NRW: „Jede Soforthilfe-Seite im Netz ist ein Fake“

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart Foto: MWIDE NRW/R. Pfeil Lizenz: Copyright

Die Ermittlungskommission des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA NRW) hat in den letzten Tagen bereits mehrere „Fake-Seiten“ im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe abschalten lassen. Kriminelle versuchen dennoch weiterhin, über gefälschte Internet-Seiten an die Daten von Betroffenen zu gelangen.

„Die Seiten sehen frappierend echt aus,“, sagtInnenminister Herbert Reul, „das unterstreicht noch einmal das dreiste Vorgehen der Täter. Allein durch neue Hinweise am Wochenende ist deutlich geworden, dass es über 90 Fake-Seiten gibt. Das LKA arbeitet mit Hochdruck daran, diese perfiden Machenschaften aufzudecken. Ich kann nur an die Bürgerinnen und Bürger

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Corona: Wissenschaftler warnen vor schnellen Lockerungen

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig Foto: TeWeBs Lizenz: CC BY-SA 3.0

Sowohl die Leopoldina als auch die Macher der Heinsberg-Studie aus NRW sprachen sich in den vergangenen Tagen in von Politprosa bestimmten Texten für den Einstieg in den Ausstieg des Shutdowns aus. Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung aus Osnabrück. Die in der Öffentlichkeit wenig beachteten, jedoch schon am 8. April in der wissenschaftlichen Community veröffentlichten  Ergebnisse zur Berechnung der Verbreitung des Coronavirus lassen die Forscher zu dem Schluss kommen, noch nicht mit

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Laschet: „Nichts wird wie es war“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Foto: Land NRW

Mit einer Rede wendet sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) um 19.55 Uhr an die Bevölkerung des Landes. Sie wurde vorab von der Landesregierung veröffentlicht. In seiner Rede kündigt Lascht vorsichtige Schritte Richtung Normalisierung an:

Die Rede im Wortlaut:
„Im Kern sagt die christliche Osterbotschaft, dass Gott die lebensfeindlichen Mächte überwunden hat. Ostern schafft eine Wirklichkeit, die die menschlichen Horizonte der Angst und der Verzweiflung überschreitet.

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Forsa: Dreiviertel sprechen Merkel und Söder größte Führungserfahrung und Durchsetzungsvermögen in der Corona-Krise zu

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright

Was die Einschätzung der Führungserfahrung und Durchsetzungskraft in der Corona-Krise anbelangt, führt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 74 Prozent knapp vor CSU-Chef Markus Söder mit 72 Prozent die Rangliste an. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Mediengruppe RTL Deutschland. Finanzminister Olaf Scholz nimmt mit 63 Prozent dabei den dritten Platz ein, gefolgt von Gesundheitsminister Jens Spahn (59 %), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (54 %), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (54 %), NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (53 %) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (52 %). Auf den Plätzen 9 bis 11 finden sich Familienministerin Franziska Giffey (46 %), Kanzleramtsminister Helge Braun (45 %) sowie Bundeswirtschaftsministerin Julia Klöckner (36 %).

Die AfD-Anhänger trauen mit 24 Prozent allen genannten Politikern weniger häufig als die Anhänger der demokratischen Parteien (81 %) Führungserfahrung und Durchsetzungskraft in der gegenwärtigen Krise zu.

NRW stoppt vorerst Zahlung der Corona-Soforthilfe

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart Foto: MWIDE NRW/R. Pfeil Lizenz: Copyright

Die Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt. Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt am Mittwochabend. Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am Dienstag Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.

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Corona-Pandemie: NRW erleichtert Berufserlaubnis für ausländische Mediziner

Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum Foto: Manfred Kopka Lizenz: CC0


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vereinfacht den Zugang zu Berufserlaubnissen für ausländische Ärztinnen und Ärzte. Ziel ist, vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zusätzliche Personalressourcen zu heben und so das Krankenhauspersonal zu entlasten.

„Die nach wie vor steigenden Infektionszahlen erfordern von uns entschlossenes Handeln – unbürokratisch, pragmatisch und schnell – um den außergewöhnlichen Belastungen der Krankenhäuser entgegenzuwirken“, so Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Durch den erleichterten Zugang zur Berufserlaubnis für ausländische Mediziner verbessern wir die Personalaussituation in den Kliniken unseres Landes und stellen den geregelten Betrieb der Häuser sicher.“

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Corona: 29 Millionen Schutzmasken „made in NRW“

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat aufgrund der Coronavirus-Epidemie bei der Firma Dr. Freist Automotive Bielefeld GmbH (DFA Bielefeld) rund 29 Millionen Schutzmasken in Auftrag gegeben.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat aufgrund der Coronavirus-Epidemie bei der Firma Dr. Freist Automotive Bielefeld GmbH (DFA Bielefeld) rund 29 Millionen Schutzmasken in Auftrag gegeben. Das Unternehmen liefert seit dieser Woche bis einschließlich Juli täglich 320.000 Mund-Nasen-Schutzmasken an die Landesregierung. Über die

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Prognose: Wirtschaft schrumpft um fast 10 Prozent ein

Die Wirtschaftskrise wird hat  Foto: Stefan Laurin

Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen. Das erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Für das kommende Jahr sagen sie eine Erholung und ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus.

Bereits im ersten Quartal 2020 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 Prozent geschrumpft sein. Im zweiten Quartal bricht es dann als Folge des Shutdowns um 9,8 Prozent ein. Dies ist der stärkste je seit Beginn der Vierteljahresrechnung im Jahr 1970 gemessene Rückgang in Deutschland und mehr als doppelt so groß wie jener während der Weltfinanzkrise im ersten Quartal 2009.

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Wenn Corona zur psychischen Belastung wird: Ruhr-Uni startet Telefon-Hotline

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei

Kitas und Sportvereine haben geschlossen, Eltern arbeiten im Homeoffice: Wenn Familien den ganzen Tag „aufeinanderhocken“, kann das problematisch werden. Das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, an die sich Bochumer Bürger ab sofort anonym bei psychischem oder innerfamiliärem Stress aufgrund der Coronakrise wenden können. Erwachsene können sich montags bis freitags zwischen 18 bis 20 Uhr unter 0234/3221100 helfen lassen. Kinder, Jugendliche und ihre Eltern können zwischen 16 bis 18 Uhr unter 0234/3221101 anrufen.

FH Dortmund: Corona-Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

Sämtliche Einzelteile übergibt die Fachhochschule an die Kliniken, wo sie sterilisiert und zusammengebaut werden. (Foto: Fachhochschule Dortmund)

Der Infektionsschutz kommt aus dem Drucker: In den Laboren der Fachhochschule Dortmund laufen aktuell die 3D-Drucker auf Hochtouren, um die Kliniken in der Region bei der Produktion von medizinischer Schutzausrüstung zu unterstützen.

Im Labor für Additive Fertigung des Fachbereichs Maschinenbau herrscht mächtig Druck. Da, wo sonst Studierende Projekt- oder Abschlussarbeiten im Kontext von „Rapid Prototyping“ vorbereiten, entstehen jetzt Schicht um Schicht, Stunde um Stunde, aus feinstem Kunststoffpulver sogenannte Face Shields. Produziert werden die Schutzhauben – jeweils in Einzelteilen – für die Ruhrlandklinik in Essen und das Klinikum Dortmund.

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