
Die kurdische Miliz YPG hat vor zwei Jahren den islamischen Staat daran gehindert, die Jesiden auszurotten. Die YPG ist seitdem einer der Verbündeten der USA im Kampf gegen den Islamischen Staat. Zudem kämpft die YPG auch gegen den Diktator Assad. Die YPG ist ein Verbündeter des Westens. Die Türkei hat nun die YPG angegriffen und 200 ihrer Kämpfer getötet.
Das passt ins Bild: Die Türkei unter Erdogan hat lange Zeit fast offen den Islamischen Staat unterstützt, sie erkennt die Grenzen Griechenlands nicht an, Journalisten werden seit dem Putsch noch schlimmer verfolgt, als es schon zuvor der Fall war, Regimegegner werden gejagt und das auch in Deutschland, wo sich eine „Türkische-Pegida“ bildet. Die Türkei unter Erdogan ist kein Partner des Westens und es ist dessen Pflicht, seine Verbündeten, die YPG zu schützen. Auch mit militärischen Mitteln. Wenn die USA nicht bereit ist, eine Flugverbotszone über Syrien auszurufen und durchzusetzen, gibt es dazu nur einen Weg: Die YPG muss mit Luftabwehrraketen ausgetattet werden, um sich gegen solche Angriffe schützen zu können.

