Gestern war für Borussia Dortmund ein echter Feiertag. Mit einem 3:1-Auswärtserfolg auf Schalke krönte der BVB seine sportlich perfekte Woche. Zuvor hatte das Klopp-Team ja bekanntlich bereits Hannover 96 (1:0) und Arsenal London (2:1) besiegt. Getrübt wurde die Stimmung allerdings vom unentschuldbaren Verhalten einiger ‚Hornochsen‘ im BVB-Block, die die allgemeine Aufregung vor dem Derby dazu nutzten durch das Werfen etlicher Feuerkörper und Rauchbomben nicht nur den Spielbeginn in Gelsenkirchen um etliche Minuten zu verzögern, sondern auch Leib und Leben anderer Zuschauer gefährdeten, indem sie ihre Feuerwerkskörper gezielt auf andere Blöcke bzw. Personen abfeuerten! Idioten! Da gibt es wohl keinen anderen Begriff für.
Löblich, dass dann alle BVB-Vereinsvertreter, denen zu den unpassenden Vorgängen ein Mikrofon vor die Nase gehalten wurde, diese Problematik klar benannten, sich, wie es sich bei einem guten Gast gehört, bei ihren Gastgebern für das Fehlverhalten einiger seiner Fans entschuldigten. Das war angemessen und respektabel.
Clubchef Hans-Joachim Watzke drohte sogar dem betroffenen Teil der eigenen Anhängerschaft mit ernsten Konsequenzen, welche der Verein in den nächsten Tagen und Wochen daraufhin nun folgen lassen wird. Konkret wurde er dabei nicht. Und das scheint mir auch erklärlich, denn es wird wohl dauerhaft keine spürbaren Konsequenzen geben, und wohl auch gar nicht können.
Letzten Mittwoch machte Tarja Turunen im Rahmen ihrer Tournee „Colours In The Road 2013“ Zwischenstopp im Fzw in Dortmund. Sie kam mit ihrer fünfköpfigen Band und allen zweifelnden Stimmen zum Trotz…konnte sie sich mittlerweile auch als Solokünstlerin erfolgreich etablieren. Seit ihrer Trennung von Nightwish im Jahre 2005 tourt sie mittlerweile mit ihrem dritten Soloalbum durch die Lande und beeindruckte mal wieder mit ihrem aussergewöhnlichen Gesang—eine Mischung aus Klassik und Rock… gepaart mit „Opern-Höhen“ und „Metal-Tiefen“ und einer Prise Symphonie…und vor allem aber auch mit ihrer zarten,märchenhaften und zugleich ein wenig „irren“ Erscheinung. Die Songs selber können dabei schon mal ein wenig in den Hintergrund geraten …