Der Ruhrpilot

NRW: Piraten machen Vorschlag zum Urheberrecht…heise

NRW II: Streit um Rauchverbot in Kneipen geht in entscheidende Phase…Der Westen

Debatte: Schweizer lehnen verschärftes Rauchverbot ab…Spiegel

NRW III: Jäger sieht eindeutige Hinweise für Verbindung von NPD und Neonazis…Welt

Ruhrgebiet: Oliver Wittke bleibt Vorsitzender der Ruhr-CDU…Der Westen

Bochum: Plötzlicher Raumschwund – Initiative spricht vom „Subventionsbetrug beim Musikzentrum“…Bo Alternativ

Dortmund: Friedliche Demonstration gegen Schmähfilm…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Stadt enthüllt heute Gedenkstein für Mehmet Kubasik…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Es grünt so grün auf der Platte oder war wohl nichts mit Guerilla Gardening…Xtranews

Essen: Hunderte Essener stellen sich gegen die NPD…Der Westen

Essen II: Studenten müssen zur Vorlesung in den Baumarkt…Der Westen

Fußball: Abgesang auf den Ascheplatz…Welt

Zollverein und die Münchener Freiheit

Das Stück „So  lange man Träume noch leben kann“ war einer der größten Erfolge der bayerischen Schmalz-Barden-Band Münchener Freiheit. Leider haben sich den Titel des Schlager viele Politiker zum Motto genommen. Treffen sie dann, wie jetzt bei den geplatzten Bau-Plänen auf Zeche Zollverein, auf die Wirklichkeit, wird es unangenehm.

Scheich Hani Yamani wird auf Zollverein keine Designstadt und kein Hotel bauen. Seine Baufirma hat noch nicht einmal einen Briefkasten, der angekündigte Deal ist geplatzt. Das ist eine gute Nachricht für alle Angehörigen und Freunde von Yamani, denn offenbar erfreut er sich  bester geistiger Gesundheit: Wer einen Hotel und eine „Designstadt“ auf der staubigen Brache von Zollverein in Essen-Stoppenberg errichten möchte gehört dringend unter Aufsicht gestellt. In Immobilienkreisen lachte  man sich schon vor Jahren scheckig, als Politiker und Wirtschaftsförderer vom Scheich und seinen Pläne schwärmten. Das Yamani keine Erfahrung als Projektentwickler hatte war bekannt. Kaum jemand in der Branche glaubte an das Projekt und offenbar teilt auch niemand, der privates Geld investieren möchte die Ansicht des plaungspolitischen Sprechers der Essener CDU, bei dem Areal handele es sich um eine „städtebauliche Perle“.

Zollverein ist ein schöne, alte Zeche in einem unattraktiven Stadtteil. Das Gelände ist schlecht angebunden, der Weg mit dem Auto von der nächsten Autobahn ist weit, das Umfeld ist unattraktiv. Es ist einfach eine schlechte Lage und in schlechten Lagen investiert nur der Staat. Dem ist es egal, ob sich eine Investition lohnt, er lebt einfach seine Träume auf Kosten der Steuerzahler.

Ob Zollverein, U-Turm oder Jahrhunderthalle, Ob Essen, Dortmund oder Bochum: Die hochfliegenden Pläne für das industriekulturelle Erbe scheitern in allen Städten teuer. Als man sich in den 80er und 90er Jahren aufmachte, die Industriedenkmäler zu retten, machte sich niemand ernsthaft Gedanken über eine wirtschaftliche Nutzung. Und niemand wollte das Problem sehen, das alle diese Gelände haben: Sie liegen in unattraktiven Randlagen. OK, der U-Turm in Dortmund ist da eine Ausnahme, hier musste man sich mit dem Scheitern schon besonders viel Mühe geben.

Anstatt von „Designstädten“ zu träumen hätte man überlegen sollen, wie man eine Nutzung der  Gebäude findet, die auch zum Stadtteil passt. Die Jahrhunderthalle in Bochum könnte ein wunderbarer türkischer Basar sein. In den Hallen von Zollverein könnten Autoschrauber und kleine Handwerker ihrem Gewerbe nachgehen. Den Planern im Ruhrgebiet sollte jemand die bittere Wahrheit sagen: Die Münchener Freiheit hat gelogen. Man kann Träume nicht leben. Es ist nur ein Lied – und ein ganz fürchterliches dazu.

 

Werbung


Der Ruhrpilot

NRW: Neonazis klagen gegen Verbot…Ruhr Nachrichten

NRW II: Kommunen drohen mit Klagen gegen Inklusion…RP Online

Ruhrgebiet: DGB will „Pott umFAIRteilen”…Bo Alternativ

Bochum: urban urtyp geht in die dritte Saison…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Politischer Neuanfang in Duisburg Neuanfang adé…Der Westen

Essen: Schall und Rauch auf Zollverein…Der Westen

Umland: Demo gegen islamfeindliches Schmähvideo verläuft friedlich…Westfälische Nachrichten

Umland: Altkanzler Schmidt bekommt Preis des Westfälischen Friedens…Bild

Apple iPhone 5: Mehrere tausend belagerten Apple Stores wie im CentrO Oberhausen…Pottblog

Update II Dortmund: Stadt geht im Fall Subrosa auf Komprisslinie

Boris Gott im Subrosa

Das Dortmunder Nachtleben ist für seine Trostlosigkeit bekannt. Eine der wenigen Ausnahmen: Das Subrosa am Dortmunder Hafen. Doch Stadt und Nachbarn arbeiten mit Eifer daran, das Subrosa zu vernichten.

Viele Städte nicht nur im Ruhrgebiet wären froh, wenn es in ihren Grenzen eine Kneipe wie das Subrosa gäbe: Konzerte von Bernd Begemann bis Boris Gott, Lesungen, Poetry Slams, Partys – kaum jemand im Ruhrgebiet gibt sich so viel Mühe, seinen Gästen ein großartiges Programm zu bieten, wie die Macher des Subrosas und es lohnt sich: Die Hafenkneipe in der  Nordstadt begeistert seit fast 20 Jahren Gäste  aus der ganzen Region.

Doch geht es nach der Stadt Dortmund und einigen Nachbarn, wird mit diesem Angebot vielleicht bald Schluss sein. Das  Subrosa bekam von der Stadt eine Verfügung, nachder nur noch einmal im Monat eine Musikveranstaltung  in dem Laden stattfinden darf. Mehr hätte die Genehmigung nie zugelassen, fällt der Stadt nach knapp zwei Jahrzehnten auf. Klar, das Subrosa bietet aus Sicht der Stadt kein wichtiges Angebot: Es gehört nicht zum berüchtigten „Sozialdemokratisch-Kulturellen-Komplex“ Dortmunds, dessen Protagonisten sich seit Jahrzehnten von städtischen Fördergeldern nähren. Wenn es der Stadt und den Anwohnern gelingt, das Subrosa klein zu kriegen, es vielleicht sogar kaputt zu machen, wäre das für die Nordstadt, für Dortmund und für das Ruhrgebiet ein nicht wieder gut zu machender Schaden.

Hier das Schreiben der Stadt:

Update:

Auch wenn die Stadt in ihrem Schreiben darauf hinweist, dass Konzerte im Subrosa illegal sind, wirbt sie doch mit dem Subrosa – als Veranstaltungsort für Konzerte. Unter der Rubrik „Kreative Orte in Dortmund“ auf der Site der lokalen Wirtschaftsförderung heißt es bei dem Versuch, die Nordstadt als sogenanntes „Kreativquartier“ zu vermarkten:

Weiterlesen

Das Goldene Brett: Wer ist der größte Esoterik-Spinner 2012?

Deutschland sucht den Super-Spinner: Zum zweiten Mal nach 2011  vergibt die Gesellschaft für Kritisches Denken das Goldene Brett – der Preis geht an Esoteriker, Heiler und andere Scharlatane. Das Ziel:

Mit dem Award “Das Goldene Brett” möchten wir in bester aufklärererischer Tradition kritische und sachlich fundierte Einwände gegen jene irrationalen Ansichten und Tendenzen popularisieren.

Und wer kann nominiert werden?

Das Goldene Brett wird jährlich an Personen oder Institutionen aus dem deutschsprachigen Raum vergeben, welche im jeweils vergangenen Jahr durch unwissenschaftliches Vorgehen auf besonders kuriose, täuschende oder gar gefährdende Art auf sich aufmerksam gemacht haben.

In der Jury sitzen unter denem Mario Sixtus, Florian Aigner und Ulrich Berger. Vorschläge können bis zum  12. Oktober können auf der Webseite “Das Goldene Brett” Kandidaten nominiert werden.

 

Der Ruhrpilot

Essen: Bis es der NPD zu bunt wird…Der Westen

NRW: Pirat vergleicht NRW-Verfassungsschutz mit Stasi und Gestapo…Der Westen

Debatte: Israel raps Berlin Jewish Museum for boycott event…Jerusalem Post

Ruhrgebiet: Muslime protestieren am Samstag gegen Mohammed-Film…Ruhr Nachrichten

Ruhrgebiet II: Im Revier fehlen Psychotherapeuten…Welt

Ruhrgebiet III: Bund der Steuerzahler – Schwarzbuch über die Verschwendung von Steuern…Pottblog

Ruhrgebiet IV: Spatenstich für das deutsche Fußball-Museum…Der Westen

Dortmund: In eigener Verantwortung bereit und auch in der Lage“ einen wichtige Teil der Dortmunder Musikkultur zu zerstören…Fräulein Nina

Dortmund II: Warum zahlt die Stadt 10 000 Euro an einen Neonazi?…Bild

Dortmund II: DSW21 überklebt Schauspiel-Werbung – ohne Erfolg…Ruhr Nachrichten

Dortmund III: „Rasthaus Fink“ am Nordmarkt schließt – und öffnet doppelt…Ruhr Nachrichten

Essen II: Land kippt Vertrag mit Scheich über Projekt Designstadt Zollverein…Der Westen

Essen III: Jobcenter muss Millionen zurückgeben…Der Westen

Werbung


Update: Presseanfrage an Herrn Dieter Gorny – Die Antwort kam prompt

Vollblut-Innovator Dieter Gorny, ECCE

Gerade habe ich eine Presseanfrage an ECCE und Dieter Gorny gestellt. Jetzt kam die Antwort. Mit dem Markt möchten ECCE und Labkultur nichts zu tun haben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse haben ich den Bericht über die Kulturkonferenz auf Labkultur meines Kollegen Jens Kobler gelesen. Vor allem einen Satz fand ich nahezu erregend. Kollege Kobler zitierte darin Herrn Gorny indirekt mit folgenden Worten:

„Und man wird eben auch nicht automatisch ins staatliche oder regionale Mäzenentum überführt, wenn man kulturelle Produkte (und Veranstaltungen) zu bieten hat. Nicht einmal nur weil die öffentlichen Kassen jetzt knapp sind, sondern seit Technologie und Pop zusammen verstärkt von unten nach oben wirken, also seit einigen Jahrzehnten.“

Nun möchte ich darüber auf dem ihnen vielleicht bekannten Blog Ruhrbarone etwas schreiben.
Selbstverständlich pflichte ich dem Satz von Herrn Gorny inhaltlich voll zu, allerdings frage ich mich, ob Herr Gorny diesen Satz nur auf andere Akteure bezieht, die gerne  öffentliche Unterstützung hätten, sondern auch auf ECCE und  Labkultur. ECCE  macht
Weiterlesen

Demo gegen neue NPD-Zentrale in Essen

Die NPD in NRW ist umgezogen: Nachdem sie die alte Zentrale in Bochum-Wattenscheid verlassen musste, hat die die Nazi-Partei ihre Zelte nun im benachbarten Essen-Kray aufgeschlagen. Eine Überraschung, gegen die sich die Essener zu wehren gedenken. Zum Beispiel mit einer ersten Demonstration am Samstag: Die von der Antifa Z geplante Demo startet am um 13.00 Uhr Kaiser-Otto-Platz in
Essen-Steele, direkt am S-Bahnhof Steele.

 

Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: WAZ-Gruppe will 20 Prozent einsparen…Meedia

NRW: SPD-Basis will Wirten beim Rauchverbot entgegenkommen…Der Westen

NRW II: Neues Kraftwerk  – Die Kohlen im Feuer…FAZ

NRW III: Die Millionengräber der Steuerzahler…Der Westen

Ruhrgebiet II: Steuerzahlerbund prangert Fußballmuseum in Dortmund und Musikzentrum in Bochum an…Der Westen

Ruhrgebiet III: Neuer „Vivawest“-Marathon führt durchs Herz des Reviers…Der Westen

Bochum: Aktionstag soll für Förderung im Sozialen und Kulturellen werben…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Die Hauptstadt der Steuerverschwendung…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Regressforderung – Ex-OB Langemeyer und Stadt vor Einigung…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Stadt weist Kritik zu Bürgerbegehren Wambachsee zurück…Der Westen

Duisburg II: Wir sind die Guten – Duisburger Netzaktivistentreffen…Xtranews

Essen: Neue Folkwang-Bibliothek ist ein Schmuckstück…Der Westen

Herne: Kommentar zur Wahl von Michelle Müntefering…Pottblog