12 Thesen für den mündigen Verbraucher

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In den Regierungsjahren der Großen Koalition wurde das Ideal des mündigen Konsumenten zunehmend relativiert. Der Verbraucher von heute gilt als emotional und intellektuell überfordert und bedarf offenbar der Lenkung. So wurde und wird von der Regierung in enger Zusammenarbeit mit NGOs und Verbraucherzentralen eine „neue Architektur der Verbraucherpolitik“ implementiert, die vor allem auf den Schutz der Menschen vor sich selbst abzielt. Von unseren Gastautoren der Kampagne „Unser Leben gehört uns“.

Mit den „12 Thesen für den mündigen Verbraucher“ (Siehe unten) möchten die Initiatoren von „Unser Leben gehört uns“-Kampagne für eine freie Gesellschaft“ im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 eine kritische Debatte über diesen Politikansatz anstoßen. Am  Mittwoch stellen wir unsere Thesen in Berlin öffentlich zur Diskussion und informieren über Hintergründe und Ziele der Kampagne.

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Steinmeier und die Henker: Empfang mit Kunst und Häppchen

transferDer deutsche Außenminister und Präsidentschaftskandidat Frank-Walter Steinmeier hofiert weiter weiter die Henker von Teheran — mit einer Einladung zu einer Kunstausstellung. Mit dabei: Der Mann, an dessen Händen das Blut eines 1999 niedergeschlagenen Studentenaufstandes klebt.

Von unserem Gastautor Kazem Moussavi.


Es ist ein Skandal höchsten Ausmaßes, dass der deutsche Außenminister Steinmeier – so Regimezeitungen – Außenminister Zarif eingeladen hat, um mit ihm die Berliner Ausstellung einer Auswahl von Bildern der seit Jahrzehnten im Iran verbotenen Teheraner Sammlung moderner Kunst zu eröffnen. Anwesend sein werden außerdem Vertreter des iranischen Kulturministeriums.

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Werbung am Pranger

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Werbeschaffende rücken verstärkt in den Fokus staatlicher Regulierung. Tabak, „sexistischer Werbung“ und „ungesunden“ Lebensmitteln soll es an den Kragen gehen. Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss.

Werbung soll Produkte attraktiv präsentieren und zu ihrem Kauf anregen. Sie gehört zum Wettbewerb verschiedener Anbieter. Dass die Gesellschaft hierfür demokratisch legitimierte Regeln setzt, etwa um Konsumenten vor Irreführung zu schützen, ist gut und richtig. Eine zunehmend verbreitete Form der ‚Werbekritik‘ geht jedoch viel weiter. Längst belässt sie es nicht mehr nur bei den ‚schwarzen Schafen‘. Der Werbung werden heute vielfach quasi mystische Kräfte bei der Bewusstseins- und Verhaltensformung zugeschrieben. Sie steht daher unter politischer Dauerbeobachtung.

Eine Reihe von Gesetzesvorhaben steht im Raum, die Werbung einschränken oder instrumentalisieren wollen, um das Verbraucherverhalten in politisch erwünschte Bahnen zu

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Wir sind nicht authentisch, wenn wir Lebenskonzepte für Menschen entwickeln, die wir nicht kennen

Alexander Klomparend Foto: Mehtap Hörnemann
Alexander Klomparend Foto: Mehtap Hörnemann

Nach all den Analysen und Bewertungen des Tages erlaube ich mir, ein paar naive eigene Gedanken zu formulieren. Von unserem Gastautor Alexander Klomparend.

Als Kind lernte ich irgendwann zu begreifen, was Krieg bedeutet. Und ich lernte, dass wir in Deutschland und Europa ruhig schlafen können, weil es Amerika gibt. Weil Stars & Stripes die Macht des Friedens symbolisieren, weil Amerika groß und mächtig war, weil die vereinigten Staaten der Motor der Welt waren; der Ort, an dem die Zukuft schon Gegenwart zu sein schien. Und: Die Nation, die entschlossen war, die bösen Jungs zu besiegen.

Naiv? Ja stimmt, als Kind darf man das sein.

Das Gefühl, das damit verbunden war, ging aber nie weg, bis heute. Die USA waren und sind meine Projektionsfläche für menschliche, politische und technische Ideale. Als Barack Obama zum ersten Mal Präsident wurde, trieb es mir die Tränen in die Augen – ein schwarzer Amerikaner im weißen Haus, grandios! Seine Leichtigkeit in Verbindung mit dem typisch amerikanischen Pathos, den ich so sehr mag – beides zusammen schien das perfekte Drehbuch zu sein für den Claim, mit dem Donald Trump heute die Präsidentschaftswahl gewonnen hat: Make America great again!

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Böll-Stiftung: Kulturrelativismus als Antwort auf Menschenrechtsverletzungen

heinrich-boll-stiftungDie grüne Stiftung rollt den roten Teppich aus. Man hofiert die iranischen Gegenüber umso eifriger, je gewissenhafter sie Oppositionelle ermorden. Egal ob  die Terrorherrschaft der Mullahs verharmlost werden soll oder der iranischen Opposition in den Rücken gefallen wird – die Heinrich-Böll-Stiftung  mischt mit. Von unserem Gastautor Kazem Moussavi.

Die den Grünen nahe Heinrich-Böll Stiftung hat den Regime-Lobbyisten eine Veranstaltung in Berlin organisiert (08.11.): Mehdi Ghaemi (NIAC/ICHRI), Ali Fathollah-Nejad (CASMII/DGAP), Omid Nouripour (Die Grünen/MdB) und Ziba Mir-Hosseini, Propagandistin eines so genannten islamischen Feminismus und der als „GRÜN“ gelabelten, regierungseigenen Musawi-Opposition, die als ‚Expertin‘ für Voice of America und die BBC fungiert.

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Wegbier? „Lower class behavior“

Vor dem Klassenkampf um die guten Sitten
Vor dem Klassenkampf um die guten Sitten


Ich lese gerade, dass die Städte planen, das sogenannte „Wegbier“ zu verbieten. Sofort wird natürlich eine schleichende Islamisierung vermutet. Ich persönlich halte das für Quatsch. Es ist viel einfacher. Von unserem Gastautor Michael Auksutat.

Schon vor fünfzehn, zwanzig Jahren hatte ich anregende Diskussionen zum Verhalten von Menschen. Eine der Aussagen, die ich immer wieder gehört habe war „Smoking is lower class behavior“. Rauchen ist also ein Unterklassenvergnügen. Damals hat sich das noch nicht mit dem gedeckt, was man allgemein wahrgenommen hat, doch das sollte sich schnell ändern. Alles was dem Arbeiter gefällt, um sich nach seinem Schaffen die Zeit zu versüßen, steht zur Disposition.

Die Schlosser, die sich noch in öligen Arbeitsklamotten in der verrauchten Kneipe gegenseitig zugeprostet haben? Vergangenheit. Das Schnitzel, Pommes-Mayo, dass nach einem Acht- oder Zehn-Stunden-Tag wahrlich verdient ist? Die Attacken werden täglich schärfer. Der Urlaubsflug nach Malle? Inbegriff der Umweltschändung. Das Auto, das erst als Massenware den Arbeiter von den Transportbedingungen des Staates und seiner hohen Herren unabhängig und frei

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Musikzentrum: Bochum leuchtet

 

Musikzentrum Bochum Foto: Stadt Bochum
Musikzentrum Bochum Foto: Stadt Bochum


Seit dem letzten Wochenende ist das „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“ in Bochum eröffnet. Damit verfügen die Bochumer Symphoniker erstmals seit ihrer Gründung im Jahre 1919, der industriellen Hochphase an der Ruhr erstmals über eine eigens für sie geschaffene Aufführungsstätte. Die BoSy-Konzerte müssen nicht mehr in eigentlich anderen Zwecken zugedachten Räumlichkeiten mit deren atmosphärisch fremdelnden Architektur stattfinden. Das Traditionsorchester, dessen bildungsbürgerliche Ursprünge bis weit ins 19.Jahrhundert reichen, hat jetzt ein Domizil, eine eigene und vor allem ansehnliche Adresse. Für diesen Gunstbeweis musste man lange kämpfen und viel Geduld mitbringen. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Bauherr ist – wie könnte es anders sein – die Stadt Bochum. Sie befindet national in bester Gesellschaft. Die Elbphilharmonie, das neue kulturelle Flaggschiff der Freien und Hansestadt Hamburg annonciert sich nach einer turbulenten Entstehungsgeschichte jetzt mit dem stolzen Attribut „FERTIG!“. Ihre offizielle Eröffnung steht für den 11. Januar 2017 an. Im März 2017 folgen der Pierre Boulez Saal der Barenboim-Said Akademie in Berlin und Ende April der wiedereröffnete Fest- bzw. Konzertsaal im Kulturpalast Dresden.

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Israelfeindliche „Nakba“-Austellung in Göttingen – Hintergründe für Prof. Samuel Salzborns Rauswurf werden klarer

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Seit Monaten macht die Leitung der Universität Göttingen unrühmliche Schlagzeilen. Denn sie will mit Prof. Dr. Samuel Salzborn einen der renommiertesten Antisemitismusforscher loswerden. Vorzuwerfen hat sie Salzborn nichts und trotz vielfältiger Proteste aus Fachwelt und Öffentlichkeit verweigert sie konsequent jede inhaltliche Stellungnahme. Das beförderte bei Beobachtern schon lange den Verdacht, dass die beabsichtigte Entlassung Salzborns in Wahrheit politisch motiviert ist. Er gilt nämlich u.a. auch als scharfsinniger Kritiker des weit verbreiteten israelbezogenen Antisemitismus, der „nichts gegen Juden hat“, aber mit

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Jung und naiv? Peter W. Streng, stellv. Präsident des Radsportverbandes „Bund deutscher Radfahrer“ teilt rechte Facebook-Seiten

streng-screenshot-2_o-1Peter W. Streng, stellvertretende Präsident des mit 17 Landesverbänden und über 137.000 Mitgliedern mächtigen Radsportverbandes „Bund deutscher Radfahrer“ (BDR), teilte auf Facebook in den vergangenen Monaten mehrfach Seiten mit hetzerischen Inhalten auf Pegida-Niveau u.a. von Autoren namens „Hirnfick deluxe 2.0“ und Beiträge des rechtsextremistischen Blog „Denken macht frei“. Streng rechtfertigte sich auf Facebook damit, dass er „blauäugig“ gewesen sei. Seine Seite wurde inzwischen – zusammen mit den rechten Inhalten – gelöscht. Die halbherzige Stellungnahme des Bunds Deutscher Radfahrer erschien lediglich auf der Facebook-Seite des Verbandes und beruft sich darauf, dass Streng „privat“ gepostet habe. In der aktuellen Pressemitteilung hielt man sich lieber an die eigenen Erfolge und bilanzierte gestern: „BDR zieht zufriedene WM-Bilanz“. Am rechtslastigen Präsidenten will man offensichtlich festhalten. In der Radsportszene sorgt dies für Unruhe, es gibt erste Rücktrittsforderungen. Radsportler Paul Baluch hat dazu umfassend recherchiert. 

Von unserer Gastautorin Lieselotte Hosenknopf.

Längst ist der Radsport in Deutschland mehr als nur ein Nischensport. Zur Zeit fahren Athleten und Athletinnen bei der Straßen-WM in Doha um Titel und Anerkennung sportlicher Höchstleistungen. Doch nicht nur die Athleten und Athletinnen repräsentieren den Radsport. Auch die zahlreichen Vereine tragen repräsentative Verantwortung.

Der „Bund deutscher Radfahrer“ (BDR), gegründet 1884 in Leipzig, ist ein solcher Verein mit einer langen wie traditionsreichen Geschichte. Die WM in Doha präsentiert und dokumentiert der BDR ausführlich auf der Seite des Vereins in dem sozialen Netzwerk „facebook“. Wozu der Verein nicht an solch prominenter Stelle oder auf seiner eigenen Webseite Stellung bezieht, ist das Verhalten des stellvertretenden Vorsitzenden Peter W. Streng.

Der 71-jährige, den der Geschäftsführer des BDR „als sozial engagierte Person“ kennen will, teilt und verbreitet seit ca. 1 1/2 Jahren rechtspopulistische Propaganda auf seinem eigenen Profil, das er in dem Netzwerk „facebook“ unterhält. Verschiedentlich ist der BDR auf das Verhalten seines stellvertretenden Vorsitzenden in der Vergangenheit aufmerksam gemacht worden; Reaktionen blieben aus. Eine neuerliche Welle, die dieser Tage durch die Radsportgemeinde fährt, hat einen so genannten Shitstorm auf der Seite des BDR ausgelöst.

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Umweltpolitik haram – Deutsche Minister hofieren iranische Umweltsünder

geschenk-eftekhars-an-henricksEs gibt statistisch sichere Aussagen. Das Brot landet immer auf der Leberwurstseite und deutsche Politiker küssen dem terroristischen Mullah-Regime … die Füße. Der letzte Gipfel der Absurdität: Umweltschutz-Weltmeister Deutschland schließt Naturschutzabkommen mit dieser Regierung, bei der Menschenfeindlichkeit und Umweltzerstörung Hand in Hand gehen. Von unserem Gastautor Dr. Kazem Moussavi, Iran Appeasement Monitor.

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