Alex Hacke, Bassist der Band „Einstürzende Neubauten„, im Film und unter Wölfen

The Ministry Of Wolves – Rumpelstiltskin from Mute on Vimeo.

Alexander Hacke hat die Filmmusik zu Fatih Akins neuestem Kinofilm „The Cut“ geschrieben, der im September auf den Filmfestspielen in Venedig seine Weltpremiere feierte. Die Geschichte eines verzweifelten armenischen Vaters, der in den Wirren des türkischen Genozids an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs auf der Suche nach seinen Töchtern ist, erzählt Akin in erschütternden, oft auch grausamen Bildern. In den Kinos ist der Streifen ab 16. Oktober zu sehen.

Außerdem bringt Hacke mit der Band „The Ministry of Wolves“, zu der neben ihm Paul Wallfisch (Botanica / Musikalischer Direktor des Theater Dortmund), Mick Harvey (Mitbegründer von Nick Cave & The Bad Seeds) und Danielle de Picciotto (Crime & The City Solution) gehören, ein neues Album heraus: „Happily Ever After“ ist ein auf 500 Kopien limitiertes Vinyl-Sammlerstück, das sich als Ergänzung zum Debut „Music From Republik Der Wölfe“ versteht. Neben zwei bisher nicht veröffentlichten, enthält es noch unbekannte Stücke und deutsche Versionen einiger bisher gepresster Songs. Veröffentlichungstermin ist der 06. Oktober 2014.

Bei einer kleinen Europa-Tournee des Märchenmassakers „Republik der Wölfe“ ist Hacke mit „The Ministry of Wolves“ auch live zu erleben. Letztmalig ist das Stück am
Freitag, 3. Oktober, 18.00 Uhr,
Samstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, und
Sonntag, 5. Oktober, 18.00 Uhr,
am Schauspiel Dortmund
und am Samstag, 11. Oktober,
dann an der Volksbühne Berlin zu sehen.

 

Ballet Dortmund: „Der Zauberberg ruft!“ Teil 1-3 in Dortmund (HCC)

Der Dortmunder Ballettdirektor Xin Peng Wang - Foto: Mario Perricone
Der Dortmunder Ballettdirektor Xin Peng Wang – Foto: Mario Perricone

Das Ballett Dortmund startet anlässlich der Uraufführung des Handlungsballetts „Der Zauberberg“ (Premiere: 8. November 2014) im Harenberg City Center mit der neuen Reihe „Der Zauberberg ruft!“ in die neue Spielzeit.

In seiner Serie von modernen Handlungsballetten, die auf erzählender Literatur basieren, widmet sich Xin Peng Wang nun dem „Jahrhundertroman“ Der Zauberberg von Thomas Mann. Gemeinsam mit seinem Chefdramaturg Dr. Christian Baier stellt er an drei Abenden unter dem Motto „Der Zauberberg ruft!“ das Konzept und die Entstehungsgeschichte der Ballettproduktion vor. Anhand ausgewählter Szenen wird gezeigt, wie die literarische Vorlage in die Sprache des Tanzes übersetzt wurde. Gastgeber sind, neben dem Ballet Dortmund, die Dortmunder Philharmoniker, die Ballettfreunde Dortmund und das Harenberg City Center.

Neben dem Kunstgenuss soll das Publikum auch kulinarisch verwöhnt werden. In dem Kartenpreis von 60,00 Euro ist ein mehrgängiges Menü enthalten, das sich an Rezepten aus der Jahrhundertwende orientiert.

ZAUBERWELT Zauberberg
„Der Zauberberg ruft!“
Sa., 20.09., 19.00 Uhr
Harenberg City Center

Weitere Termine:
Teil 1 am 20.09.2014, 19 Uhr
Teil 2 am 11.10.2014, 19 Uhr
Teil 3 am 15.11.2014

Karten (inklusive mehrgängiges Menü) an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 und im Internet auf www.theaterdo.de. Kartenkauf nur bis Freitag, 19.09., 15 Uhr möglich (wegen der Vorbereitung des Menüs).

 

Medium werden – der Workshop

Medium werden – der Workshop für Schreiberlinge, Netzwerksüchtl, Audio-Nerds und Noobs, die es werden wollen.

Früher sollte das World-Wide-Web Forschern die Möglichkeit geben, wissenschaftliche Arbeiten einfach auszutauschen, heute dient es der Massenkommunikation. Viele nutzen ihren Platz im Netz als Visitenkarte oder zur Vermarktung, aber auch der „Bürgerreporter“ gewinnt an Raum.

Am 25. und 26. Oktober vermitteln erfahrene Praktiker für den Verein „Wissensdurst“ in der Geschäftstelle des Vereins „BerufsWahlPass für Bochum und Herne e.V.“ medienspezifische Kenntnisse rund um das im Netz geschriebene oder gesprochene Wort. Vortragswissen und Grundlagen werden am zweiten Tag in Workshops angewendet und vertieft.

Als Workshop-Crew sind dabei: Alexa und Alexander Waschkau, die Macher des erfolgreichsten deutschen Wissenspodcasts „Hoaxilla“, Ruhrbarone-Autor Sebastian Bartoschek, Science Blogger Cornelius Courts und und und – auch Oberbaron Stefan Laurin wird sein Wissen in die Schulung einbringen. Mitveranstalterin Julia Groß sagt: „Wer einen Einblick bekommen will, wie verschiedene Medienarten miteinander zu verbinden sind und wie er dabei jedes Medium richtig spielt, für den führt eigentlich kein Weg an unserem Workshop vorbei!“

Dabei decken die Themenfelder neben dem Schreibhandwerk dessen Vermarktung aber auch „Bloggen“ und „Podcasting“ als Formen der selbstständigen Informationsverbreitung ab.
Die Teilnahme ohne Ermäßigung kostet 119,00 Euro, auf Wunsch kann eine Fortbildungsbescheinigung ausgestellt werden.
Anmeldung bis spätestens 13. September an medium@sebastian-bartoschek.de

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11. September 14:46 Uhr – Einmal im Jahr läuten die Glocken der Christuskirche Bochum

 

Christuskirchen Foto: Ayla Wessel/Kulturagentür
Christuskirchen Foto: Ayla Wessel/Kulturagentür

Wer diesen Tag erlebt hat, kann sich erinnern, wie es war, als ihn die Nachricht erreichte: Der 11. September 2001, die Bilder der brennenden Türme in New York, haben sich nicht nur ins kollektive Gedächtnis gebrannt, sondern in jedes einzelne. Es ist der Grund, warum in den Tagen danach, wohl erstmals in der Geschichte, ein weltweites Gefühl entstand, ein Mitfühlen. Um dieses Mitfühlens willen läuten die Glocken der Christuskirche Bochum, sie werden nur einmal im Jahr geläutet: immer am 11. September von 14:46 bis 15:03 Uhr.

Sie erinnern an die Opfer des Terrors weltweit und daran, dass kein Gott ist, der Menschenopfer verlangt.  Dass eine Idee, die Terror gutheißt, barbarisch ist. Dass eine Kultur, die den Tod will und nicht das Leben, eine Kultur des Todes ist. Am 11. September vor dreizehn Jahren waren um 14:46 Uhr und 15:03 Uhr zwei von Terroristen entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers eingeschlagen. Ein viertes entführtes Flugzeug wurde von einem Bochumer, Ziad Jarrah, gelenkt, der das Flugzeug zum Absturz gebracht und 40 Menschen ermordet hat.

Zwei Tage nach den Terror-Attacken fanden sich Bochumer aller Religionen, Konfessionen und Überzeugungen in derChristuskirche zusammen, um dem Terror zu widersprechen und der Opfer des Terrors zu gedenken. Seitdem läuten die Glocken der Christuskirche an jedem 11. September von 14:46 bis 15:03 Uhr. Das volle Geläut –  es gilt als eines der bestklingenden Stahlgeläute überhaupt –  ist nur einmal im Jahr zu hören: 1959 im Bochumer Verein gegossen, ist es mit 6,2 Tonnen Gesamtgewicht zu schwer für den seit dem Ende des Nazi-Terrors freistehenden Turm.

Dortmund: Programm im Schauspiel startet

wahnsinn_Do
Das Schauspiel Dortmund startet gleich nach der Spielzeit-Eröffnung mit
„Hamlet“ und „Minority Report“ am kommenden Wochenende sein Programm im
September mit zahlreichen Wiederaufnahmen. Bettina Lieder ist mit dem
Monolog „Kassandra“ ab Donnerstag, 18. September, 20 Uhr, wieder im Studio
zu sehen. Die Komödie „Der nackte Wahnsinn“ steht ab Freitag, 19.
September, 19.30 Uhr, wieder auf dem Spielplan im Schauspielhaus. Samuel
Becketts „Endspiel“ wird ab Samstag, 20. September, 20 Uhr, wieder im
Studio gezeigt. Kafkas „Der Prozess“ läuft ab Mittwoch, 24. September,
19.30 Uhr erstmalig nicht mehr im Studio, sondern im Schauspielhaus. Karten
für 15,-/10,- Euro im Studio und 9,- bis 23,- Euro im Schauspielhaus gibt
es noch an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter www.theaterdo.de

Dortmunder CDU weiter gegen Radautobahn im Ruhrgebiet

radautobahn

Die Dortmunder CDU-Ratsfraktion ist weiterhin gegen des den Bau der Radautobahn durchs Ruhrgebiet.

Die  in der vergangenen Woche vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) vorgestellte Machbarkeitsstudie kam zu  dem Ergebnis, dass die „Fahrradautobahn“ von Duisburg nach Hamm statt 110 Millionen 183,7 Mio. Euro kosten wird. „Eine abenteuerliche Kostenexplosion, die wir auf keinen Fall mitmachen“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Sascha Mader.

Die Konzentration von fast 200 Millionen Euro auf ein persönliches Prestigeprojekt einiger weniger Vertreter der Region, hier in erster Linie des grünen RVR-Planungsdezernenten Martin Tönnes, sowie der rot-grünen Landesregierung lehne die CDU-Ratsfraktion Dortmund nach wie vor ab, sagt Mader weiter.

Setzt sich die Union in Dortmund durch, was nicht ausgeschlossen ist, da es auch in Reihen der Stadtverwaltung und der SPD zahlreiche Skeptiker gibt, wäre das Projekt in Gänze gescheitert: Der RVR hat deutlich gemacht,  dass es ohne einen Teilabschnitt Dortmund keine Radautobahn geben wird

Wo gibt es den günstigsten Alkohol? PARTEI-Sheriffs helfen

partei-sheriffs-212x300Auch die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen (Die PARTEI) wird künftig auf Dortmunds Straßen Patrouille laufen. In einer Pressemitteilung stellt der Kreisverband sein Konzept vor:

Die PARTEI gründet eine eigene Sicherheitspatrouille, Die PARTEI-Sheriffs, damit alle Bürger und Gäste Dortmunds an den Wochenenden besonders sicher sein können. Sie können sicher sein, dass sie eine unvergessliche Zeit voller Ausschweifungen erleben.

Wir gehen durch die Vergnügungsviertel und sorgen dafür, dass niemand alleine und nüchtern nach Hause geht. Wir wissen, wo es den günstigsten Alkohol gibt und kennen die Drogenhändler mit dem größten Sortiment. Wir haben die Adressen von den geschicktesten Prostituierten und verteilen zudem Stadtpläne zu den verruchtesten Spelunken und Spielhallen.

Niemand sollte gelangweilt und asketisch seine Freizeit verbringen, Wochenende muss sich wieder lohnen. YOLO!

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Anti-Scharia-Polizei Party: Hedonismus in Wuppertal

Am kommenden Freitag findet ein aussergewöhnlicher Protest gegen die Scharia-Polizei in Wuppertal statt: Eine Hedonismus Party:

Liebe Freunde!
Lena und ich machen mal wieder Party und Ihr seid alle eingeladen dem beizuwohnen. Wir sind in letzter Zeit viel zu sehr mit anstrengenden, anspruchsvollen und teilweise sehr erschütternden Themen beschäftigt, weshalb es allerhöchste Zeit wird, sich einmal wieder hart gehen zu lassen.
Seid freizügig, bringt Rauschmittel mit, ggf. Pokersets und seht zu, dass Ihr am Samstag frei habt!
Wir treffen uns auf der Brücke vor dem Haupteingang des Hbf’s und werden die ganze Nacht durchtanzen… Oder Spaß haben – Oder nicht einmal das, weil natürlich jeder über sich selbst bestimmen darf 😉 Wir planen zumindest von Club zu Club, von Spielhalle zu Spielhalle zu ziehen und so richtig einen drauf machen!

Ach ja. Weil es sicherlich etwas ausarten wird und Fotos gemacht werden werden, ist all jenen unter Euch, die Wert auf eine seriöse Facebookpräsenz legen, angeraten sich (teil)zuverschleiern. 🙂

Wir freuen uns auf Euch!

Treffpunkt ist am 12. September um 20.00 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof

Mehr Infos hier

Morgen: LXMP with Chad Popple im Nordpol


Die beiden bestgekleideten Warschauer Piotras und Macias von LXMP beehren
auf ihrer Minitour (http://www.lxmp.net/eng-tour.html) neben Zielona Gora,
Berlin und Hamburg auch den kulturell aufstrebenden Dortmunder Norden.
Begleitet werden sie von Chad Popple, dem über die Hamburger Jazzszene
hinaus umtriebigen Drummer, dem man nachsagt, einer der drei genialsten
Drummer der Hansestadt zu sein.

LXMPs erster Longplayer “Back to the Future Shock” erschien 2013 auf dem
polnischen Label Lado ABC (http://www.ladoabc.com), das einen sehr guten
Überblick über die zeitgenössische polnische Musikszene liefert. Auf der

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Zwischen Nordstadt und Westend – Das Straßenmagazin „bodo“ im September

bodo_Titel_201409Am Montag erscheint die Septemberausgabe des sozialen Straßenmagazins bodo. Unter anderem mit Reportagen aus der Dortmunder Nordstadt und dem Bochumer Westend, einem Besuch im Frauenhaus, einem Porträt des Ruhrgebiets-Exilanten Stefan Stoppok und einem Interview mit der Initiative „Recht auf Stadt Ruhr“. Nur auf der Straße, 2,50 Euro, die Hälfte für den Verkäufer.

Stefan Stoppok
hat Hoffnung für das Ruhrgebiet. Die Gleichung: Günstige Mieten plus Subkultur – „Vielleicht muss eine Gegend ganz am Boden sein, damit etwas ganz Neues entstehen kann.“

Nordstadtdinner
18 Paare aus dem Stadtteil zwischen Hafen und Borsigplatz, 18 Wohnungen und für jeden ein Drei-Gänge-Menü. Ein Running-Dinner mit Geschichten über „Schöner Wohnen“ im Norden, das SEK beim Nachbarn , urbanes Leben und Lokalpatriotismus.

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