In eigener Sache: Ruhrbarone auf Platz 3 bei Ebuzzing – Herzlichen Dank!!!!

Wir sind auf Platz 3 beim Top-Blog-Ranking von Ebuzzing. OK, die letzten Monate lief es hier ganz gut, wir stiegen auch im Ranking, aber Platz 3 ist dann doch eine sehr, sehr große Überraschung, über die wir uns alle freuen. Was Ebuzzing macht?

Blog Ranking nach den von Ebuzzing errechneten Kriterien, basierend auf verschiedenen Parametern (Verlinkungen auf den Blog von anderen Blogs, Shares seiner Beiträge auf Facebook, Twitter,…)

Platz drei heißt also, dass viele von Euch uns nicht nur lesen, sondern auch verlinken und ihren Freunde weiterempfehlen. Und das ist natürlich etwas sehr schönes. Vielen, vielen Dank!!!

Eure  Autorinnen und Autoren des Blogs Ruhrbarone 🙂

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Ab heute gibt es das neue bodo

Heute  erscheint die November-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins. Kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen porträtiert bodo das Dortmunder Journalistenpaar Anna Engelke und Jörg Thadeusz. Anna Engelke ist WDR-Korrespondentin in Washington, Grimme-Preisträger Jörg Thadeusz arbeitet als Moderator und Autor. Sie sprechen über ihre Fernbeziehung und über ihr gemeinsames Amerikabuch.

Die Zuwanderung aus den neuen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien ist eine Herausforderung für ganz Europa. bodo stellt das EU-geförderte Bildungsprojekt „Schritt-Weise“ vor, dass in Dortmund Familien mit schulpflichtigen Kindern betreut.
Für die Reportage „Wo Europa zu Ende ist“, besuchten Redakteure des Hamburger Straßenmagazins Hinz&Kunzt Familien, die in Hamburg und Dortmund arbeiten, in ihrem Heimatdorf in Ostrumänien.

Das Buch „Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen“ der Autorin Ingrid Müller-Münch hat in diesem Jahr für

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Wer sich nur um sich selbst dreht, bleibt klein und runzelig

Blogosphäre Foto: litogra Lizenz: CC-by-sa 2.0

Die Petition gegen das Leistungsschutzrecht ist gescheitert und das Wehklagen darüber laut. Ist die Netzgemeinde in diesem Land am Ende? Von Patrick Gensing, Publikative und Stefan Laurin  

Für Wolfgang Michael von Carta hat das Netz seine Kraft verloren und Nico Lumma beschreibt die Netzgemeinde als „klein  und runzelig.“

Lumma hat Recht, Michael nicht: Ja, die „Netzgemeinde ist klein und runzelig, nein, sie hat nicht an Kraft verloren, denn die hatte sie nie.

Wenn die klassischen Medien ein Thema nicht aufgreifen, sind die Blogs in Deutschland nicht in der Lage, ein größeres Publikum zu erreichen und zu mobilisieren. Mal von den Tech-Blogs abgesehen und Markus Beckedahl mit seinem Fachblog Netzpolitik, liegt es daran, dass viele Blogs sich nach wie vor mit Blogs, Facebook und Twitter beschäftigen, gerne Medienschelte betreiben, den Tod der Zeitung voraussagen und den Verlagen erklären, dass sie keine Ahnung vom Internet haben. Eine endlose Schleife  der Selbstreferentialität, die dazu führt, das außer anderen Bloggern , Journalisten  die sich gerne beschimpfen lassen und ein paar hartgesottenen Fans sich niemand für das interessiert, was da so alles geschrieben wird.

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Nobelprize for Europe

Wir wussten ja nicht, dass es Europe noch gibt und einen Nobelpreis hätten die Jungs wahrscheinlich selbst nicht erwartet. Naja, umso größer wird jetzt die Freude sein. Seis drum: Glückwunsch!

Uni Duisburg-Essen: Bündnis fordert die Aberkennung der Ehrenprofessur für Hanan Ashrawi

Hanan Aschrawi Foto: Carsten Sohn Lizenz: CC-BY-SA-3.0

In einem offenen Brief haben Studenten der Universität Duisburg-Essen und das Bündnis gegen Antisemitismus vom Rektorat der Hochschule die Aberkennung der Ehrenprofessur von  Prof. Dr. Hanan Ashrawi gefordert. Die Studenten werfen Ashrwai vor, die Existenz jüdischer Flüchtlinge in Arabien ebenso geleugnet zu haben wie antsemitische Vorfälle in Arabien vor der Gründung des Israels. Hanan  Ashrawi war lange zeit für die PLO aktiv, legte allerdings ihre Ämter wegen der weit verbreiteten Korruption in der Palästinenserorganisation nieder.

Zum Thema PLO findet zudem heute im Djäzz in Duisburg eine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus mit Sebastian Mohr und Tilman Tarach unter dem Teile  Zwischen Terror und Friedensnobelpreis statt.

Der Brief im Wortlaut:

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Offener Brief zur Untersagung von Veranstaltungen im „subrosa“

Bis auf weiteres hat die Stadt Dortmund dem Subrosa untersagt,  Veranstaltungen durchzuführen. Mit einem offenen Brief wenden sich zahlreiche Aktive der Nordstadt nun an die Stadtspitze:

Sehr geehrter Herr Sierau,
sehr geehrter Herr Stüdemann,
sehr geehrter Herr Steitz,
sehr geehrter Herr Mager,

als Künstler und Veranstalter im Norden sowie als Anwohner und Gäste des „subrosa“ am Dortmunder Hafen wenden wir uns mit einem Offenen Brief an Sie.
Mit Bestürzung haben wir von der fristlosen Untersagung von Musikveranstaltungen im „subrosa“ erfahren, einer Institution der freien Kulturszene in der Nordstadt.
Wir wünschen eine kurzfristige, kreative Lösung, die den Fortbestand des Veranstaltungsorts „subrosa“ sichert. Die Untersagung lange geplanter und beworbener Veranstaltungen stellt eine besondere Härte dar.

Das „subrosa“ darf nicht zum weiteren Symbol einer Verhinderung von freier Kultur werden, zu groß ist der Schaden, den die junge Dortmunder Szene in den letzten Jahren durch den Verlust von Veranstaltungsorten erleiden musste. Die Clubszene auf dem Thier-Gelände, das alte FZW mit seinem einzigartigen Programm und das Solendo am Hafen sind nur wenige Beispiele. Ja, es geht dabei auch jenseits der sogenannten „Leuchttürme“ um Standortpolitik.

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Fliegendes Spaghetti-Monster: Nudelmesse in Bochum

Das Fliegende Spaghettimonster übergibt die acht „Am liebsten wäre mir’s“ an Kapitän Mosey. Bild: Osado Lizenz: CC

Heute findet in Bochum eine bedeutende religiöse Zeremonie statt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen_

Die Initiative Religionsfrei im Revier lädt am Donnerstag, den 13. September um 19.30 Uhr in das Soziale Zentrum zu einer Nudelmesse ein. Der Glaube an das Fliegende Spaghettimonster entwickelte sich in den USA als Parodie und Gegenbewegung auf das Vordringen von Kreationismus und Intelligent Design in den Schulunterricht. Evangelikales Denken und Kreationismus sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Aber auch das Fliegende Spaghettimonster findet immer mehr Fans und feiert köstliche Nudelmessen. Am Donnerstag wird reichlich Spaghetti mit Tomatensauce kredenzt. Tief gläubige Pastafari, wie die AnhängerInnen dieser Religion genannt werden, erscheinen zu ihren Ritualen in Piratenkluft. Sie sehen als einzige Ursache für die globale Erwärmung, Orkane und alle anderen Naturkatastrophen die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Am Donnerstag werden Wunder-bare Dinge im Soziale Zentrum zelebriert: Die Reliquien werden gepriesen und nach dem Glaubensbekenntnis und dem Monsterunser die liturgische Feier des Heiligen Pastamahls begangen. Nach einer abschließenden Predigt bleibt auch noch Zeit für eine zweite Portion Spaghetti und um zu diskutieren, wie es mächtige Organisationen schaffen, dass Menschen an den größten Unsinn glauben.
13. September, 19.30 Uhr, Soziales Zentrum, Josephstr.2, 44791 Bochum

Berlin-Mitte: Queer-Veganer Nichtraucher gesucht

Berlin – die wilde, ekstatische Metropole Deutschlands. Was New York in  den 70ern war, ist Berlin heute. Berlin ist wie Paris in den 20er und 30er Jahren: Bohéme, Hedonismus, Freiheit. Das Ende alle Konventionen. Kurzum: Es ist wie ein nie zu Ende gehende Rausch nach zwei Flaschen Club-Mate auf der schwäbischen Alb. Von Patrick Joswig und Stefan Laurin

Aber für solche Exzesse braucht man eine Basis. Ein Heim, vom dem aus man zu den Abenteuern der Großstadt aufbrechen kann. Eine Wohngemeinschaft, die noch eine echte Lebensgemeinschaft ist. Wir haben da was gefunden:

Wir verorten uns anarchistisch / linksradikal / (pro) queer-feministisch / anti-patriarchal und leben vegan. Auf struktureller Ebene sind wir alle unterschiedlich positioniert, d.h wir profitieren bzw. sind negativ von verschiedenen MachtStrukturen betroffen: hier wohnen sowohl weiblich als auch männlich erstsozialisierte Personen, einige haben einen Mittelklassebackground und andere haben Klassenwechsel erlebt. Eine Person ist negativ von Rassismus betroffen und die anderen drei sind weiß positioniert. Wir setzen uns

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„Hände weg von unseren jüdischen Freunden“

Nach zwei Überfällen auf Juden in Berlin wird es am kommenden Samstag in Köln um 16.00 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Hände weg von unseren jüdischen Freunden“ geben. Hier der Aufruf:

Es ist Aufgabe von uns Nichtjuden, aufzustehen gegen Gewalt an unseren jüdischen Mitbürgern. Deshalb rufe ich zu einer Kundgebung in Köln auf. Lasst uns durch die Innenstadt ziehen. Während unsere jüdischen Mitbürger Shabat feiern, treten wir für ihre Rechte ein. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Juden die keinen Shabbat feiern, mitlaufen. Weder Deutsche noch Migranten verprügeln unsere Freunde. Wir lassen das nicht zu. Juden sind Staatsbürger, wie wir. Bitte erscheint am Samstag, den 8. September zahlreich. Verbreitet den Aufruf, informiert Parteien, Verbände und Freunde. Bringt bitte Schilder mit. Ich bitte jeden für sich zu überlegen, da die Kippa ein Symbol der religiösen Juden ist, nicht für Nichtjuden, ob man auf sie verzichten sollte. Fremdenfeindliche oder rassistische Plakate sind natürlich nicht erlaubt. Auch die Kölner Muslime sind eingeladen. Wir treffen uns am Hauptbahnhof, Haupteingang.

 

Weitere Informationen auf Facebook und mehr zu dem Thema in der Jüdischen Allgemeinen.