Wie der Iran für eine Krise in Bullerbü sorgt

Killertrupps der Mullahs bereiten sich auf den Einsatz vor Foto: Msdroriginal Lizenz: CC BY-SA 4.0

Manchmal zeigt sich der Unterschied zwischen Attitüde und Politik erst dann, wenn die Wirklichkeit zurückschlägt. So auch aktuell beim Angriff auf das Mullah-Regime. Von unserem Gastautor Thomas Müller.

Denn allzu lange wollte man im Westen – und besonders in linksliberalen Milieus – unbedingt daran glauben, dass sich auch dieses Regime am Ende durch Dialog verändern ließe. Wandel durch Annäherung, diplomatische Einbindung, wirtschaftliche Öffnung. Und natürlich das große Versprechen des Atomabkommens. All das wurde nicht nur als politische Strategie verstanden, sondern als moralische Gewissheit.

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Der Befreiungsschlag für das Iranische Volk – Wie Israel eine 2.500 Jahre alte Schuld beglichen hat

F-35I Adir Foto: Major Ofer, Israeli Air Force Lizenz: CC BY 4.0


Am 28. Februar 2026 starteten die USA und Israel eine koordinierte Offensive gegen das iranische Regime – nur wenige Tage vor dem Purimfest, das an die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung erinnert. Ziel der Operation: Irans Raketen- und Atomprogramm stoppen und ein Signal der Stärke für Freiheit und Sicherheit senden. Von unserem Gastautor Andreas Wolf.

Das Purimfest wird am 14. oder 15. Tag des Monats Adar des jüdischen Kalenders gefeiert. Dieses Jahr fielen die Feierlichkeiten auf den 3. März. Purim erinnert an den hierzulande gefeierten Karneval. Auf den Straßen sind verkleidete ausgelassene Menschen zu sehen, es gibt Aufführungen, Umzüge und Darstellungen, und der Alkohol fließt in Strömen. Letzteres geht darauf zurück, dass

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Applaus für den Populisten: Warum Zohran Mamdani für manche unwiderstehlich klingt

Zohran Mamdani Foto: Metropolitan Transportation Authority Lizenz: CC BY 4.0

In der 231. Folge des „Und dann kam Punk“-Podcasts, in dem es rudimentär um Punk Rock und Protagonisten der Subkultur gehen soll, sprechen die beiden Hosts mit Jonas Engelmann, seines Zeichens Verleger, Autor und Teil des Ventil Verlags sowie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung tätig. Von unserem Gastautor Andreas Wolf.

Nachdem Engelmann darauf angesprochen wird, dass er sich bereits während seiner Studienzeit mit jüdischer Kultur beschäftigt habe, erklärt er, dass er dies als Teil seiner Punk-Sozialisation verstehe und politische Slogans wie zum Beispiel Slimes „Nazis raus“ als historische Verantwortung gedeutet habe. Er sagt, dass er sich demzufolge mit jüdischer Literatur auseinandergesetzt habe, und spricht das Buch „The

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„Heute ist ein besserer Tag als gestern“

Ali Chamenei Foto: Khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0

Der seit 1989 im Iran herrschende Ayatollah Khamenei ist tot – und das könnte zu einer weiteren tektonischen Verschiebung im globalen Machtgefüge führen. Von unserem Gastautor Seok-Hwan Hong.

Wird es im Iran einen echten Regime-Change mit einer demokratisch organisierten Machtverteilung geben oder eine neue Militärdiktatur durch die Revolutionsgarden und ihre Basij-Milizen?
Was könnte der Zusammenbruch des Islamischen Regimes für den globalen Islamismus bedeuten? Wird es eine langfristige Schwächung islamistischer Bewegungen geben oder eine Radikalisierung verschiedener

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Social-Media-Verbot: „Eingriff eines übergriffigen Staates“

Thomas Nückel Foto: Privat

Ruhrbarone-Gastautor Thomas Nückel, der medienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, ist gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche.

CDU und SPD sind sich einig: In Deutschland soll Social Media für Kinder unter 14 Jahren verboten werden. Zwischen 14 und 16 Jahren sollen sie nur Zugriff auf eine Jugendversion von Apps wie TikTok, Facebook und Instagram erhalten. Die FDP ist aus guten Gründen gegen eine solche Regelung: Zum einen werden, das zeigen die Erfahrungen aus Australien,

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Das grüne Denken war das Gegenteil linker Utopien

Blick von der Leunabrücke auf den Industriepark Höchst Foto: EvaK Lizenz: CC BY-SA 2.5


Konzerne und Kleinbetriebe gehen pleite, Läden machen dicht, Infrastruktur verfällt, die Bürger werden ärmer, der Staat hält sich mit Schuldenmachen über Wasser. Vor einem halben Jahrhundert wurde der Weg in die Deindustrialisierung eingeschlagen, die wir heute sehen. Viele begrüßten ihn damals als Erlösung von allen Umweltübeln. Von unserem Gastautor Michael Miersch

Die Flüsse waren Abwasserkanäle, die Luft verpestet, der Müll häufte sich zu Bergen, Wälder kümmerten und Wildtiere verschwanden. Jahrhundertelang hatten die Menschen ignoriert, welche negativen Folgen der wirtschaftliche Fortschritt für die Natur und sogar für ihre eigene Gesundheit hatte. Als Millionen Europäer und Nordamerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg zu Wohlstand kamen, bemerkten sie es. Nun hatten sie Essen im Überfluss, Autos, hygienische Wohnungen, Fernsehgeräte

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Das transgenerationelle Erbe von Schuld und Scham

1995 war der Köln-Düsseldorfer PAKH – „Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust“– gegründet worden. Er versteht sich als ein psychotherapeutisch orientierter Arbeitskreis über die Folgen der Shoah und kollektiver Traumata. Nun hat das Kernteam dieses Arbeitskreises, bestehend aus fünf PsychoanalytikerInnen, darunter zwei mit jüdischen Wurzeln, ein anspruchsvolles Buch über ihre Arbeit zum transgenerationellen Erbe der Shoah vorgelegt. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Die Kölner Psychoanalytikerin Beata Hammerich steuert einen biografisch sehr aufrichtigen Beitrag bei. Er ist mit “Die Macht der Angst und Scham“ überschrieben. Der Untertitel „Aus dem Versteck in die Öffentlichkeit“ verweist auf die seelische Mühe, die mit dem Schritt vom verdrängten innerfamiliären Schrecken und der „Bewältigungsstrategie“ des an die Öffentlichkeit-Tretens verbunden war.

Die Autorin erlebte bei der Ankunft in einem Hotel einen großen Schrecken, den sie zwar als der Situation „unangemessen“ einzuordnen vermochte, der aber dennoch unerträgliche Gefühle von Angst beinhaltete. Auslöser war, dass sie ein zwar prächtiges Zimmer erhielt, welches jedoch abgetrennt von den anderen Kollegen lag. Sie erlebte urplötzlich Gefühle absoluter Panik. Sie musste die Gefühle aushalten und professionell reflektieren.

An dieser Stelle führt sie nun zum Verständnis und als Deutung ihre familiäre Biografie ein: Ihre Mutter hatte den Holocaust als Kind einer jüdischen Familie in der Slowakei erlebt und überlebt. Sie wurde getauft, um ihre Überlebensmöglichkeit als Jüdin zu erhöhen. Und ihre Mutter erzog auch ihre

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Gedanken zur Eröffnungsrede der Rektorin Fioretti beim Rundgang an der Kunstakademie Düsseldorf

Protest gegen Antisemitenshow in der Kunstakademien Düsseldorf Foto: Schroeder

Dass die Rektorin der Kunstakademie Prof. Fioretti ihre Rede bei der Eröffnung des Rundgangs für eine Selbstdarstellung als unnachgiebige Verfechterin der Meinungsfreiheit und Opfer einer angeblichen Diffamierungskampagne ausnutzt, war zu erwarten. Von unserem Gastautor Roman Salyutov, dem Vorsitzenden des Jüdischen Forums CDU NRW unter Mitwirkung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Ihr Verhalten, indem sie die Veranstaltung mit der Terrorverherrlicherin und Gewaltunterstützerin Basma al-Sharif gegen mehrfache und eindringliche Warnungen aus der Zivilgesellschaft, Antisemitismusforschung wie auch der überparteilichen politischen Landschaft mit Arroganz durchgesetzt hat, lässt den

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„Das Echo des Holocaust“

Stefan Hensel Foto: Senatskanzlei Hamburg Lizenz: CC BY-SA 4.0


Der Rücktritt des Antisemitismusbeauftragten Hamburgs und ein Blick zurück in die 1990er Jahre Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Irgendwann, nach zahlreichen mahnenden Briefen an die zuständigen Hamburger Behörden, war es dem Hamburger Antisemitismusbeauftragter Stefan Hensel zu viel: Im Oktober 2025 teilte er mit, dass er sein Amt aufgeben werde.

Zuvor war der teils antizionistisch konnotierte Gegenwind gegen Stefan Hensel, der als junger Mann mehrere Jahre in Israel gelebt hatte, auch von der

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Tonga ist mehr als ein Klimasymbol

Tonga Foto: David Broad Lizenz: CC BY 3.0

Warum Deutschlands Pazifikpolitik sich vom Untergangsnarrativ lösen muss. Von unserem Gastautor Sebastian Mohr.

Wenn Außenminister Wadephul Mitte dieser Woche in Tonga eintrifft, begleitet die deutsche Berichterstattung ihn erwartungsgemäß mit dramatischer Tonalität. Beispielhaft dafür ist der Bericht des Deutschlandfunk-Journalisten Steffen Wurzel vom Montag, der in klassischer Südsee-

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