Kampf gegen die Pandemie; Prof. Dr. Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité, stellte die CovApp vor; Foto: Copyright Charité – Universitätsmedizin Berlin
Das Internet ist in der aktuellen Krisen eine große Chance: Bei der Entschlüsselung des Virus und bei der Forschung – Vernetzung hilft. Auch vor Ort.
Die Berliner Charité geht, beim Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie, nun auch Wege in der digitalen Welt: In Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation Data4Life hat die Universitätsklinik die CovApp entwickelt.
PornHhub veröffentliche jüngst die Insights; Foto: Pornhub
Traffic-Statistiken fand ich immer schon spannend. Besonders wenn es früher um meine Webprojekte ging. Seit dem letzten Jahr verfolge ich, immer am Monatsanfang, gespannt den Trafficreport der Ruhrbarone.
Ein Highlight in Sachen Zugriffsstatistiken liefert regelmäßig das instinktorientierte Videoportal Pornhub der Firma MindGeek.
Die PR-Abteilung von MindGeek veröffentlicht regelmäßig die Pornhub-Insights:
Statistiken aus denen man Trends, Krisen und Events herauslesen kann:
Wenn Deutschland bei einer Fußball-WM spielt, geht der Traffic aus Deutschland spürbar nach unten.
Klar: Was gesucht wird, ist auch spannend – und teilweise belustigend.
Ich bin vermutlich einer der größten Fans dieser Statistiken.
Pornhub veröffentliche jetzt die aktuellen Insights, aus denen man das weltweite Nutzungsverhalten während des Covid-19-Shutdowns herauslesen kann.
Diese Daten sind nicht uninteressant. Spoiler: Suchbegriffe wie „Corona“ und „Covid-19“ sind bei deutschen Nutzern nicht sonderlich beliebt (Im Gegensatz zu Nutzern aus anderen Ländern!) und die Zugriffszahlen sind nur leicht – trotz Shutdowns – angestiegen.
Das Ruhrgebiet hält zusammen; Screenshot DER WESTEN
Das Internet hat die Welt ein wenig kleiner gemacht. Ist ein Faktor bei der Suche nach einem Gegenmittel um CORVIT-19 einzudämmen und zu besiegen. Über das Internet vernetzen sich weltweit Wissenschaftler um gemeinsam einen Impfstoff zu entwickeln.
Paul Gruber ist bei der bayerischen CSU in Freyung-Grafenau aktiv. Er sprach mit uns über die Kommunalwahl 2020, die In den Medien, im Schatten der Corona-Krise, weitgehend unterging; Foto: Privat
Paul Gruber wohnt in Bayern, ist Mitglied der CSU und in Freyung-Grafenau politisch aktiv.
Bei den bayerischen Kommunalwahlen, die am letzten Sonntag im Freistaat stattfanden, kandidierte Paul Gruber für den Kreistag in Freyung-Grafenau.
Paul Gruber ist seit 33 Jahren verheiratet, hat zwei Kinder und ist seit 16 Jahren mit einer Karateschule selbständig. Dort findet aktuell, wegen der Corona-Krise, der Unterricht online statt.
Die Ruhrbarone wollten wissen: Wie hat sich die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik auf die Wahl und den Wahlkampf ausgewirkt?
Wie sieht die Situation, durch den bayerischen Ministerpräsidenten Söder (CSU) wurde der Katastrophenfall ausgerufen, aktuell in Bayern aus?
Wie ist die Situation im Vergleich zu 2018, als die AfD im Kreis Freyung-Grafenau bei der bayerischen Landtagswahl über 16% der Stimmen erhalten hat?
Dieses Gespräch war eigentlich für den Wahlabend geplant: Aufgrund der Lage in Bayern, Verzögerungen bei der Auszählung und die aktuelle Katastrophenlage, ist Paul Gruber heuer schwer zu erreichen. Aber:
Paul Gruber stand den Ruhrbaronen am Dienstagabend doch noch Rede und Antwort.
Pater Tobias: Der gute Hirte in Duisburg-Neumühl; Foto: Peter Ansmann
Was man während der aktuellen Corona-Krise, neben Erfolgen im medizinischen Sektor, gebrauchen kann: Menschlichkeit. Und gute Nachrichten.
Hier ist mal eine:
Pater Tobias betreib, in seiner Gemeinde in Duisburg-Neumühl, ein deutsch-syrisches Restaurant – das Sham. Das von ihn initiierte Projekt Lebenswert macht den Stadtteil ein wenig lebenswerter.
Ein gefährlicher Trend: Fake-News zur Corona-Pandemie; Grafik: Robert Herr
Der erste Februar 2020. Es war Samstag und die Situation in China beherrschte bereits die Berichterstattung in den Medien. Ich betrat an der Haltestelle Kremerstraße in Duisburg eine ziemlich überfüllte Straßenbahn. Die anderen Fahrgäste standen, alle Plätze waren belegt. Oder genauer formuliert: Fast alle Plätze waren belegt.
In meiner direkten Nähe waren drei Plätze frei. Auf einem Platz saß eine junge Frau, nach Gesichtspartie und Outfit (Eine Jacke mit Nippon-Stern!) zu urteilen: Japanischen Ursprungs. Und sie trug eine Schutzmaske vor ihrem Mund. Diese Masken, sah man übrigens auch vor Corona, meistens bei Menschen die mutmaßlich aus dem asiatischen Teil der Erde kommen.
Ohne groß nachzudenken setzte ich mich auf den freien Platz, gegenüber der jungen Frau. Die Sporttasche die ich dabei hatte, ist mit einer japanischen Flagge, verziert.
Die junge Frau schaut auf die Flagge, schaut mich an und neigt ihren Kopf, die japanische Art der Begrüßung (Aisatsu ist die Bezeichnung für diese Zeremonie. Auch in diesen Tagen zu empfehlen: Komplett kontaktfrei!), ich erwidere den Gruß. Ein freundliches Konnichiwa (Guten Tag!) erspare ich mir.
Einige andere Fahrgäste schauten mich an, als hätte ich gerade eine eine besondere Heldenleistung vollbracht. Was natürlich kompletter Unsinn ist.
Ich habe, in der ganzen Bahn, die logischste Entscheidung gefällt: Anstatt in der Herde zu stehen, mit einer Vielzahl von Menschen die auf Schutz keinen besonderen Wert legen, setze ich mich in den sichersten Bereich der ganzen Bahn. Eine Gesichtsmaske bedeutet: Jemand schützt sich. Nichts anderes.
Eine Schutzmaske ist kein Sprengstoffgürtel: Sie ist keine Gefahr. Sie schützt vor Gefahren.
Außerdem, das muss ich ehrlicherweise zugeben: Zu diesem Zeitpunkt, habe ich mir noch nicht wirklich Sorgen wegen Corona gemacht.
Ich erwähne diese Anekdote aus einem aktuellen Anlass: Vor wenigen Tagen wurde in München eine Frau mit chinesischen Wurzeln rassistischen beschimpft und mit Desinfektionsmittel besprüht (Hier der Bericht dazu in der Süddeutschen Zeitung!).
Nicht der erste Vorfall dieser Art, seit der Corona-Virus seine Runden dreht. Ihren Ursprung haben diese Attacken in der Berichterstattung, gerade in den sozialen Medien.
Diese Mischung aus Hetze, Panikmache oder Verharmlosung der Pandemie ist ein gefährlicher Trend. Ich meine jetzt nicht die „Mainstream“-Medien: Sondern Informationsquellen mit eher zweifelhaften Ruf.
Vor der Corona-Krise war die Katzenwelt noch in Ordnung: Mosche Dajan frönt seiner Lieblingsbeschäftigung, der Eliminierung von Klopapierrollen; Foto: Peter Ansmann
Vor wenigen Wochen, am 23. Februar 2020, blieb ich beim durchzappen des TV-Programms auf Pro7 hängen: Dort lief der Blockbuster World War Z. Thema des Films: Eine weltweite Pandemie unerklärlichen Ursprungs ist ausgebrochen und die Menschen werden, durch einen Virus, massenhaft in Zombies verwandelt. In einer Szene, laufen der Protagonist Gerry Lane (Gespielt von Brad Pitt) und seine Frau in einen Supermarkt: Dieser wird gerade geplündert. Es werden Schusswaffen eingesetzt. Die komplette Anarchie ist ausgebrochen.
Mit der realen Corona-Pandemie, ist diese fiktive Zombie-Apokalypse natürlich nicht zu vergleichen. Pumpgun und Uzis sind keine Waffen im aktuellen Krieg gegen die Seuche, sondern Desinfektionsmittel und penible Hygiene. Ja, auch ich fände Pumpguns cooler: Aber eine Pandemie ist nun mal kein Wunschkonzert.
Die Parallelen zwischen der fiktiven Plünderungsszene und den realen Dramen, die sich aktuell in deutschen Supermärkten und Drogerien abspielen, sind aber klar ersichtlich.
Aber: Diese Krise zeigt auch die immensen Vorteile des freien Marktes auf. Alles lässt sich regeln. Durch Kauf. Durch Tausch.
Und: Mein ungewollter Beutezug durch die Ebay-Kleinanzeigen, um sich Toilettenpapier zu besorgen, war – überraschenderweise – extrem unterhaltsam.
Al Pacino spielt in „Hunters“ die Rolle des Meyer Offerman, eines jüdischen Philanthropen der den Holocaust überlebt hat. Überzeugend und routiniert gut; Foto: Amazon
Seit dem 21. Februar 2022 ist auf Amazon-Prime eine neue Serie verfügbar: „Hunters“ (Also übersetzt: „Jäger“!) heißt sie, Al Pacino ist der Hauptdarsteller.
Die Handlung der Serie nimmt ihren Anfang in New York des Jahres 1977. Das Thema der Serie ist an den Tarantino-Film Inglourious Basterds angelehnt:
Es geht um die Jagd auf Nazis.
Von der Grundidee ist dieses Konzept natürlich eine gute Sache.
Ein Darsteller wie Al Pacino, der eigentlich nur möglichst viel mit passender Mimik reden muss um zu überzeugen, ist schließlich bereits die halbe Miete um einen Erfolg des Werks sicherzustellen. Wer nicht weiß, wovon ich gerade schreibe: In der Rolle des Michael Corleone im Familiendrama „Der Pate“ agierte Al Pacino brillant, im Abschlussmonolog von „Im Auftrag des Teufels“ spielt er, passenderweise, teuflisch brillant.
Die Filmreihe wurde, nach dem Start beim Streamingdienst auf Amazon-Prime (HUNTERS ist, aktuell, nur dort für Prime-Nutzer aufrufbar!), teilweise heftig kritisiert. Unter anderem von der Gedenkstätte Auschwitz, die unhistorische Szenen des Werks bemängelt.
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