Genozid-Vorwurf: Friedensnobelpreis für Navi Pillay und deren „verleumderische Tirade“

Navi Pillay Foto: Eric Bridiers Lizenz: cc 2.0

Der Friedensnobelpreis geht  –  drei Jahre nach dem genozidalen Hamas-Massaker an Israelis  –  an Navanethem „Navi“ Pillay (85). Die südafrikanische Juristin leitete zuletzt die „unabhängige Kommission“ der Vereinten Nationen für die palästinensischen Gebiete, die zu dem „Ergebnis“ kam, Israel verübe einen „Völkermord“ an den Palästinensern.

Am 10. Dezember wird Navi Pillay in Stockholm mit dem Friedensnobelpreis geehrt „für ihren Einsatz zur Förderung von Frieden und Völkerrecht“, wie das Nobelpreis-Komitee heute mitgeteilt hat. „Ein roter Faden“ ziehe sich von ihrer frühen Arbeit als Rechtsanwältin  –  sie hat unter anderem Nelson Mandela gegen das südafrikanische Apartheid-Regime verteidigt  –  bis hin zu ihrer Tätigkeit als Richterin „in einigen der wichtigsten internationalen Gerichtsverfahren unserer Zeit“, erklärte das Komitee. Pillay war ehemals Richterin am Internationalen Strafgerichtshof. Ab 2021 bis zu ihrem Ausscheiden 2025 saß sie der „Unabhängigen Untersuchungskommission“ des UN-Menschenrechtsrates für die „besetzten palästinensischen Gebiete“ vor. Eingesetzt worden war die UN-Kommission 15 Jahre, nachdem Israel sich vollständig aus Gaza zurückgezogen hatte und ein Jahr vor dem genozidalen Massaker, das Hamas, PFLP, Islamischer Dschihad und auch Brigaden der Fatah am 7. Oktober 2023, dem Schwarzen Samstag, an Israelis verübt haben.

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„Haben Sie manchmal auch etwas gegen Juden?“ Maxim Billers „Schwarze Samstage“ ist eine Frage als Roman

Maxim Biller by (c) Christian Werner | Kiepenheuer und Witsch

10/7, das monströse Massaker an Israelis heute vor drei Jahren, verübt von Hamas und PFLP, die gerne auf Partys posieren mit Berliner Linken: Warum hat der Schwarze Samstag „die größte Antisemitismuswelle aller Zeiten ausgelöst“? Auf der Rechte wie Linke wie Liberale reiten, weltweit vereint wie nie zuvor? Fragt Maxim Biller in seinem Roman eines Jahres: „Hat das Hamas-Pogrom sie inspiriert?“

Es ist weniger Roman als ein Denk-Tagebuch, was Maxim Biller vorgelegt hat, Denken im Jahr 1 nach 10/7, den undenkbaren Massakern, mit denen sich Hamas & Co  –  heute vor drei Jahren und seitdem  –  aus der Menschheit heraus gemordet haben. Biller sucht Unfassbares zu fassen, er teilt sein Denken, keine Meinungen. Seit langem weigert er sich  –  erfolgreicher Autor, ihn ans Mikro zu kriegen, zählt als Coup  – , die Rolle des jüdischen Kronzeugen zu spielen, der bestätige, was andere meinten, dass sie denken. In Schwarze Samstage   –   שבת השחורה, Schabat ha-schochora wird 10/7 in Israel genannt  –   ist es ein „auffallend taktvoller Journalist“, Magazin-Redakteur eines namhaften Blattes aus Frankfurt, dessen Telefonanrufe sich wie ein dünner Faden ziehen durch das Buch. Genervt erklärt ihm Ari, Billers alter Ego im Roman, er solle nicht über Juden schreiben, sondern „lieber darüber, ob Sie selbst manchmal auch etwas gegen Juden haben“.

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Die Linke: Wird sie Juniorpartner in einem Terror-Komplex?

Hamas und Palästinensische Volksfront, iranische Revolutionsgarden und Organisierte Kriminalität. Die Japanische Rote Armee, Revolutionäre Zellen und Putins Sippe, der KGB. Kommt einiges zusammen, wenn Die Linke sondiert. Sie ist auf dem Weg zur Volkspartei. 

Wahlparty in Neukölln, Kreuzberg beginnt auf der Straßenseite gegenüber. Die Linke feiert, jeder vierte Berliner hat sie gewählt, in Neukölln jeder Dritte, es feiern mit: ein Clan-Chef, Issa Remmo, und ein Herr Ibrahim Ibrahim, der allerlei Initialwörter mit sich führt. VPNK? PFLP? HAMAS? IRGC? Ein Netzwerk, lose geknüpft oder auch nicht. Beginnen wir mit der

PFLP,

der marxistisch-leninistischen Popular Front for the Liberation of Palestine. Ende 1967 gegründet, nachdem die arabische Welt zur „Befreiung Palästinas“ geblasen und innert sechs Tagen eine blamable Niederlage bezogen hatte. Jetzt die Volksfront, sie stellt sich auf wie von Lenin verordnet, dann von Mao und zwischendurch von Hitler: sowohl als politische Partei wie als Terrorkommando. „Kampf und politische Aktion“, heißt es im Gründungsdokument der PFLP, seien „verschmolzen“, Terror und Parlament seien die beiden „Aspekte“ einer „unified fighting party“, einer vereint kämpfenden Partei. Die politische Organisation, heißt es, müsse über eine militärische Struktur verfügen, die militärische Organisation über eine „ausgereifte politische Struktur“. Ziel: die „Massen“  –  die Wähler  –  „in one direction“ zu mobilisieren, nämlich Israel auszulöschen.

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Putins Botschaft

Die Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kyjiw heute | Foto: Ukrinfom, nationale Nachrichtenagentur der Ukraine

Während Die Linke in Berlin sondiert, mit wem sie über was verhandeln will, schickt Putin seine Botschaft. Sie explodiert eine Handbreit neben der Deutschen Botschaft in Kyjiw.

Im Bild: das Gebäude des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, es liegt  –  es lag  –   in der Wolodymyrska-Straße Nr. 54 im Zentrum Kyjiw. Nur ein Gebäude weiter in der Bohdan-Chmelnyzkyj-Straße liegt die Deutsche Botschaft. Nicht weit entfernt: der Majdan Nesaleschnosti, der ukrainische Platz eines europäischen Versprechens. Putin zielt genau. Zwei Tage, nachdem sich Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in New York getroffen hatte. Deren Treffen endete mit einem Handschlag, hieß es. Es endet mit dem Einschlag einer Terror-Drohne nebenan.

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„Wir bringen dir die Kinder von Gaza“: Weltkirchenrat will Kinder schützen und beschweigt das Terror-System der Hamas

25th anniversary of Hamas celebrated in Gaza by Hadi Mohammad cc 4.0

Eine „weltweite Aktionswoche“, die derzeit läuft, ausgerufen vom World Council of Churches, dem Weltkirchenrat. Thema: der Schutz von Kindern „in palästinensischen Gebieten“. Wo Hamas und Fatah regieren. Und Kinder von klein auf in Terror geschult werden, zu „Kinder-Märtyrern“ gedrillt, als Sandsäcke vernutzt. Darüber kein Wort, die Weltkirchen zeigen auf Israel, den „Herodes unserer Zeit“. Was sagen evangelische Kirchen in Deutschland dazu?

Der Morgen von 10/7, “a morning of victory, a morning of glory and fame, a morning of heroic Martyrs, a morning of child Martyrs“. Morgenansprache in der palästinensischen Mädchenschule in Hebron am 13. November 2023, fünf Wochen, nachdem Hamas 1195 Israelis massakriert und 5400 verletzt hatte. “Gaza is free, we liberated it in a flood of bloodˮ, deklamiert ein Junge eine Woche nach den Gräueltaten in der Deir Al-Sharaf Grundschule für Jungen nahe Nablus: „Oh, Kugeln der Revolutionäre, jauchzt im Land der Märtyrer.“ Der Junge ist vielleicht sechs Jahre alt. „Mindestens 150 Israelis wurden an einem Tag getötet. Wie hoch war die Zahl der Getöteten in neun Tagen?“ Rechenaufgabe in der Al-Kuwaiti-Grundschule für Jungen und Mädchen im westjordanischen Idna mehr als 1000 Tage nach 10/7. Antwort: „9 x 150 = 1.350 Getötete.“ Die Lehrkraft benotet: „Möge Allah dich beschützen! Hervorragend!“

Terror-Drill für Drittklässler. Nur was heißt beschützen? „We long for Martyrdom“, hatte eine Schülerin neun Tage nach 10/7 in der Askelan Mixed Elementary School in Hebron öffentlich bekannt und eine andere am 25. Oktober an der Yasser Arafat Girls‘ High School in Nablus: „We give our lives for them“, für die „Heroes of Gaza“.

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„Biarritz“ und die „Protokolle der Weisen von Zion“: Das Schnittmuster für Judenmord ist ein Schundroman

Schnittmusterbogen um 1900 | Public Domain

Ein Postsekretär, der Schundromane schreibt. Ein Kapitel, das zum Flugblatt wird, das Flugblatt zum Protokoll, das Protokoll zum Schnittmuster fürs Pogrom. „Biarritz“ heißt der Roman, im März 1868 erschienen. „Biarritz“ heißt auch der jüngste Roman von Andrea Sawatzki. Himmelweit verschieden, aber Anlass, auch das erste „Biarritz“ zu lesen. Aus dem sind die „Protokolle der Weisen von Zion“ erwachsen, der Musterbogen für Verschwörungslust. Und Judenhass. Eine Fälschung, diese „Protokolle“, aber mehr als das: eine soziale Skulptur. Schon mal von Hermann Gödsche gehört?

Er ließ sich „Sir John Retcliffe“ rufen, Gödsches Hermann aus Trachenberg, dem heutigen Żmigród. Ein preußischer Postbeamter, 1835 für drei Jahre zuerst nach Bocholt, dann Düsseldorf versetzt, dann Redakteur der reaktionären Kreuzzeitung in Berlin. Ein Scharfmacher, Spitzel und Fälscher, der pseudohistorische Schinken schrieb, die pendeln zwischen Porno und Politik, zwischen Bett und Kabinett. Immense Auflagen bis in die letzten Jahre der Nazis hinein.

So auch für „Biarritz“, seine vielbändige Romanfolge, das vierte Kapitel im ersten Band ist mit „Auf dem Judenkirchhof in Prag“ betitelt. Und ist das Kapitel, das zum Bestseller wurde für Generationen weltweit, zu einer sozialen Skulptur, die Modell gestanden hat für Hitlers „Mein Kampf“, für Blockbuster in der arabischen Welt und Rap-Hits in der westlichen … und die dennoch völlig vergessen ist.

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25 Jahre nach 9/11: Terror ächten!

Turm der Christuskirche Bochum by thw

Heute vor 25 Jahren geschah etwas, das nie zuvor geschehen ist: Für einen Moment war die Menschheit in Mitgefühl vereint, war Terror weltweit geächtet.

Die Glocken der Christuskirche Bochum läuten nur einmal im Jahr  –  immer am 11. September von 14:46 h bis 15:03 h. Sie erinnern an die Opfer des Terrors und daran, dass kein Gott ist, der Menschenopfer verlangt: In den Trümmern des World Trade Centers starben Menschen aus 90 Nationen  –  Christen, Juden, Muslime und Bürger, die sich nicht religiös gebunden hatten. Der Anschlag auf New York war ein Verbrechen gegen die Menschheit. Die darauf reagiert hat auf eine Weise, wie sie es zuvor nie gegeben hat: Für einen Moment war die Menschheit in Mitgefühl vereint. In diesem einen Moment war Terror weltweit geächtet.

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Hakenkreuz = Davidstern: Keine Hetze, sagt das OLG Zweibrücken. Und weiß nicht, gegen wen nicht gehetzt werde: Israel? Israelis? Israeliten? Oder doch die Juden?

Schlossplatz Zweibrücken, Oberlandesgericht by Immanuel Giel cc 4.0

Ein Hakenkreuz, „untrennbar verknüpft“ mit dem Davidstern und „inhaltlich mit diesem gleichgesetzt“? Die NS-Tyrannei mit der israelischen Demokratie? Das sei eine „kritische Verwendung“ des NS-Symbols, hat das OLG Zweibrücken kürzlich entschieden, es falle unter die Meinungsfreiheit, schließlich hetze es nicht. Gegen wen nicht? Das wissen die Oberlandesrichter nicht so genau.

Manchmal ist es ein Buchstabe, der entscheidet. Darüber, ob man, auch wenn man kein Jurist ist, ein Urteil versteht, das ein Oberlandesgericht gesprochen hat. In diesem Fall das Pfälzische in Zweibrücken, der Fall:

Drei Wochen nach 10/7, dem größten Massaker an Juden seit dem Ende der NS-Barbarei, hatte eine Frau einen Post auf Social Media abgesetzt, in dem, so die Beschreibung des OLG, „Handlungen des Staates Israel mit den Handlungen der Nationalsozialisten in tabellarischer Ansicht gegenübergestellt werden“. Hashtag „FREEPALESTINE“, oben drüber „eine halbe Hakenkreuzfahne in Kombination mit der halben Fahne Israels“. Der „inhaltliche“ Vergleich: hier „’Nazis’“, dort „’Israel’“, hier „’arische’“, dort „’jüdische Überlegenheit’“, hier ‚“millionenfache Vertreibung’“, dort ebenfalls, hier „’Ghettos & Camps’“, dort „’Ghettos & Camps’“, hier „’Gas Chambers’“, dort „’Carpet Bombing’“. Im Januar 2024 der nächste Post der Dame, ein „Bildbeitrag“, Gaza eingemauert und von „mutmaßlichen Soldaten“ beschossen, auf der Mauer ein Davidstern, in dessen Mitte ein Hakenkreuz. Die Frau war im Mai 2025 wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstraße verurteilt worden, sie hatte Revision eingelegt. Und?

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Kitsch und Tod und Danger Dan

Danger Dan 2023 in der Roten Flora by Michael Vogel cc 4.0

Als alle schwiegen, hat die Antilopen-Gang  –  einer von dreien Danger Dan  –  ein Statement gesetzt: für Israel, gegen Hamas-Hudelei. Mit Keine Angst setzt Danger Dan jetzt auf beides, er hofiert Terror und Demokratie. Falls es die AntiFa ist, die den Terror verübt, die Kinder der Kunden. Ein Aufruf zur Gewalt? Das ZDF hat Danger Dan ausgeladen, ein Skandal ist das nicht. Aber dass er ästhetische Module abruft, die dem genügen, was er bekämpft, das irritiert. Auf dem Song liegt der Widerschein des Nazismus, den er verdammt. Ein Essay über Keine Angst mit Kitsch und Tod in der Hand, der wegweisenden Arbeit von Saul Friedländer.

Abstract: Im ersten Teil geht es um eine Gruppe der AntiFa-Ost, die Nazis auf äußerst brutale Weise bekämpft, die Hammer-Bande. Wer verfolgt hat, wie sie verfolgen und wie verfolgt werden, kann diesen Teil einfach überspringen. Im zweiten Teil werden Keine Angst, Danger Dans Song, und Kitsch und Tod, das wegweisende Werk von Saul Friedländer, übereinandergelegt. Ergebnis: Nazi-Ästhetik schimmert durch. Das ist kein juristischer Befund, sondern ein pop-ästhetischer. Und ein kulturpolitischer, im dritten Teil ein paar Gedanken dazu. Solidarität wird nicht geschrammt, liebe Grüße an Igor Levit und Danger Dan.

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Judenhass ist was mit Ödipus, dagegen hilft Die Linke. Über „Psychoanalyse und Antisemitismus“ von Ilka Quindeau

Antisemitisches Weltbild, Rückseite: Documenta 15 by C. Suthorn cc by sa 4.0

Von „konstitutioneller Bisexualität“ zum „verirrten Begehren“ und weiter zum Judenhass im deutschen Kulturbetrieb: Ilka Quindeau setzt Antisemitismus auf psycho-sexuellen Grund, ruft dafür Adorno an  –  und allen Ernstes dazu auf, Die Linke zu wählen. Was stimmt nicht mit einer Theorie, die sich kritisch wähnt, dann aber konform geht mit einer Partei, die sich für Juden unwählbar macht?

„Antisemitisch sind immer die anderen.“ Der Satz hat Karriere gemacht, er stammt von Ilka Quindeau, Professorin für Klinische Psychologie und Psychoanalyse in Frankfurt, gemeint ist: Wer anderen vorwerfe, antisemitisch zu agieren, lenke vom eigenen Antisemitismus ab. Wenn von Judenhass gesprochen werde, gehe es nie um „die anderen“, sondern immer um „das Andere“ im eigenen Selbst, also um Selbstkritik. Die sie unaufhörlich einfordert bei „den anderen“, selber aber vermissen lässt.

Anfang Juli 2023 hatte Quindeau die Adorno-Vorlesungen am Frankfurter Institut für Sozialforschung gehalten, einst Denkort der Kritischen Theorie. Ihre Denkbewegung jetzt: von einem psychodynamischen Konflikt, der universell sei, hinein in den politischen Alltag der Bundesrepublik. Zur Bundestagswahl im Februar 2025 erklärte die Wissenschaftlerin, „Wissenschaft wählt Die Linke“, die trete dafür ein, dass Auschwitz sich nicht wiederhole. Kurz darauf erschienen ihre Vorlesungen bei Suhrkamp, abermals viel beachtet und freundlich besprochen, darin nun auch

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