Vorzeitiges Saisonende aller Ligen des DEB-Spielbetriebs

Eishockey. Foto: Robin Patzwaldt

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die DEL2 haben gemeinsam beschlossen, die laufende Eishockey-Saison aufgrund der aktuellen Entwicklung zur Ausbreitung des Coronavirus mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Heute haben auch die Clubs der Oberligen Nord und Süd ihre Zustimmung erteilt. Die Entscheidung geschieht vor dem Hintergrund der ausdrücklichen politischen Empfehlungen zur Durchführung von Großveranstaltungen und hat auch das Ziel, wirtschaftlichen Schaden von den Vereinen abzuwenden bzw. zu lindern.

Dies betrifft darüber hinaus sämtliche unter dem Dach des DEB organisierte Ligen wie Frauen, DNL und Nachwuchsligen. Die Platzierungen aus den Hauptrunden mit den jeweiligen Siegern werden übernommen. Alle weiteren sportlichen Entscheidungen in den betroffenen Ligen wie Auf- und Abstieg werden ausgesetzt.

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Corona-Virus vs Fußball: MSV Duisburg verlegt Spieltage 28 und 29

Das Stadion in Duisburg. Foto: Daniel Jentsch

Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt, hat der DFB als Liga-Träger entschieden. Davon betroffen sind die Begegnungen des MSV DUISBURG beim TSV 1860 München (Samstag, 14. März 2020) und gegen den FC Carl Zeiss Jena (Mittwoch, 19. März 2020). Nachgeholt werden sollen die Begegnungen frühestens Anfang Mai.

Der MSV hatte sich deutlich für eine Verlegung von Spielen und gegen „Geisterspiele“ ausgesprochen. „Abgesehen davon, dass Fußball ohne Fans kein echter Fußball ist: Jedes Spiel ohne Zuschauer kostet uns schätzungsweise 260.000 Euro“, verdeutlicht Michael Klatt, Geschäftsführer des MSV, in enger Abstimmung mit Vorstand und Gremien der Zebras.

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VfL Bochum: Keine Zuschauer im Ruhrstadion gegen Heidenheim

Foto: Claudia Bender

Der VfL Bochum 1848 wird aufgrund einer behördlichen Anordnung des Gesundheitsamtes Bochum sein Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim 1846 (Samstag, 14.03.2020, 13 Uhr) ohne Zuschauer austragen müssen. Das Gesundheitsamt setzt damit einen Erlass des Ministeriums NRW für Arbeit, Gesundheit und Familie (MAGS) um, der vorsieht, dass angesichts des grassierenden Coronavirus Covid-19 Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern nur ohne Publikum stattfinden dürfen, so sie denn nicht ganz abgesagt werden.

Eine Spielabsage, einhergehend mit einer Neuansetzung zu einem späteren Termin, kommt im vorliegenden Fall nicht infrage. Dies hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereits in einem Statement am Montag, den 9. März, verlautbaren lassen. Das DFL-Präsidium spricht sich demzufolge einstimmig dafür aus, den kommenden Spieltag in der Bundesliga und 2. Bundesliga wie terminiert stattfinden zu lassen.

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NRW untersagt alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) grenzt sich von AfD ab (Foto: Roland W. Waniek)

Soeben teilten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf mit, dass das Land Nordrhein-Westfalen alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt. Er folgt damit der Empfehlung von Bundesgesundheitsminster Spahn. Der Erlass zwingt die Städte

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Leningrad: Lenin-Statue in Gelsenkirchen verstößt nicht gegen Denkmalschutzrecht

Lenin-Statue Foto: Anna Astahova Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Aufstellung einer 2,15 m hohen Lenin-Statue auf dem Grundstück der MLPD in Gelsenkirchen beeinträchtigt nicht das Erscheinungsbild des auf demselben Grund­stück stehenden Baudenkmals. Dies hat das Oberverwaltungsgericht mit Beschluss vom heutigen Tage entschieden und damit die Beschwerde der Stadt Gelsenkirchen gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 5. März zu­rückgewiesen.

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Warum eine frühzeitige Eindämmung von Corona so wichtig ist

Flattening the curve 2

Die Gesamtsterblichkeit einer Epidemie kann hoch sein, selbst wenn die Symptome für die überwiegende Mehrheit mild sind. Das mag zwar nicht intuitiv einleuchten, aber es kann vorkommen, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sind:

  • Für die Mehrheit der Menschen sind die Symptome mild und in einigen Fällen ähnlich wie bei der Grippe.
  • Und eine Epidemie derselben Krankheit kann eine sehr hohe Anzahl von Todesfällen verursachen.
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Hasswelle überrollt Kommunen

Rathaus Bochum

In jeder fünften Stadt und Gemeinde in Deutschland sind Mitarbeiter oder Amtsträger Opfer körperlicher Gewalt im Amt geworden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Magazins Kommunal im Auftrag des ARD Politmagazins Report aus München. Demnach hat sich die Zahl der Gewaltattacken innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Im Jahr 2019 gaben bei einer gleichen Erhebung des Magazins neun Prozent aller Kommunen an, dass Bürgermeister,

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DFL: Ansetzungstermine für den kommenden Spieltag bleiben unverändert

Foto: Robin Patzwaldt

Das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga hat sich nach der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am heutigen Montag intensiv mit möglichen Auswirkungen des Corona-Virus auf den Spielbetrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die zuständigen staatlichen Stellen vor Ort an den Stadion-Standorten über entsprechende Konsequenzen entscheiden, hat sich das DFL-Präsidium auf Grundlage der aktuellen Informationslage auf Folgendes verständigt:

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DFL: Information zum Thema Corona-Virus

Foto: Robin Patzwaldt

Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus erklärt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert:

„Das Corona-Virus bringt die gesamte Gesellschaft und damit auch den Fußball in eine schwierige Situation.

Selbstverständlich gilt der Gesundheit der Bevölkerung und damit auch aller Fußball-Fans oberste Priorität. Dabei muss es das Ziel sein, in unterschiedlichen Lebensbereichen den jeweils angemessenen Weg zu finden zwischen berechtigter Vorsorge und übertriebener Vorsicht.

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„Religionskritik eine wertvolle Errungenschaft der Aufklärung“

Kind in Afghanistan Foto: Sgt. Ken Scar (U.S. Armed Forces) Lizenz: Gemeinfrei

Zahlreiche Frauenrechtlerinnen haben sich am Internationalen Frauentag an die Spitzen von SPD; Linken und Grünen gewandt:


Offener Brief an die Parteivorsitzenden, die unsere Interessen vertreten wollen

Sehr geehrte Frau Kipping, sehr geehrte Frau Baerbock, sehr geehrte Frau Esken,

sehr geehrter Herr Riexinger, sehr geehrter Herr Habeck, sehr geehrter Herr Walter-Borjans,

wir sind Frauen, muslimisch sozialisierte Deutsche mit Migrationshintergrund, Migrantinnen sowie Geflüchtete, und appellieren nachdrücklich an Sie, an Ihre Vernunft und Ihre Solidarität, endlich unsere Interessen zu vertreten.

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