Feminismus ist kein Transhass

JK Rowling Foto: Carlsen Verlag, Lizenz: CC0 1.0 DEED


Vor einigen Tagen machte mein werter Kollege, Robert von Cube, sich auf diesem Blog auf die Suche nach Beweisen, die Joanne K. Rowling (JKR) des Transhasses überführen sollen.

Für seine Antwortsuche bediente er sich lediglich einer einzigen Quelle, und zwar einer transaktivistischen Quelle, die selektiv nur all das sammelt, was JKR der Transphobie überführen soll. Das ist in etwa so, als würde ich zeigen wollen, wie gut der ÖRR ist und würde nur das „Manifest für einen neuen ÖRR“ oder den „ÖRR Blog“ als Quelle nutzen. Dass man mit

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Mein erstes Mal

Umkleideraum (Symbolbild) Foto: Alex P. Kok Lizenz: CC BY-SA 4.0


Seit meinem Abitur etwa interessiere ich mich für alles, was mit Feminismus oder generell mit Frauenrechten zu tun hat. Weswegen mir auch der Transaktivismus und die daraus kollidierenden Interessen schon länger bekannt sind.

Ich verfolge die Debatten rund um das Selbstbestimmungsgesetz (SBG) und ich habe auch einen groben Überblick, was in den USA, Kanada und Großbritannien vor sich geht. Ich weiß, dass das SBG noch nicht in Kraft ist, und es höchstwahrscheinlich zu Zeiten der Ampel nicht in Kraft treten wird. Dieses Wissen müssten auch Transmenschen haben.

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Warum werden Feministinnen derartig in die Mangel genommen?

Polizeipräsidium Dortmund Foto: Joehawkins Lizenz: CC BY-SA 4.0 DEED

Meinungsfreiheit ist der wichtigste Bestandteil einer funktionierenden Öffentlichkeit. Sie ist ein hohes und schützenswertes Gut, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht funktionieren kann. Dass dieses Recht nicht universal gilt, sondern willkürlich beschnitten wird passiert nicht häufig, aber es passiert.

Die feministische Bloggerin und Aktivistin Rona Duwe muss sich die letzten zwei Monate wie Joseph K. aus Kafkas Roman „der Prozess“ gefühlt haben. Was sie getan hatte? Die Antwort ist schwierig.

Ein Versuch: Es fing im November mit einem gelben Brief vom Polizeipräsidium Dortmund an. Rona Duwe holte eine erkennungsdienstliche Vorladung zur Vermeidung weiterer Straftaten aus ihrem Briefkasten. Es sollen Fotos und Fingerabdrücke abgenommen werden. Was hat Rona Duwe getan, dass so ein Verfahren rechtfertigt? Was war passiert? Und warum werden Feministinnen derartig in die Mangel genommen?

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Dortmund: Wagner hassen, den Ring lieben

Plakatmotiv zu „Der Ring des Nibelungen“ Foto: : Sali Fayssal, Zijah Jusufovic Lizenz: Copyright


Der aktuelle „Ring des Nibelungen“ im Schauspiel Dortmund wurde so konzipiert, damit sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Die äußere Handlung ist die eines Gastarbeitersohnes namens Arda, der von einer Regisseurin gefragt wird, ob er beim Ring mitmachen möchte. Er möchte, aber unter einer Bedingung: weil er bildungsfern und in relativer Armut aufgewachsen ist und es unfair findet, dass er das Wissen rund um Hochkultur und Oper nicht mit der Muttermilch aufgesogen hat, soll sein Ring ohne jeglichen Textbezug auskommen. Das kann man selbstbewusst oder trotzig nennen.

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Queens am Schauspiel Dortmund: „Man weiß nicht, haben sie sich vereinigt, oder haben sie sich getötet?“

Linda Elsner und Marlena Keil in Queens Foto: Birgit Hupfeld Lizenz: Copyright:

Queens – ist grob, wirklich nur sehr grob angelehnt an Schillers Drama „Maria Stuart“ und eine Inszenierung von Jessica Weisskirchen, Marie Senf und Christopher Fares-Köhler. Das Stück beginnt, ohne dass man es wirklich merkt. Man sitzt im verdunkelten Saal, es dauert einige Momente ehe man wahrnimmt, dass nicht das Publikum tuschelt, sondern, dass es der

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