Absent, Samstag, 31. Januar, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Absent, Samstag, 31. Januar, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen

Thomas Schütte eröffnet seine „GARAGE“ mit Photographien von Gino Bühler.
Der weltweit gefragte Künstler Thomas Schütte hat jüngst in seiner Wahlheimatstadt Düsseldorf in einem mäzenatischen Akt die „Garage“ aus dem Boden gestampft: 750 Quadratmeter neuer Spiel-Raum für Kunst. Die temporäre Galerie an der Hüttenstraße, die Kulissen und Bühnenelemente aus der Anna Viebrock-Ausstellung in der Skulpturenhalle 2024 aufnahm, besticht in ihrer schlichten, stimmigen Lichtführung und Raumaufteilung
Die Anteile, Freitag, 30. Januar, 20.00 Uhr, Subrosa, Dortmund

Auf dem Welterbe Zollverein in Essen werden Erinnerung an den Holocaust jetzt auf besondere Weise wachgehalten: Am gestrigen Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus startete im Ausstellungsbereich der Halle 8 die neue interaktive Ausstellung „Holo-Voices“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Technischen Universität
Burning Witches, Donnerstag, 29. Januar, 20.00 Uhr, Turock, Essen

Gil Ofarim hat Mist gebaut. Das muss man nicht weichzeichnen, nur weil man den reflexhaften, klischeebeladenen Lynchmob nicht mehr erträgt. Er hat 2021 einen Mitarbeiter des Leipziger Hotels The Westin öffentlich in Richtung Antisemitismus beschuldigt, damit eine Lawine ausgelöst und am Ende selbst eingeräumt, dass seine Darstellung nicht stimmte. Das war kein Kavaliersdelikt. Es war ein Angriff auf einen konkreten Menschen und nebenbei ein Bumerang für alle, die wirklich mit Antisemitismus leben müssen.
Und trotzdem ist der Fall juristisch vorbei. Genau dafür haben wir Gerichte. Im November 2023 hat Ofarim vor dem Landgericht Leipzig gestanden und sich beim Nebenkläger entschuldigt. Das Verfahren wurde gegen Auflagen eingestellt. Wer das nicht akzeptieren kann, der will keine Gerechtigkeit mehr. Der will Zerstörung. Und das ist der Punkt, an dem aus berechtigter Kritik etwas außerordentlich Hässliches wird.
Youth Code, Montag, 26. Januar, 19.30, Helios 37, Köln

Begegnungen ganz unterschiedlicher Art wollen die Duisburger Akzente vom 27. Februar bis zum 23. März schaffen. Die 47. Ausgabe des Kulturfestivals füllt das diesjährige Motto in mehr als 90 Veranstaltungen an rund 40 Spiel- und Ausstellungsorten mit Leben und zeigt auf „was uns trennt, was uns verbindet“. Eingebettet in das Festival ist auch wieder das bekannte Akzente-Theatertreffen