Onlinehandel: Warum ich der Shopping-App ‚Wish‘ enttäuscht wieder den Rücken kehre

Die Paketboten sind seit Jahren schon fast der besten Freunde unseres Autors.

Seit vielen Jahren schon bin ich ein begeisterter Onlineshopper. Man könnte fast sagen, der Paketzusteller ist im Laufe der Zeit fast zu meinem besten Freund geworden. Das Einkaufen im Internet hat ja auch viele Vorzüge. Die Auswahl, die Preise. Das Angebot ist in vielen Bereichen vom stationären Handel schlicht unschlagbar.

Auf den im Einzelhandel gebotenen Service in Form von persönlichen Beratungen lege ich im Regelfall gar keinen Wert, freue mich hingegen sehr, wenn ich rund um die Uhr durch die Angebote stöbern und etwas bestellen kann. Da ist das Netz einfach nicht zu schlagen.

Beim Onlineriesen Amazon bin ich inzwischen schon seit fast 20 Jahren treuer Kunde, selbst wenn mir dort längst nicht alles gefällt. Auch bei Ebay habe ich im Laufe der Zeit viele gute Erfahrungen gemacht, dort zwischen den Jahren 2005 und 2008 sogar einmal einen eigenen Internetshop betrieben. Kurz gesagt: Ich bin ein regelrechter Fan des Onlinehandels, auch wenn mir die Schattenseiten, über die wir hier ebenfalls schon häufiger diskutiert haben, natürlich bewusst sind.

Soviel kurz zur Einordnung der nun folgenden Zeilen. Heute möchte ich mich hier an dieser Stelle nämlich einmal kurz mit der us-amerikanischen Shopping-Plattform ‚Wish‘ beschäftigen, über die man in erster Linie günstige Waren aus China beziehen kann.

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David Wagner scheint besser zu Schalke zu passen als Lucien Favre zum BVB

David Wagner. Quelle: Wikipedia, Foto: Tobias Nüssel, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Als der FC Schalke 04 in diesem Sommer die Verpflichtung des neuen Cheftrainers David Wagner bekanntgab, da gab es so einige Gründe, die Skepsis in Bezug auf diese Entscheidung gerechtfertigt haben: Wagner verfügt über vergleichsweise wenig Erfahrung, scheiterte bei seinen jüngsten Trainerstationen stets, er warf in Huddersfield zuletzt sogar freiwillig das Handtuch und er trainierte einst die Reserve von ‚Erzfeind‘ Borussia Dortmund.

Jetzt, wo die ersten rund drei Monate seiner Tätigkeit auf Schalke hinter uns liegen, muss man jedoch zu der Erkenntnis kommen, dass Wagner vom Typ her vermutlich deutlich besser zum FC Schalke und zum Ruhrgebiet passt als sein wesentlich erfahrener Kollege Lucien Favre zum Nachbarn aus Dortmund.

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Ist das sportlich gescheiterte Deutschland einfach wirtschaftlich zu wichtig um abzusteigen?

Kann man sich im Sport wirklich über einen geschenkten Klassenerhalt freuen? Diese Frage, die durchaus auch einmal eine intensivere Debatte wert wäre, wird in Anbetracht der vielen wirtschaftlichen Vorteile für den Deutschen Fußball Bund, der den Abstieg aus der ‚Nations League‘, den er sich sportlich eingefahren hatte, nun aber auch in Zukunft weiterhin ‚erstklassig‘ sein wird, direkt in den Hintergrund treten.

Deutschland kann sich dank einer beschlossenen UEFA-Reform, trotz des sportlichen Scheiterns im Vorjahr, direkt wieder mit den besten Teams des Kontinents in der noch jungen ‚Nations League‘ messen. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für den Fußballweltmeister von 2014.

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Wie das Schiffshebewerk Henrichenburg entstand

Das ‚Alte Schiffshebewerk‘. Foto: Robin Patzwaldt

Am morgigen Dienstag noch nichts vor? Für an der Geschichte des Ruhrgebiets interessierte Leser der Ruhrbarone hätte ich da heute einen kleinen Veranstaltungstipp:

Dr. Eckhard Schinkel hält in der Maschinenhalle des LWL-Museums ‚Schiffshebewerk Henrichenburg‘ am 24. September 2019 um 19 Uhr einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte des ‚Alten Schiffshebewerks‘ im Dreistädteeck zwischen Castrop-Rauxel, Datteln und Waltrop im Kreis Recklinghausen.

Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei!

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Jochen Schneider zeigt bei ‚Sky90‘, dass er nicht gewillt ist die Causa Tönnies weiter aufzuarbeiten

Archiv-Foto: Michael Kamps

Es war eine mit viel Spannung erwartete Runde: Im TV-Talk ‚Sky90‘ stellte sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider den Fragen von Journalisten. Wer sich bei diesem Auftritt neue Erkenntnisse in der Causa Clemens Tönnies erwartet hatte, wurde jedoch enttäuscht.

Obwohl die Journalisten Pit Gottschalk und Sven Pistor ihm gegenüber klar Stellung bezogen, die auch hier im Blog bereits emotional diskutierten verbalen Entgleisungen von Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies, auch in Gegenwart von Schneider nicht nur noch einmal deutlich in Erinnerung riefen, sondern auch den Umgang damit klar kritisierten, brachte der Abend in diese Richtung am Ende keinerlei neue Erkenntnisse, was die Chancen auf eine wirkliche Aufarbeitung des Geschehens weiter minimierte.

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Der BVB zahlt jetzt den Preis für seine offensiv ausgerufenen Ambitionen auf die Meisterschaft

Marco Reus war auch schon einmal besser drauf. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

So unterschiedlich können zwei Teams im Fußball eine ähnliche Ausbeute bewerten. Während man bei Schalke 04 mit den zehn Zählern aus den ersten fünf Saisonspielen fast schon euphorisch zu sein scheint, obwohl die Leistungen gegen eher schwache Gegner nicht gerade spitzenmässig waren, wie auch das 2:1 gegen den FSV Mainz 05 am Freitag wieder gezeigt hat, als die Gelsenkirchener nach eher mühsam wirkenden 90 Minuten gerade noch durch einen Glücksschuss in der Schlussphase gewannen, herrscht beim BVB, nur wenige Kilometer weiter, aktuell gefühlt so eine Art Untergangsstimmung.

Kapitän Marco Reus platzte im Interview nach dem 2:2 der Dortmunder bei Eintracht Frankfurt im TV-Interview direkt der Kragen, als ihm eine Frage nach der womöglich fehlenden Mentalität des Teams gestellt wurde. Dabei war die Frage von Sky durchaus berechtigt, hatte der BVB in Frankfurt doch einmal mehr unnötig Punkte liegengelassen. Das hat der BVB jetzt davon, dass er vor Saisonbeginn ungewohnt offensiv das Ziel Meisterschaft ausgerufen hat.

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Die Welt rettet man nicht so schnell – Der Denkfehler der Greta Thunberg

#FridaysforFuture in den Sommerferien. Foto: Robin Patzwaldt

Es waren Bilder die zweifelsohne beeindruckten. Am Freitag gingen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße und setzten sich damit für einen Wandel in der Klimapolitik ein.

Dennoch machten auch am Freitag wieder viele der Demonstranten, darunter auch die inzwischen berühmte Schwedin Greta Thunberg, einen entscheidenden Denkfehler: Will man einen gesellschaftlichen Wandel, egal bei in welche Richtung, dann geht man besser selbst zunächst einmal mit gutem Beispiel voran, lebt etwas vor, dient als gutes Beispiel, bevor man ähnliche Dinge von anderen einfordert.

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Weltkindertag: Die größte Farce im Lande?

Heute, am 20. September, stehen landesweit die im vergangenen Jahr zum Modephänomen gewordenen Klimastreiks im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dadurch droht diesmal eine seit Jahren wiederkehrende Einrichtung etwas unter zu gehen, die bisher viele Schlagzeilen an diesem Datum sicher hatte: Der Weltkindertag.

Und genau dieser traditionelle Weltkindertag ist für mich schon seit Jahren eine der größten Scheinheiligkeiten, die ich kenne, weshalb ich ihm auch heute an dieser Stellen ein paar Zeilen widmen möchte.

An meinem Wohnort, in Waltrop (Kreis Recklinghausen), finden anlässlich des Weltkindertages seit Jahren schon große Feste auf dem Marktplatz statt. Diverse Organisationen prahlen dort damit, wie ernst sie die Rechte unserer Kinder nehmen, wie kinderfreundlich die Stadt Waltrop doch ist.

Zum Weltkindertagsfest, das diesmal am kommenden Sonntag stattfindet, mag das zutreffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Realität in der Stadt ansonsten leider eine ganz andere ist. Und Waltrop dürfte sich mit solche scheinheiligem Verhalten in guter Gesellschaft befinden, wie ich fürchte.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Mario Basler – ‚Eigentlich bin ich ein super Typ‘

Vor dem Hintergrund, dass uns auch hier bei den Ruhrbaronen im Fußball der Gegenwart immer häufiger die ‚echten Typen‘ fehlen, habe ich heute für unsere sportinteressierten Leser einen dazu passenden Buchtipp parat.

In Zeiten von vielfach nur noch angepasst und nichtssagend daherkommenden Profisportlern, erinnert sich sicher manch einer hier in der Runde sicherlich gerne an Typen vom Schlage eines Mario Basler. Und genau der hat Anfang September seine Biografie auf den Markt gebracht.

Die einen mochten ihn, die anderen verachteten ihn. Eines aber war Mario Basler mit Sicherheit nie: Langweilig!

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Die öffentliche Kontroverse zwischen Neuer und ter Stegen tut dem deutschen Fußball gut

Manuel Neuer. Quelle: Wikipedia, Foto: Steindy, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wer mag, der kann natürlich verächtlich auf den vor einigen Tagen ausgebrochenen verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Nationaltorhütern Marc-Andre ter Stegen und Manuel Neuer blicken, da man solche mannschaftsinternen Scharmützel ja im Regelfall nicht über die Öffentlichkeit austragen sollte.

Allerdings liefern gerade diese Vorgänge auf der anderen Seite endlich einmal wieder einen aktuellen Beweis für das Vorhandensein der ansonsten gerne und viel geforderten Persönlichkeiten, die man im modernen Profifußball, wo inzwischen eigentlich längst gänzlich stromlinienförmige Spieler der Normalfall sind, häufig vermisst. Und das tut der Szene unbestritten gut.

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