Ausstellungseröffnung bei Heimatdesign

Heimatdesign; FB URB Clothing Blackbox
Heimatdesign; FB URB Clothing Blackbox

Gleich zwei interessante Ausstellungen von Kreativen und Künstlern aus dem Ruhrgebiet sind ab morgen bei Heimatdesign, Plattform und Display für junges Design aus der Region, zu sehen. Das junge Modelabel URB-Clothing und die beiden Fotografen Jill Mitschke und Christoph Rickert von BLACKBOX zeigen ihre Arbeiten.

Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag, 04.12.2104 um 18:00 Uhr, Hoher Wall 15

URB Clothing hat sich im September 2012 in Gelsenkirchen gegründet. Mit ihren Latex-Strumpfhosen „melting tights“ haben sich die zwei jungen Modedesignerinnen Joe (21) und Sara (25) Urbais in der internationalen Modeszene einen Namen gemacht. Spiegel ONLINE und Die Welt berichteten begeistert von „Schleim am Bein in Ückendorf.“ Die mit Latex behandelten Strumpfhosen wurden sehr schnell durch das Internet beliebt und verbreitet. Obwohl sie ihre Arbeiten vor allem auf den asiatischen Märkten verkaufen, entwirft und agiert das junge Modelabel „URB-Clothing“ weiter in Gelsenkirchen Ückendorf. Die Viertelqualität in Verbindung mit dem Charme einer alten Apotheke als Atelier war Anlass, in der Bochumer Str. 74 ihren Showroom zu eröffnen. Retailer und sogar Stars wie Hayley Williams (Frontfrau von Paramore) trug eine Meltingtights in ihrem Musikvideo `Still into you.’

Weiterlesen

Frühstück für Dortmund

Hafen_speicher_dortmund
Hafen:
Kleinteilige Entwicklung der Speicherstraße…Nordstadtblogger
Open Air: Westfalenpark wird zur Spielwiese der Hip-Hop-Stars…Der Westen
Energiearmut: Spendabler Nachbar rettet frierende Mieter…Der Westen
Schule: Busfirma fesselte Kinder und darf weiter Schüler fahren…Der Westen
BVB: Klopps Entlassung ist nur eine Frage von Wochen…Welt
BVB: Weltmeister und auch Klopp hinterfragen…Sport-Bild
BVB: Wie ein angeschossenes Tier…Sport1
BVB: Klopp und seine Spieler besuchen Kinderklinik…Reviersport

Werbung


Frühstück für Dortmund

schauspiel_dortmundSchauspiel: Das Elend wird seziert – Ingmar Bergmans “Szenen einer Ehe”…Revierpassagen
Weihnachtsmarkt: Lichter am Weihnachtsbaum strahlen bald deutlich länger…Der Westen
Medien: Die neue Sonntagszeitung kommt!…Ruhr Nachrichten
Wirtschaft: IHK feiert mit Optimismus…Der Westen
BVB: Alle Symptome eines Abstiegskandidaten…Welt
BVB: Advent, Advent, das Bäumchen brennt – lichterloh….Schwatzgelb
BVB: Klopp ist der Beste für Borussia…FAZ

Jörg Buttgereits NOSFERATU LEBT!

Jörg Buttgereits NOSFERATU LEBT! (Uwe Rohbeck), Foto: Birgit Hupfeld, 2014
Jörg Buttgereits NOSFERATU LEBT! (Uwe Rohbeck), Foto: Birgit Hupfeld, 2014

Jörg Buttgereit, Kultregisseur aus Berlin inszeniert am Schauspielhaus Dortmund NOSRERATU LEBT! Am Samstag feierte das Stück im seit vielen Wochen ausverkauften Studio vor einem begeisterten Publikum Premiere. Das Theaterstück ist eine Referenz an Friedrich Wilhelm Murnaus Film NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS, einen der berühmtesten deutschen Film aus der goldenen Stummfilm-Ära der Zwanziger Jahre. Murnaus Schuhe sind groß, doch mühelos schlüpft Buttgereit in sie hinein.

Multitalent Jörg Buttgereit ist Filmemacher, Autor, Filmkritiker und Hörspielschreiber – und immer häufiger auch Theaterregisseur. In seiner neuen Inszenierung für das Schauspiel Dortmund bleibt Buttgereit dem Horrorfilm treu. Buttgereit wurde als als Kind durch Monster- und Horror-Filme sozialisiert“, diese Sozialisation ist offensichtlich gut gelungen.

Regisseur Jörg Buttgereit, Foto: Thomas Ecke
Regisseur Jörg Buttgereit, Foto: Thomas Ecke

Die Liebe zum Horrorfilm und die Genauigkeit in der Beobachtung selbst kleinster Film-Details ist in Buttgereits Annäherung an den weltberühmten Murnau Stummfilm von 1922, nicht zu übersehen. Ihm gelingt mit seiner Bühnenadaption sowohl eine Hommage an den Stummfilm, an den großen deutschen Regisseur Murnau als auch an ein Genre, das nach dem ersten Weltkrieg seine allerersten Schritte machte und heute nicht nur in Hollywood, sondern auf der ganze Welt die Kinosäle füllt. Die Geschichte basiert auf dem berühmten Roman „Dracula“ von Bram Stoker. Der aus Copyright-Gründen in Nosferatu umgetaufte Graf lebt in Transsilvanien einsam auf einem Schloss. Er ist ein Vampir, der nur am Leben bleibt, wenn er regelmäßig anderen Menschen das Blut aussaugt. Als er sich in Ellen, die Frau von Thomas Hutter verliebt, nimmt das Drama seinen Lauf. In einem Sarg versteckt, folgt Nosferatu Hutter in dessen Heimatstadt und zieht in das Haus gegenüber der Familie ein. Ellen ist eine Frau mit reinem Herzen („a woman pure in heart“) und ist bereit, mit ihrem Blut Nosferatu zu retten. Erst nachdem Nosferatu Ellen gebissen hat, darf der Nacht für Nacht Getriebene, endlich sterben.

Weiterlesen

Kevin Großkreutz richtet flammenden Appell an die BVB-Fans

Kevin Großkreutz wendet sich an die eigenen Fans. Foto: BVB
Kevin Großkreutz wendet sich nun an die eigenen Fans. Foto: BVB

Auch am Tag nach der frustrierenden 0:2-Pleite in Frankfurt herrscht bei und um die Dortmunder Borussia, nach dem damit verbundenen Sturz ans Tabellenende der Fußball-Bundesliga, noch großer Frust und Ratlosigkeit. Ein Blick durch die Medienlandschaft offenbart zudem viel Schadenfreude und Häme.

Auch seitens der eigenen Fans wird die Truppe von Jürgen Klopp aktuell erstmals ungewohnt heftig kritisiert. Diese Veränderung alarmiert nun offenbar auch die Mannschaft. Ur-Dortmunder Kevin Großkreutz, früher selber als Fan zu Gast auf der Südtribüne, appellierte am heutigen Mittag an den eigenen Anhang, mahnte diesen zur Geschlossenheit:
„Hey Ultras/Fans/Freunde! Es wurde viel gesagt und geschrieben! Eigentlich sollte man als Spieler in dieser Situation nichts sagen oder schreiben, sondern die Klappe halten und aufen Platz Leistung zeigen! Ich weiß, es ist auch so! Ich wollte trotzdem was loswerden! Für mich persönlich ist es auch ne ganz neue Situation und für die Mannschaft, aber wir haben uns die Scheiße selbst eingebrockt und kein anderer! 

Weiterlesen

Dein Weihnachtsgeschenk für die Ruhrbarone: Pferdegulasch?

pferdefleisch

Nicht dass viele von uns einen guten Pferdegulasch nicht zu schätzen wissen, aber um dieses Blog betreiben und ausbauen zu können, ist es nicht allzu hilfreich. Wir würden uns mehr über Geld freuen. Geld, mit dem wir die Kosten und die Weiterentwicklung der Seite bezahlen

Weiterlesen
Werbung


Der BVB muss jetzt handeln!

War auch schon einmal besser drauf: Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
War auch schon einmal besser drauf: Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Nach der sonntäglichen 0:2 (0:1)- Pleite bei Eintracht Frankfurt, der immerhin achten im 13. Saisonspiel, ist der BVB nun also tatsächlich Schlusslicht der Bundesligatabelle. Und das nicht etwa nach Spieltag 2 oder 3, sondern dem, wie gesagt, immerhin schon 13.
Da kann man nicht mehr von einer kurzfristigen Momentaufnahme sprechen. Die zu Saisonbeginn angesprochenen Ursachen wie diverse Verletzungen und Pech ziehen inzwischen auch nicht mehr. Die meisten zum Saisonstart noch verletzten Spieler sind längst wieder zurück, ein paar Verletzte, wie aktuell noch vorhanden, sind der Normalzustand. Darauf kann man es sicher nicht schieben. Auch das mit dem Pech zieht sicherlich nicht auf längere Strecke, wenn es darum geht die miserablen Ergebnisse in der Liga zu erklären.
Es ist wie es ist, das Team steckt unten fest. Die wird sich vermutlich auch in den nächsten vier Spielen bis zur Winterpause nicht mehr grundlegend ändern können. Dafür ist der Abstand ins Mittelfeld inzwischen auch schon zu groß. Die Vorrunde wird definitiv als eine riesige Enttäuschung in die BVCB-Geschichte eingehen, egal was in den drei Wochen bis Weihnachten auf dem Rasen noch passiert.
Was nun? Fest steht: Der Verein muss handeln!

Weiterlesen

Oper Dortmund: Sieg auf ganzer Linie mit Roxy

Roxy und ihr Wunderteam/Thomas Jauk-Stage PicturesWenn sich heute auf den Spielplänen von Opernhäusern Operetten finden, sind dies meist Stücke, die aus den sogenannten „goldenen Jahren“ stammen, also aus dem Wien des 19. Jahrhunderts. Die Pariser Operette sowie die Werke der Berliner Blütezeit zwischen den Weltkriegen sind eher Raritäten. Das Bild des Genres wird maßgeblich bestimmt von Zigeunerbaron, Lustiger Witwe und Fledermaus. Dass heute von den rund hundert Jahren Operettengeschichte so wenig in lebendiger Erinnerung ist, hat sicherlich viele Gründe.

Weiterlesen