Alexander Kluge – ein Universalgenie der deutschen Kultur | Foto: wikipedia / Dontworry / CC BY-SA 3.0
Alexander Kluge galt als einer der bedeutendsten Intellektuellen der Bundesrepublik, weil er über Jahrzehnte hinweg Film, Literatur, Theorie und Medien auf ungewöhnliche Weise miteinander verbunden hat. Nun ist der Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, bildende Künstler, Rechtsanwalt und Unternehmer im Alter von 94 Jahren in München verstorben.
Ein Buckelwal. Quelle: Wikipedia, Foto: Charles J. Sharp, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Ganz Deutschland hält den Atem an. In Timmendorfer Strand ringt ein junger Buckelwal mit dem Tod – und plötzlich sind wir alle wieder ein bisschen mehr Mensch. Ich auch. Wirklich. Mich lässt das Schicksal des Tieres nicht kalt. Ein 12 bis 15 Meter langer Koloss, gestrandet im viel zu flachen Wasser der Lübecker Bucht, der den Kopf hebt, schnaubt, kämpft – das geht einem nahe.
Und natürlich klicken wir. Liveticker. Livebilder. Experteneinschätzungen. Große Maschinen rollen an, zwei Bagger graben eine Rettungsrinne, Taucher prüfen den Zustand, Helfer geben Interviews, irgendwo sagt jemand: „Aufgeben ist keine Option.“ Es ist das perfekte Drama. Natur, Gefahr, Hoffnung – und ein einzelnes, identifizierbares Opfer.
Museumszentrum Quadrat in Bottrop Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0
Das Museumszentrum Quadrat in Bottrop feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Ausstellungen. Der Komplex beherbergt nicht nur die weltweit größte öffentliche Sammlung an Werken von Josef Albers und europaweit herausragende eiszeitliche Objekte, sondern auch eine Vielzahl von Arbeiten mit Schwerpunkten auf geometrischer Abstraktion, Farbmalerei und Fotografie seit 1950.
Als Highlight des Jubiläumsjahres läuft vom 14. Juni bis 11. Oktober die umfassende Präsentation des Malers und Grafikers Richard Paul Lohse im Josef Albers Museum im Museumszentrum. 1976 war dem Künstler die erste
In der Ausstellung ‚Mythos Wald‘ im Gasometer Oberhausen im März 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt
Der März 2026 zeigt sich gerade von seiner besten Seite für Kulturinteressierte im Ruhrgebiet. Während in Dortmund mit der neuen Show im Phoenix des Lumières frische visuelle Reize locken, zieht auch der Gasometer in Oberhausen mit seiner neuen Ausstellung „Mythos Wald“ die Aufmerksamkeit auf sich.
Die Erwartungen sind hoch – schließlich hat sich das Industriedenkmal in den letzten Jahren zu einer der spektakulärsten Ausstellungslocations der Region entwickelt, und erst mit der Vorgängerausstellung ‚Planet Ozean‘ neue Rekorde aufgestellt. Doch wer die aktuelle Schau kurz nach ihrer Eröffnung besucht
Zu Besuch bei Phoenix des Lumières in Dortmund im März 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt
Seit vergangener Woche läuft im Phoenix des Lumières in Dortmund-Hörde das neueste Programm – und für die Ruhrbarone war ein Besuch natürlich Pflicht. Die Erwartungshaltung war dabei durchaus hoch, auch wenn sich bei mir, wie vermutlich bei vielen regelmäßigen Besuchern, längst ein gewisser Gewöhnungseffekt eingestellt hat. Wer bereits frühere Produktionen wie die naturwissenschaftlichen Themenwelten rund um Ozeane oder das Weltall erlebt hat, weiß schließlich, was dort technisch möglich ist – und wird entsprechend schwerer zu überraschen sein.
Salman Rushdie Foto: Elena Ternovaja Lizenz: CC BY-SA 3.0
Salman Rushdie (78) sieht sich selbst als „glücklicher Schriftsteller“. Ihm sei es gelungen, „den Großteil seines Lebens von seiner Arbeit zu leben“, sagte der britisch-indische Autor im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ . „Das bedeutet, dass nur schreibe, wenn ich etwas zu sagen habe. Ich habe mir nichts mehr zu beweisen. Man schreibt die Bücher, von denen man das Gefühl hat, sie schreiben zu müssen.“ In der „langen Saga“ um seinen vierten