Umstrittene Ostertradition in Waltrop: Wenn der Wecker aus Holz ist

Die ‚Räppler‘ bei ihrem Abmarsch an der St. Peter-Kirche in Waltrop im Jahre 2018. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

„Ah, bald ist Ostern! Ausschlafen! Füße hoch! Kein Wecker!“ – Ja, ja. Diese naive Vorstellung haben viele. Wirklich viele. Und dann gibt es… Waltrop.

Hier übernimmt nämlich kein Smartphone den Start in den Feiertag, sondern ein akustisches Relikt aus einer Zeit, in der „Lautstärke“ noch kein Einstellungsmenü hatte: die Holzräppel. Punkt sechs Uhr morgens. Kein Snooze-Button, keine Gnade, keine Diskussion. Wer in der Nähe der Innenstadt wohnt, bekommt das volle Programm – gratis und ungefragt.

Willkommen beim „Räppeln“. Oder wie ich es nenne: dem vermutlich charmantesten Lärmbelästigungsritual Deutschlands.

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Film-Premiere: „Akten des Missbrauchs“ in Essen

Der Vatikan Foto (Ausschnitt): Sean MacEntee Lizenz: CC BY 2.0


Am 31. März 2026 wird im Astra Theater in Essen der Dokumentarfilm „Akten des Missbrauchs“ gezeigt. Der Film basiert auf einer mehrjährigen Recherche des Netzwerks Correctiv.

Ausgangspunkt der Recherchen waren einzelne Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker, die nach Angaben der Autoren in verschiedenen Ländern

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Zollverein feiert 25-jähriges Jubiläum als Welterbe

Schacht 12 der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Das Unesco-Welterbe Zollverein in Essen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. 2001 wurden Zeche und Kokerei in die Welterbeliste aufgenommen. Unter dem Motto „Denk mal Zukunft“ will die Stiftung Zollverein die Stätte als lebendigen Ort weiterentwickeln und neue Zielgruppen gewinnen.

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Der Intendant verlässt die Bühne

Theo Grütter Foto: Ralf Schultheiß Lizenz: Copyright


Ulrich Borsdorf hatte seinerzeit annonciert: „Das Ende naht“. Für Theo Grütter kommt der Abschied von Ruhr Museum und Zollverein nun Ende März 2026. Noch ist es nicht ganz real, aber Theo verlässt wirklich die Bühne seines bisherigen Wirkens. Und er verabschiedet sich in einer großen Feier, es wird – wie immer bei ihm – ein warmherziges Fest mit mehreren hundert Gästen. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Wie hat alles begonnen? Zunächst absolvierte Heinrich Theodor Grütter nach dem Abitur ein klassisches Studium für das höhere Lehramt. Aus ihm hätte also ein „ordentlicher“ Studienrat werden können, vielleicht in Gelsenkirchen, seiner Heimatstadt, wo er 1957 geboren wurde und der (zusammen mit Schalke 04) er immer noch emotional verbunden

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