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Der Ruhrpilot
Nazis: Und hier terrorisiert der “Nationale Widerstand”…Publikative
Nazis II: Deutsche Zivilgesellschaft mit dem Tode bedroht…Welt
Nazis III: Die blutige Spur des rechten Terrors…Publikative
Nazis IV: Die Braune Armee Fraktion…taz
NRW: Der Bund, die große brutale Schwester…Welt
NRW II: Das teure Ende der WestLB…Welt
NRW III: Zwangssoli mit Risiken…Welt
Bochum: Musikzentrum könnte bis April 2015 fertig werden…Ruhr Nachrichten
Bochum II: SPD und Grüne drücken auf Tempo 30…Der Westen
Dortmund: Bildungsstreik geht mit Demo und Flashmob weiter…Der Westen
Duisburg: Gegenwind für das Wallquartier…Der Westen
Essen: Stadtwerke beginnen mit Abriss im Südviertel…Der Westen
Umland: Landesförderung für Sozialticket in Nordrhein-Westfalen…Zoom
Aufruf des Autonomen Zentrums gegen Pro Köln

Am 19. November will Pro Köln gegen das Autonome Zentrum in Köln demonstrieren. In Köln-Kall werden dann ein paar Dutzend Minderleister in billigen Anzügen hinter ihrem Führer Markus Beisicht hertrotten und hetzen.
Unter dem Motto „Kalk macht dicht“ wird an dem Tag natürlich auch gegen Pro NRW protestiert. Wir dokumentieren den Aufruf des Autonomen Zentrums gegen Pro NRW:
Für ein solidarisches Kalk mit Autonomen Zentrum – gegen rassistische Hetze und autoritäre Vertreibungspolitik
Das Autonome Zentrum (AZ) in der Wiersbergstraße 44 nahe Kalk Kapelle existiert mittlerweile seit anderthalb Jahren als selbstverwalteter Ort für unkommerzielle Kunst, Kultur und parteiunabhängige Politik. Es entstand durch die Besetzung der seit vielen Jahren leergestandenen, ehemaligen Kantine der Klöckner-Humboldt-Deutz-Werke. Nachdem es zunächst keine Gesprächsbereitschaft seitens der Eigentümerin Sparkasse KölnBonn gab und Anfang April 2011 versucht wurde das Gebäude polizeilich zu räumen, gibt es nun einen legalen Nutzungsvertrag. Im AZ gab es bisher weit über 1.000 Veranstaltungen mit mehreren 10.000 Besucher_innen. Es gibt Workshops, Theater, Lesungen, Politveranstaltungen, Kino, Konzerte, Partys, Sport, Kneipe, Kunst und vieles mehr. Nicht zuletzt bietet das AZ Platz für Proberäume, Gruppenräume, Ateliers und Werkstätten.
Die Nutzer_innen des AZ entscheiden selbst über die Organisation und Gestaltung nach dem Konsens-Prinzip, so dass bei Konflikten Lösungen gefunden werden, mit denen alle leben können. Dabei bemühen wir uns seit dem ersten Tag auch um einen Dialog mit unseren Nachbar_innen, um die Interessen der Anwohner_innen in der Wiersbergstraße zu berücksichtigen.
Wie geht es weiter mit der Alte Synagoge in Essen?

Die Alte Synagoge in Essen gehört zu den wichtigsten Diskursstätten jüdischer Kultur in Deutschland außerhalb Berlins. Ein Wechsel an der Leitung dieses Instituts der Stadt Essen wirft nicht nur die Frage nach ihrem weiteren Weg auf.
Wie alle jüdischen Gotteshäuser in Deutschland hat auch die heutige Alte Synagoge in Essen eine Geschichte voller Gewalt und voller Brüche: 1913 eingeweiht von einer auf ihre Erfolge und ihr Wachstum stolzen Gemeinde, wurde die Synagoge von den Nazis 1938 geschändet und in ihrem Innenraum schwer beschädigt. Den anschließenden Krieg überstand sie äußerlich nahezu unversehrt, wurde nach dem Krieg jedoch nicht mehr als Synagoge genutzt, stand lange Jahre leer und wurde dann zum Ausstellungsraum für Industriedesign.
1980 wurde die Alte Synagoge dann zu einer Gedenkstätte umgewidmet. Ihre erste Leiterin, Angela Genger, folgte dem damaligen Zeitgeist der den Aspekt des Gedenkens als entscheidendes „Standbein“ der Einrichtung prägte. Im Januar 1988 wurde Edna Brocke ihre Nachfolgerin, die den Umbau von 1986 zwar verstand, aber mit ihm nicht glücklich war: „Das ganze Haus wirkte nach dem Umbau bedrückend, alles war grau und schwer, und die jüdische Geschichte wurde fast vollständig auf die zwölf Jahre Nazizeit reduziert. Juden waren fast ausschließlich Opfer, und jeder Besucher musste sich erdrückt fühlen.“ Brocke wollte mehr. Sie wollte ein Haus der jüdischen Kultur, in der die Nazizeit zwar eine wichtige Rolle spielt, aber auch eines, in dem die Besucher auch den Reichtum und die Vielfalt, die Unterschiedlichkeit des jüdischen Lebens über alle Jahrtausende hinweg entdecken konnten. Sie brach mit der Erwartungshaltung des Publikums, für die das Judentum vor allem aus Klezmer-Musik und Holocaust besteht, und machte aus der Alte Synagoge mehr als einen andächtigen Ausstellungsraum. Brocke führte
Der Ruhrpilot

Nazis: Exekutionen als Heimatschutz…Publikative
Nazis II: Blutspur führt bis nach Dortmund…NRWREX
Nazis III: Innenminister warnt vor Rechtsterrorismus…RP Online
NRW: Else und Berthold Beitz erhalten NRW-Staatspreis…Deutsche Welle
NRW II: Geheimpapier über Forensik-Standorte…Der Westen
Ruhrgebiet: Vor dem Derby…Ruhr Nachrichten
Bochum: Herbert Grönemeyer gab Exklusivkonzert…Der Westen
Bochum II: Urbanatix ist wieder da…Pottblog
Dortmund: Engel verdrängt Ball auf Riesentanne…Der Westen
Duisburg: Bis zu 400 Wohnungen müssen für Outlet-Center weichen…Der Westen
Duisburg II: Die lahmste Achterbahn der Welt…BBV
Essen: RWE kündigt Wärme-Vertrag in Karnap…Der Westen
Umland: Kaiserswerth soll Unesco-Weltkulturerbe werden…RP Online
VroniPlag: Plagiate, die keinen interessieren?…Zoom
Pop: Auf Wiedersehn, EMI – da waren’s nur noch drei…2.0
Debatte: Milton Friedman’s Euro-Realism…Achse des Guten
Petition für die Freilassung ägyptischer Blogger
Die beiden ägyptischen Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden verhaftet. Reporter ohne Grenzen fordert in einer Petition die Freilassung unserer Kollegen. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Petition für ihre Freilassung unterstützen würdet. Sie soll Anfang Dezember der ägyptischen Botschaft in Berlin übergeben werden.
Hier die Petition:
Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte
Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,
Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.
Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von
Brennende Halden und grünes Idyll
Die beiden Journalisten Konrad Lischka und Frank Patalong sind im Ruhrgebiet aufgewachsen. Zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Städten. Daraus haben sie ein Buch gemacht.
In Frank Patalongs Duisburg war es laut, schmutzig und dreckig – noch lauter, schmutziger und dreckiger als es heute noch in Duisburg ist. Die Männer arbeiteten in den 60er und 70er Jahren noch in der Hütte oder auf der Zeche und Patalong war als Arbeiterkind auf dem Gymnasium ein nicht gern gesehener Exot. Rotgesichtige Sozialdemokraten bestimmten das Leben im Stadtteil und griffen schon mal ein, wenn ein Genossenkind in der Schule sitzen zu bleiben drohte. Fußball spielte man auf einem schwarzen Aschenplatz und das größte Abenteuer war die Besteigung der brennenden Halde, von deren Gipfel aus einem Duisburg zu Füßen lag.
Konrad Lischkas Welt war dagegen ein Idyll. In den frühern 80er kam er als Spätaussiedler nach Essen und wohnte im Süden der Stadt. Nicht im edlen Bredeney, sondern in einer Sozialwohnungssiedlung, aber seine Welt war grün. Zechen und Stahlwerke waren Geschichte, ihre Überbleibsel fotogene Orte, in denen man Partys feiern konnte. Nur 17 Jahre sind die beiden Journalisten Frank Patalong und Konrad Lischka auseinander. Das Ruhrgebiet, dass sie so unterschiedlich als Kinder und Jugendliche erlebten, haben sie längst verlassen. Lischka ist Redakteur bei spiegel.de in Hamburg, Patalong war lange der Leiter des Ressorts Netzwelt bei spiegel.de und lebt heute als Autor in Siegburg.
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Geierabend kreist über „Ruhrdistan“…Der Westen
NRW: Absage an Schwarz-Grün…WA
NRW II: Ute Schäfer und die rote Laterne…Post von Horn
NRW III: Partnerschaften mit griechischen Städten…RP Online
Ruhrgebiet II: Neues Magazin „Revier für Genießer“…Genussbereit
Internet: Netzneutralität durch Transparenz?…Netzpolitik
Bochum: Politik kritisiert chaotische Zustände im Ausländerbüro…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Ölraffinerie im U-Turm…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Aufstand gegen den Ball auf dem Baum…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Lehrer fordern Rücktritt des RP wegen der „Hamster-Affäre“…Der Westen
Duisburg: Keiner will in das alte Kolleg…Der Westen
Duisburg II: Ist Sparkassen-Chef Tomalak der heimlicher Boss?…Der Westen
Umland: Gift und Tannenbäumchen im Sauerland…Zoom
TV: Was die kroatische Wettmafia mit dem ZDF zu tun hat?…Pottblog
Debatte: Der Querfrontler und der Occupy-Aktivst…Reflexion
Debatte II: Hauptsache Hooligans und RAF!…Publikative
Ruhrbarone Lesung am 22.11. im Sissikingkong/Dortmund
Und wieder Dortmund: Am 22. November lesen wir am elektrischen Kamin im Sissikingkong.
Wir lesen am 22. November im Rahmen der „Abende am elektrischen Kamin“ im Sissikingkong in Dortmund.
Mitmachen werden dieses Mal Frank Patalong und Konrad Lischka. Frank war lange bei Spiegel.de, Konrad ist dort immer noch Redakteur. Sie lesen aus ihrem morgen erscheinenden Buch „Das schönste am Wein is dat PIlsken danach“ – einem der besten Ruhrgebietsbücher die ich kenne.
Juleska Vonhagen kommt aus Hagen, wurde Literatur-Popstar und lebt jetzt in Berlin. Ihre beiden Bücher Herzmist und Groß.Stadt.Fieber schafften es in die Bestsellerlisten.
David Schraven, Janina Kraack und ich sind auch dabei.
Martin Kaysh wird am 22. nicht lesen – er ist im Geierabend-Stress – aber die Moderation übernehmen. Und wie im Blog wird Sabine Michalak (Foto) wieder ihre Bilderrätsel präsentieren.
Für alle die schon im September in der Hafenliebe dabei waren lohnt es sich also, auch im Sissi vorbei zu schauen – es wird fast nur neues Zeug geben.
Ruhrbarone Lesung
Dienstag, 22. November, 20.00 Uhr
Sissikingkong
Landwehrstr. 17, 44147 dortmund
Der Ruhrpilot
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Internet II: Google+ führt Unternehmensseiten ein – Taschentuchhersteller verzeichnen Rekordumsatz…F!XMBR
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Dortmund III: Lohnen sich die Angebote der heutigen Media Markt Eröffnung?…Pottblog
Duisburg: Der BLB-Skandal kann zum Spendenskandal werden…WAZ-Recherche
Herne: Freizeitbad Wananas ist komplett abgebrannt…Ruhr Nachrichten
Umland: Rheinkultur fällt definitiv ins Wasser…Kölnische Rundschau
Umland II: Neonazis zogen maskiert, mit Fackeln und Böllern durch Düsseldorf-Kaiserswerth…NRWREX
Umland III: Weihnachtsbäume im Doppelpack oder hier lesen Sie zwei Artikel in einem…Zoom
Nazis: Machtkampf in der NPD – Von der Tragödie zur Farce…Publikative
Comic: Verbrechen auf dem Meer…FAZ
Occupy: Die Gemeinschaft der Nichtssager…Jungle World
Debatte: Emanzipierte Netzpolitik in der Praxis der SPD — ein Widerspruch?…Rot steht uns gut
TV: ARD zeigt Borussia Mönchengladbach vs. FC Schalke 04…Pottblog