher Freunde, dem es an Originalität fehlt, ist beleidigender als jede Lästerei. Dann lieber offener Sarkasmus. Ich werde von irgendeinem Limbus aus zuhören, mich über die besseren Pointen auf meine Kosten amüsieren und die Heuchler nach Möglichkeit heimsuchen. Weiterlesen

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Geschäftsmodell Kultur?

Icono Normativa – Raúl Ruano Ruiz – CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)

Der Bundesgerichtshof hat im Rahmen eines Verfahrens (Klage des Autors Martin Vogel) heute Morgen entschieden, dass etwaige Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften nicht zwischen Urheber und Verlag aufgeteilt werden können. Die Ausschüttungen stünden allein dem jeweiligen Urheber zu. Weiterlesen

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Deutsche Zumutungen II/IV

Deutsche Zumutungen

Deutsche Zumutungen

In den kommenden Wochen veröffentlichen wir jeden Sonntag Aphorismen von unserem Gastautor Emmanuel Brand-Pfeiffer. Ungewöhnliche Texte, von denen wir glauben, dass Ihr Sie mit Gewinn lesen werdet.

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Es ist kein Verbrechen, bubble-tea und frozen yoghurt zu vergiften. Weiterlesen

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Kasalla bringen „Rock´n´Roll un Ufftata“ nach Düsseldorf

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Im Sommer 2011 starteten Sänger Bastian Campmann und Gitarrist Flo Peil – der bereits als erfolgreicher Songwriter für Künstler wie Roger Cicero und die Bläck Fööss gearbeitet hat – gemeinsam mit Rene Schwiers, Nils Plum und Sebi Wagner zu einer gemeinsamen musikalischen Reise auf. Im Januar 2012 wird mit „Et jitt Kasalla“ ihre erste Platte veröffentlicht. Im November 2012 erscheint mit „Immer en Bewäjung“ das zweite Album der Kölschrockband Kasalla innerhalb von knapp 10 Monaten. Der Höhepunkt: Das dritte Studioalbum „Us der Stadt met K“ springt Anfang 2015 auf Platz 12 der deutschen Charts.

In der „Stadt met K“ dürfen die Jungs am 9. & 10. September an gleich zwei Tagen ihren fünften Geburtstag in der Lanxess Arena feiern – doch was viele gar nicht wissen: Auch deutschlandweit sind die Musiker mittlerweile sehr gefragt. Trotz, oder vielleicht sogar wegen ihres Mottos „Alles kann – Kölsch muss“ spielen die Jungs auch viele hundert Kilometer von ihrer Heimat entfernt vor ausverkauften Häusern und ihr altersmäßig bunt gemischtes Publikum freut sich, wenn es einmal nicht nach Köln reisen müssen, um in den Genuss der kölschen Kultur zu kommen.

Mit einer 12-köpfigen Mannschaft sind die fünf Senkrechtstarter bereits seit dem 8. April quer durch Deutschland unterwegs.

Essen, München, Stuttgart, Frankfurt, Koblenz, Düsseldorf und ihre Heimat Aachen standen bisher auf dem Tourneeplan. Heute sind die Jungs in Kall und in den nächsten Tagen folgen noch Berlin, Leipzig, Bielefeld und Hamburg und im Verlaufe des Jahres noch viele weitere Stationen. Mehrere Städte sind schon im Vorfeld ausverkauft – wohin die Jungs kommen sind die Hallen voll. 

Auch im Düsseldorfer Stahlwerk am Mittwochabend waren an die 800 Gäste erschienen, die nicht ausschließlich aus Exilkölnern bestanden, wie man vielleicht hätte vermuten können.

Kasalla brachten dennoch ein Stück Köln nach Düsseldorf und wurden ausgiebigst gefeiert und das ganze zweieinhalb Stunden lang. Hier sind die Fotos:

Weitere Informationen unter ARENA Management GmbH & Popversammlung.

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