Tag im Park-Festival in Essen

0000000TAGIMPARK-neu-gut-echt-FACEBOOK-HEADER-super-1024x341Am kommenden Samstag  lädt das Netzwerk-X von 14-18 Uhr zu einem Festival in den Kaiser-Wilhelm-Park in Essen-Altenessen. Das Ganze steht unter dem Motto „Schräg & schön – umsonst & draußen“ und ist irgendwas mit Kunst.

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BVB verlängert mit Hendrik Bonmann

Bonmann-Hendrik Foto BVB
Hendrik Bonmann. Foto: BVB

Eine gute Nachricht für alle BVB-Fans pünktlich zum Feierabend noch von der Strobelallee: Borussia Dortmund kann langfristig auf Nachwuchstorhüter Hendrik Bonmann bauen. Der BVB einigte sich mit dem 21-jährigen gebürtigen Essener auf eine Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre bis zum Sommer 2018.
 
„Dass der BVB weiter mit mir plant und das Vertrauen schenkt, macht mich unglaublich stolz. Ich werde alles daran setzen, diesem auch gerecht zu werden“, betont Hendrik Bonmann.

Chemtrails, Reichsbürgern und Lügenpresse: Verschwörungstheorien im Aufwind?

barto_treppeUnser Autor Sebastian Bartoschek ist heute in Dortmund live zu sehen.
Sie sind wieder da. Oder waren sie immer da? Verschwörungstheorien. In der Mitte der Gesellschaft. Egal ob es um die drohende Islamisierung Deutschlands oder antizionistische Kapitalismuskritik geht: dank Friedensdemos, PEGIDA & Co sind alte Ressentiments wieder neu in aller Munde. Nur die Presse soll angeblich zu allem lügen.

Und deswegen gehört sie beschimpft, bedroht, beschränkt. Sebastian Bartoschek kennt beide Seiten: die der Zahlen und Fakten zu Verschwörungstheorien und was man als Journalist einstecken muss, der gegen linke und rechte Trotteltheoretiker zu Felde zieht.

Dr. Sebastian Bartoschek hat die bisher breiteste empirische Arbeit zum Thema Verschwörungstheorien im deutschsprachigen Raum abgeliefert. Er ist Journalist, Diplom-
Psychologe, Science Slammer, Podcaster und Autor mehrerer Bücher.

Mittwoch, 20.Mai, 20.00 Uhr Fritz-Henßler-Haus/Haus der Jugend

 

 

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Gegen Salafisten: Hoffmann verteilt Grundgesetze in Dortmund

Thorsten Hoffmann Foto: CDU Bundestagsfraktion
Thorsten Hoffmann Foto: CDU Bundestagsfraktion

Am kommenden Samstag, den 23. Mai 2015, werden ab 11 Uhr an der Reinoldikirche kostenlose Grundgesetze verteilt. Der neue Dortmunder Bundestagsabgeordnete Thorsten Hoffmann will damit nicht nur an den Verfassungstag erinnern, sondern auch aktiv ein Zeichen gegen Extremismus setzen. Für den gleichen Tag haben Salafisten im Internet eine Koranverteilung in der Dortmunder Innenstadt angekündigt.

Mit der Verteilung des Grundgesetzes will Hoffmann ein deutliches Zeichen gegen den Salafismus setzen. „Intoleranz, Frauenfeindlichkeit und Gewalt gegen Andersgläubige sind mit unseren Werten nicht vereinbar“ so Hoffmann. „Das Grundgesetz ist ein starkes Bollwerk gegen jede Form von Extremismus.“ Wichtig ist dem Innenpolitiker jedoch auch, dass die Verteilung sich nicht gegen den Islam richte: „Die Religionsfreiheit ist in Deutschland gottseidank geschützt, ihr Missbrauch aber nicht.“

IDF jetzt deutschsprachig auf Facebook

IDF_FB_DDie Israelische Armee hat auf Facebook viele Freunde: Über 1,5 Millionen haben die Seite der Israel Defense Force (IDF) geliked. Dort informiert die Armee auf Englisch. Nun hat die IDF auch eine deutschsprachige Seite. Arye Sharuz Shalicar, der aus Deutschland stammende Pressesprecher der IDF, vertritt nun offiziell die Truppe  auf Facebook:

Liebe Facebook-User,

rechtzeitig zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland geht die erste deutschsprachige Facebookseite der israelischen Streitkräfte (IDF) online. Dies ist die offizielle Facebookseite des IDF-Pressesprechers und Leiters der Pressestelle Internationale Medien/Europa, Major Arye Sharuz Shalicar. Habt ihr Fragen an die IDF? Hier werden sie direkt beantwortet. Auf dieser Seite erhaltet ihr aktuelle Mitteilungen sowie viele weitere Informationen aus erster Hand. Zudem werdet ihr hier über die verschiedensten IDF-Einheiten und IDF-Aktivitäten sowie über neueste Entwicklungen in der Region informiert. Also: Bruchim Habaim, herzlich willkommen auf der neuen Facebookseite!

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LiteraTouren – die vierte in diesem Jahr

 

Thorsten Lindemann
Thorsten Lindemann

Am 12. Mai heißt es ab 19 Uhr im MedienHaus am Synagogenplatz 3 wieder:  Vorhang auf zu LiteraTouren, der ungewöhnlichen Veranstaltungsreihe mit Schreibern, Liedersängern und anderen Poeten.

Auf der Bühne stehen Thorsten Lindemann, Sprachakrobat und Musiker aus Aachen, wohnt dort aktuell mit zahlreichen Gitarren und rund 2.000 Büchern; René Sydow, der sprachgewandt lyrisch und poetisch kurze Geschichten erzählt und Zepp Oberpichler, der Duisburger aus Mülheim, der durch das Programm führt. Mal mit Gitarre, mal ohne.

Neues von den Dortmunder Eisadlern

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Neuigkeiten gibt es aktuell mal wieder von den Dortmunder Eisadlern. Deren Zukunft erschien zuletzt ja noch ungeklärt. Inzwischen gibt es aber ein paar Neuigkeiten, welche uns am späten Sonntagabend per Pressemeldung erreichten, und welche wir hier an dieser Stelle einfach mal direkt so an unsere Leser weiterreichen möchten:

Schon im Vorfeld versprach die Veranstaltung des LEV NRW einiges an Spannung und die sollte sich auch in der knapp vierstündigen Sitzung einstellen. Schon bei der Begrüßung durch den Verbandspräsidenten Wolfgang Sorge kam es zu den ersten Kontroversen und dies setzte sich auch im weiteren Verlauf fort. So wurde auch die nur unter Vorbehalt verabschiedete neue Gebührenordnung des DEB sehr unterschiedlich bewertet. Darüber wird allerdings erst bei der Jahreshauptversammlung des LEV am 31. August 2015 abgestimmt.
Auch beim Thema Oberliga ging es anfangs hoch her.

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Abschiedsspiel für BVB-Ikone Dede

Das stimmungsvolle Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das stimmungsvolle Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Dreizehn Jahre Borussia Dortmund, Rückennummer 17, zwei Meisterschaften, Echte Liebe im schwarzgelben Dress – kaum einer spielte sich so sehr in die Herzen aller Borussen wie Leonardo de Deus Santos, kurz Dede. Dass der Brasilianer bald zu seinem Abschiedsspiel in den Signal Iduna Park einlaufen wird, ist westfälisch konsequent und garantiert im Sinne aller BVB-Fans.

Dede schart dafür seine Allstars aus dreizehn Jahren BVB um sich und bildet zwei Mannschaften aus Wegbegleitern der Jahre 1998 bis 2011. Für das „Team International“ sind Namen von A wie Amoroso bis Z wie Zidan, für die Auswahl „National“ Spieler von Addo bis Ziegler geladen.

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Riemann wechselt zum VfL Bochum

ruhrstadion2Der VfL Bochum 1848 hat einen neuen Torwart unter Vertrag genommen: Manuel Riemann wechselt vom Zweitliga-Konkurrenten SV Sandhausen nach Bochum. Der 26-jährige Schlussmann hat insgesamt 59 Zweitligaspiele absolviert, 26 davon in der laufenden Saison. Da sein Vertrag beim SVS im Juni endet, ist Riemann ablösefrei. Sein neues Arbeitspapier bindet ihn bis zum 30.06.2018 an den VfL.

Christian Hochstätter, Sportvorstand des VfL Bochum 1848, begrüßt die Entscheidung von Riemann. „Beim VfL hat Manuel Riemann die Möglichkeit, seine Stärken voll auszuspielen. Er kann nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen hervorragend mit dem Ball umgehen, verfügt über ein ausgezeichnetes Stellungsspiel und eine gute Strafraumbeherrschung. Als Torhüter passt er perfekt in unser Anforderungsprofil, um die offensiv ausgerichtete Spielweise zu unterstützen.“

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Daube-Mord: Seine Genitalien blieben unauffindbar

Daube_vor_Elternhaus
Schon lange vor dem Gladbecker Geiseldrama erregte die kleine Ruhrgebietsstadt weltweit Aufsehen: Der Mord an dem Abiturienten Helmut Daube, der mit durchschnittener Kehle und fehlenden Genitalien tot aufgefunden wurde, verdrängte sogar den Transatlantikflug des Luftschiffes Graf Zeppelin aus den Schlagzeilen. Angeklagt wurde sein Freund und Mitschüler Karl Hußmann. Aber hat Hußmann das Verbrechen tatsächlich begangen?

Die Tat konnte bis heute nicht aufgeklärt werden. Und genau hier versuchen Sabine Kettler, Eva-Maria Stuckel und Franz Wegener seit einem Vierteljahrhundert Licht ins Dunkel zu bringen. Nun ist die Neuauflage ihres Buches von 2001 „Wer tötete Helmut Daube?“ erschienen. Schon der Vorgänger bot die Möglichkeit, mit Hilfe der dokumentierten Verhör- und Gerichtsszenen, dem Obduktionsbericht und sieben Mordtheorien in das Jahr 1928 abzutauchen und mitzukombinieren: Wer tötete Helmut Daube? Hinzugekommen sind in der Neuauflage drei weitere, ausgesprochen spekulative Theorien:

War der sächsische Gärtnergehilfe Ernst Paul Hennig auch für den Mord im Ruhrgebiet verantwortlich? Hennig hatte bereits mit 16 Jahren mit einer Rosenschere einem gefesselten Knaben den Hals aufgeschnitten, der Freund überlebte und konnte den Täter benennen. Hennig, der wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit freigesprochen worden war, wurde 1911 mit einem Mord in Böhmen auffällig, bevor dann 1929 in einem Wald die nackte Leiche des dem Hennig bekannten 18-jährigen Dienstknechtes Zellmer gefunden wurde. Er war wie Daube bestialisch verstümmelt worden.

Die nächste Theorie spielt in Südamerika: In Guatemala-Stadt wird sechs Tage vor dem Daube-Mord, Richard Eckermann, Sohn des bekannten Admirals Eckermanns, festgenommen. Er hatte in Deutschland 1923 als Mitglied der rechtsgerichteten „Schwarzen Reichswehr“ einen Kollegen zum Mord an einem angeblichen Verräter angestiftet und war daher 1925 zum Tode verurteilt worden. Er floh über Spanien und Mexiko nach Guatemala. Zur Festnahme führten ein Brief, der mit dem auch im Ruhrgebiet üblichen Gruß „Glück auf!“ endete sowie Ratschläge aus der deutschen Aussiedler-Gemeinde vor Ort. Da die Familie des Freundes von Helmut Daube, Karl Hußmann, in Guatemala eine Kaffeeplantage betrieb, ist nicht ausgeschlossen, dass womöglich nicht etwa Helmut Daube in der Mordnacht sterben sollte, sondern Karl Hußmann, dessen Familie der Verrat an dem Fememörder zugeschrieben worden sein könnte.

Die letzte und damit aktuellste Theorie geht von einem Selbstmord Daubes aus. Angesichts des Tatablaufes – die Kehle wurde ihm offenbar von hinten durchgeschnitten, die Genitalien dann folgend abgetrennt – eine erstaunliche Idee. Tatsächlich mutmaßte die Gladbecker Polizei zunächst, sie habe es mit einem Selbstmord zu tun, da die Beamten anfangs nur den Kehlenschnitt bemerkten und ein solcher Schnitt in Weimar eine nicht unübliche Freitod-Methode darstellte. Da allerdings keine Waffe in der Nähe der Leiche gefunden werden konnte, wurde diese Theorie schnell verworfen. Und doch tippen die Autoren auf einen Selbstmord: Ein Nachahmungsmord, der vielleicht dem Drehbuch der Steglitzer Schülertragödie von 1927 folgte. Der Prozess gegen den Berliner Selbstmörderclub „Fe-Hou“ war erst vier Wochen vor dem Daube-Mord zum Abschluss gekommen und fand ein breites Medienecho. Schüler hatten sich zum gegenseitigen Mord verabredet; das tragische Blutbad wurde 2004 unter dem Titel „Was nützt die Liebe in Gedanken“ mit Daniel Brühl in der Hauptrolle verfilmt. Ein letzter Akt, der in Sachen Daube noch fehlt.

 

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http://www.kfvr.de/geschichte/g1.html