Bodo ist wieder da: Das Straßenmagazin im Juni

Noch vor Pfingsten erscheint die Juni-Ausgabe des Straßenmagazins mit einer Bochumer Fußballpionierin, Preppern und Feinschmeckern, Problemlösern in der Krise, einem Klassik-Bringdienst, Verschwörungserzählungen, blankliegenden Nerven im Gefängnis, Abiturprüfungen im Ausflugslokal, Veranstaltern in konzertloser Zeit und vergessenen Obdachlosen.

Mitte März musste das Bochumer und Dortmunder Straßenmagazin ‑ wie beinahe alle der mehr als 100 Partner-Zeitschriften weltweit ‑ den Verkauf auf der Straße einstellen. Der gemeinnützige bodo e.V. produzierte eine „Krisen-bodo“ zum Solidaritätspreis von 5 Euro, die digital und per Postversand vertrieben wurde, um damit Nothilfe-Angebote für Wohnungslose zu finanzieren.

Statt eines Mai-Hefts folgte darauf eine Kooperation mit dem Fußballblog schwatzgelb.de. Unterstützt durch den BVB brachte der Verein die „bodo-schwatzgelb“, ein digitales Magazin

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Anhänger der AfD schauen zu 66 Prozent negativ auf die eigene Zukunft

Alexander Gauland Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0


Eine Mehrheit der Europäer schaut positiv in die persönliche Zukunft, aber negativ in die Zukunft des eigenen Landes. Dieses Optimismus-Paradox zieht sich durch alle sozialen Gruppen, Altersklassen und Länder. Gleichzeitig hat die starke Tendenz der Europäer, pessimistisch auf die Zukunft des eigenen Landes zu blicken, deutliche politische Auswirkungen – vor allem auf die parteipolitische Präferenz. Das zeigt die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung.

Wie optimistisch oder pessimistisch sehen die Menschen in der Europäischen Union ihre persönliche Zukunft und die Zukunft ihres Landes? Wie unterscheidet sich dies zwischen den EU-Mitgliedstaaten? Und in welchen Zusammenhang stehen diese Grundhaltungen mit ihrer parteipolitischen Präferenz? Diese Fragen beantwortet die neue eupinions Studie „Das Optimismus-Paradox“ der Bertelsmann Stiftung. Das zentrale Ergebnis: 58 Prozent der Befragten in den 27 EU-Ländern sehen ihre persönliche Zukunft optimistisch. Gleichzeitig sind sie aber pessimistisch, was die Zukunft ihres Landes betrifft.

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Unstatistik des Monats: Corona-Pandemie – Antikörper-Tests und ihre Grenzen

Demonstration eines Corona-Testes Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die Unstatistik Mai ist, wie die beiden vorangegangenen, keine übliche Unstatistik. Vielmehr erklärt sie wichtige statistische Konzepte, die helfen, die Ungewissheiten in der Corona-Zeit besser zu verstehen. Es geht diesmal um eine verständliche Einführung in das Thema Antikörper-Tests und ihre Grenzen.

Es gibt zweierlei grundsätzlich verschiedene Arten von Tests: PCR-Tests und Antikörper-Tests. PCR-Tests (PCR steht für Polymerase-Kettenreaktion) weisen mit einem Rachenabstrich direkt genetisches Material von SARS-CoV-2 nach. Sie sind eine Momentaufnahme. Antikörper-Tests

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Konzerthäuser im Ruhrgebiet starten im Juni wieder den Spielbetrieb

Südflügel des Bochumer Konzerthauses mit der zum Foyer umgebauten ehemaligen Marienkirche Foto: Johamar Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Konzerthaus Dortmund und die Philharmonie Essen nehmen noch in dieser Saison wieder den Spielbetrieb auf. In Dortmund findet das erste Konzert nach der Corona-Zwangspause am 7. Juni mit dem Konzerthausorchester Berlin statt. Am 9. Juni beginnt die Essener Philharmonie. Die Häuser haben ein Wiedereröffnungskonzept entwickelt, das Abstandsregeln und Hygienevorschriften berücksichtigt.

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Bund plant Machbarkeitsstudie für Bundesinstitut für Fotografie in Essen

Folkwang Museum in Essen

Die Bundesregierung plant eine Machbarkeitsstudie für das Bundesinstitut für Fotografie auf dem Welterbe Zollverein in Essen. Grundlage dafür ist das Votum einer Expertenkommission, die sich im März dieses Jahres für den Standort Essen als Sitz des neuen Bundesinstituts ausgesprochen hatte. In der Stadt gebe es „eine hervorragende Konzentration von Einrichtungen und vorhandener Sachkompetenz zum Schwerpunkt Fotografie“, so die Begründung der Kommission.

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RTL/ntv-Trendbarometer: Union ist stärker als das gesamte „linke“ Wählerlager von Grünen, SPD und Linke

Der Bundestag in Berlin. Foto: Robin Patzwaldt

Die politische Stimmung in Deutschland ist weiterhin stabil, die Union bleibt in der Corona-Krise mit großem Abstand die stärkste politische Kraft. Gegenüber der Vorwoche kann sich die CDU/CSU im RTL/ntv-Trendbarometer um einen Prozentpunkt verbessern und liegt wieder bei 40 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 5 Prozent. Die Union ist stärker als das gesamte „linke“ Wählerlager von Grünen, SPD und Linke (39%).

Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien demnach derzeit mit folgendem Ergebnis

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„Don’t be evil“: Kay Voges-Produktion der Berliner Volksbühne im Online-Stream

Don’t be evil“ Foto: Volksbühne Berlin/Julian Röder Lizenz: Copyright

Die Produktion „Don’t be evil“, die der Dortmunder Schauspielintendant Kay Voges  im Herbst 2019 an der Berliner Volksbühne inszeniert hat, ist ab Donnerstag, 21. Mai, 18 Uhr online zu sehen unter https://www.volksbuehne.berlin/de/. Die Online-Version ist selbst eine kleine Premiere, denn die Aufzeichnung wurde eigens für den Stream zusammengeschnitten. Der Abend ist eine Irrfahrt durch die Welten der Timelines. Im Dauerflimmern der sozialen Netzwerke rüstet man sich für den kommenden Culture War. Minimale kommunikative Anstöße bewirken maximale Rückkopplung. Die Wut über die Wut der anderen macht uns immer wütender. Jeder bläst mit seinen Posaunen auf zum Kampf um die Wahrheit und die Hoheit der Zeichen. Aufregung für alle, bis die Weltkugel glüht. Neben Regisseur Kay Voges und Dramaturg Matthias Seier ist noch mehr „Dortmund“ im Paket: So gibt es ein Wiedersehen mit den Dortmunder Schauspieler*innen Andreas Beck, Julia Schubert und Uwe Schmieder, die bei dieser Produktion mitgewirkt haben. Mona Ulrich und Michael Sieberock-Serafimowitsch sind für die Ausstattung verantwortlich, Paul Wallfisch für die Musik. Der Online-Stream ist morgen ab 18 Uhr für 48 Stunden abrufbar.

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Juicy Beats und Zeltfestival Ruhr nehmen zahlreiche 2020er-Acts mit ins nächste Jahr

Juicy Beats Foto: Sabinie Hahnefeld

Das diesjährige Juicy Beats-Festival wird auf den 23. und 24. Juli 2021 verschoben. 34 Acts werden mit ins nächste Jahr genommen, darunter Kontra K, Alligatoah, RIN, Juju, Kummer, Faber, 102 Boyz, BHZ, Lari Luke, Drunken Masters, Grossstadtgeflüster, Fatoni und Provinz. Insgesamt werden mehr als 150 Acts an zwei Tagen auftreten.

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BVB freut sich über Vertragsverlängerung mit Lukasz Piszczek

Lukasz Piszczek (li.) und Michael Zorc. Archiv-Foto: BVB

Borussia Dortmund und Lukasz Piszczek (34) haben sich auf eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertragsverhältnisses geeinigt und die Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2021 ausgeweitet. Damit geht der Pole in sein elftes Jahr beim BVB. Anschließend – mit dann 36 Jahren – will er seine Profikarriere beenden.

Lukasz Piszczek zählt zu den verdientesten Spielern von Borussia Dortmund. Mit dem BVB gewann er 2011 und 2012 die Deutsche Meisterschaft, 2012 und 2017 den DFB-Pokal. Der Rechtsverteidiger war zudem eine der Triebfedern auf dem Weg ins Champions-League-Finale 2013. Bislang trug er in 355 Partien (Bundesliga, Pokal, internationale Wettbewerbe) das schwarzgelbe Trikot und schoss dabei 18 Tore, zuletzt traf er am 14. Februar beim 4:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt. In der laufenden Saison kam er an 21 von 26 Bundesliga-Spieltagen zum Einsatz, seit dem 17. Spieltag fehlte er nur einmal in der Startelf.

„Lukasz Piszczek ist absoluter Führungsspieler in unserem Team, außerdem ist er auch körperlich in einer Top-Verfassung. Daher war es folgerichtig, den Vertrag mit ihm um ein weiteres Jahr zu verlängern“, erklärte Sportdirektor Michael Zorc.

Autokino-Boom in NRW – 50 Autokinos von Aachen bis Wuppertal!

Autokino Foto: Christopher Michel – Drive-in Lizenz: CC BY 2.0

Noch Ende März 2020 konnte man im Bundesland lediglich zwei Autokinos zählen. Nach den Corona-bedingten Kinoschließungen erleben Autokinos in diesem Frühjahr einen regelrechten Boom. Durch die schnellen Initiativen von Kommunen, Event-Veranstaltern und Kinobetreibern sind binnen weniger Wochen zwischenzeitlich über 70 neue Autokinos in Nordrhein-Westfalen entstanden, von denen – Stand heute – um die 50 in Betrieb sind, um dem Kino-Publikum in Zeiten der Corona-Pandemie weiter ein Filmerlebnis zu bieten. Zahlreiche Autokinobetreiber melden ausverkaufte Vorstellungen.

Unter den ersten Autokinos, die kurz nach Beginn des „Lockdown“ Anfang April eröffneten, waren Marl und Düsseldorf. Neben jüngeren Blockbustern oder Klassikern sind auch aktuelle filmstiftungsgeförderte Produktionen wie „Lindenberg! Mach dein Ding“, „25 km/h“ oder „Der Junge muss an die frische Luft“ zu sehen. Auch erweiterte Formen nutzen das Autokino: So wird das Bundes.Festival.Film in diesem Jahr im Autokino am Carnaper Platz in Wuppertal anstatt im Rex-Filmtheater stattfinden.

Da Großveranstaltungen wie Musikfestivals aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich langfristig untersagt bleiben, gehören die Autokinos zu den wenigen Konzepten, bei denen sich derzeit größere Menschenmengen zur Freizeitgestaltung zusammenfinden können. Die Autokinos werden deshalb auch für Veranstaltungen wie Konzerte, Comedyabende oder sogar Hochzeiten bzw. Gottesdienste genutzt.

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