Baukunstarchiv NRW widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des ukrainisch-deutschen Kulturerbes

Baukunstarchiv NRW im ehemaligen Museum am Ostwall Foto: Information Lizenz: CC BY-SA 3.0

Eine neue Fotoausstellung im Dortmunder Baukunstarchiv NRW widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des gemeinsamen ukrainisch-deutschen Kulturerbes infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. „Under Broken Skies. Ukrainisch-deutsches Kulturerbe an der Frontlinie“ ist vom 26. Juni bis 9. August zu sehen und wird vom Baukunstarchiv NRW, von der TU Dortmund sowie dem Verbindungsbüro Osteuropa/Zentralasien der Universitätsallianz Ruhr präsentiert.

Fotografien aus Kriegsgebieten treffen auf Archivmaterial aus Beständen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Die 2025 von der Fotografin Irina Unruh kuratierte Schau macht die Bedrohung dieses Erbes sichtbar und lädt zur Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen und aktuellen Fragen des Kulturerhalts ein.

Spuren deutscher Siedler, die seit dem 18. Jahrhundert im Süden und Osten des Landes lebten, prägen bis heute insbesondere die Regionen in der Nähe der aktuellen Front. Viele historische Denkmäler wie Kirchen, Bildungseinrichtungen, Wohngebäude und Wirtschaftsobjekte, die an ein friedliches Zusammenleben erinnern, sind heute beschädigt oder akut bedroht.

Vernissage
am Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr
im Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund

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