40 Prozent der Schüler in NRW hatten im Schuljahr 2021/22 eine Zuwanderungsgeschichte

Schüler Foto: Volker06 Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nahezu 964 200 und damit 40,0 Prozent der mehr als 2,4 Millionen Schüler an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) hatten im Schuljahr 2021/22 in Nordrhein-Westfalen eine Zuwanderungsgeschichte. Das waren 0,6 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2020/21 (damals: 39,4 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten von den kreisfreien Städten und Kreisen des Landes Gelsenkirchen (55,4 Prozent) und Duisburg (55,3 Prozent) die höchsten Anteile. In den Kreisen Coesfeld (18,5 Prozent) und Borken (23,6 Prozent) waren die Quoten am niedrigsten.

An allgemeinbildenden Schulen in NRW lag der Anteil der Schüle mit Zuwanderungsgeschichte bei 42,7 Prozent, an beruflichen Schulen fiel dieser Wert mit 30,3 Prozent niedriger aus. Je nach Schulform unterschieden sich die Anteile der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an der jeweiligen Schülergesamtzahl: An Hauptschulen war die Quote mit 64,1 Prozent am höchsten, gefolgt von Realschulen (51,0 Prozent), Gesamtschulen (47,1 Prozent) und Grundschulen (45,0 Prozent).

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Jüdischer Verein WerteInitiative fordert Rücktritt von Documenta-Generaldirektor Alexander Farenholtz

Alexander Farenholtz Foto: Falk Wenzel Lizenz: Copyright „KSB; Fotograf: Falk Wenzel“


Nach dem erneuten Fund antisemitischer Bildsprache auf der documenta fifteen und der nun durch Documenta-Generaldirektor Alexander Fahrenholtz betriebenen Relativierung dieser Judenfeindlichkeit, fordert die WerteInitiative seinen unverzüglichen Rücktritt.

“Alexander Fahrenholtz hatte die Möglichkeit, als Interimschef der Documenta einen Neustart zu schaffen, indem er dem virulenten Judenhass auf der Kunstschau endlich ein Ende setzt. Fahrenholtz macht jedoch das genaue Gegenteil: Er relativiert offensichtlich antisemitische Stereotype und verklärt diese als unproblematisch. Damit ist in kürzester Zeit auch er als Generaldirektor der Documenta gescheitert und nicht mehr tragbar”, so Elio Adler, Vorsitzender der WerteInitiative.

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RWI für weitere vier Jahre an Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt

Christop M. Schmidt, Präsident des RWI Essen Foto: RWI

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen wird auch in den nächsten vier Jahren an der Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt sein. Das Institut war bei der Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums zusammen mit seinem Konsortialpartner, dem Institut für Höhere Studien in Wien, erfolgreich. Ziel der Gemeinschaftsdiagnose ist die Analyse und Prognose der Entwicklung der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft sowie die Ableitung wirtschaftspolitischer Empfehlungen. Sie wird jeweils im Frühjahr und im Herbst erstellt.

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Berivan Aymaz: Grüne Landtagsvizepräsidentin kritisiert NRW-Regierung

Berivan Aymaz Foto: Grüne im Landtag NRW Lizenz: CC-BY 4.0

Weil das Landeskabinett die Vielfalt im Land nicht abbilde, ernten Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) Kritik von höchster Stelle. Mit Berivan Aymaz, Vizepräsidentin des NRW-Landtags, kritisiert nun erstmals eine hochrangige Politikerin der Grünen die Entscheidung der eigenen Partei und der CDU, keinen Migranten an den Kabinettstisch zu berufen: „Das Kabinett bildet nicht die Diversität unserer Einwanderungsgesellschaft ab“, erklärt Aymaz in einem großen Interview in den Funke-Zeitungen.

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Unstatistik des Monats: Dickere Kinder als Folge der Pandemie-Zeit?

Dicke Kinder, dicke Teddys? Foto (Ausschnitt): Csillagbence Lizenz: CC0

Die Unstatistik Juli 2022 ist nochmals eine Zahl zum Thema Corona und Übergewicht. Bereits in der Unstatistik vom Juli 2021 hatten wir darauf hingewiesen, dass die von der TU München kolportierte coronabedingte Zunahme von 5,6 kg pro Bundesbürger auf einem statistischen Trugschluss beruht – man hatte nur die Menschen ausgewertet, die tatsächlich zugenommen hatten. Ähnlich angreifbar sind die Methoden, mit denen das gleiche Institut im Verbund mit anderen jetzt in einer repräsentativen Eltern-Umfrage eine drastische, Zunahme an „dicken“ Kindern gefunden haben will.

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Programm für den Tag der Trinkhallen steht

Typische ‚Bude‘ im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0

Mehr als 250 Künstler an 50 Programm-Buden in fünf Programmsparten: Das sind die wichtigen Zahlen am 6. August, wenn das Ruhrgebiet von 15 bis 22 Uhr zum dritten Mal den Tag der Trinkhallen feiert. An den ausgewählten Kiosken gibt es ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) organisiertes und finanziertes Kulturprogramm. Gefördert wird die Veranstaltung von Regionalverband Ruhr (RVR), NRW-Kulturministerium und Brost Stiftung.

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Ruhr Uni: Ein Aus-Schalter für die Aggression entdeckt

Eine Maus. Wird sie bald aggressiv? Foto: Rasbak Lizenz: CC BY-SA 3.0


Wie aggressives Verhalten entsteht, ist bislang nur unzureichend verstanden. Forscher der Ruhr Universität Bochum haben nun ein entscheidendes Puzzlestück entdeckt.

Eine Verbindung im Gehirn, die für aggressives Verhalten entscheidend ist, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Kollegen aus Bonn bei Mäusen gefunden. Entscheidend ist der sogenannte P/Q-Typ-Kalziumkanal, der auf den Botenstoff Serotonin reagiert. Dass Serotonin eine Schlüsselrolle bei der Emotionsregulation spielt, ist schon länger bekannt. Aber wie

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Geierabend zum Feierabend: Alternativ-Karneval kommt in Dortmunder Parks

Martin „Der Steiger“ Kaysh Foto: Geierabend/PR

Karnevalsstimmung in Dortmund: Nachdem der alternative Ruhregebietskarneval Geierabend im Februar wegen Corona ausfallen musste, wird er nun in den Dortmunder Parks nachgeholt. Vom 4. August bis 1. September jeweils donnerstags um 18 Uhr präsentiert das Kulturbüro unter dem Motto „Sommer, Sonne, Geierabend!“ Kabarett und Comedy umsonst und draußen. Das einstündige Kurzprogramm bietet ein Best-of der vergangenen Jahre.

Infos:
http://www.dortmund.de/parks und facebook.com/kulturbuero.dortmund