Künstlerin sendet Nachrichten an Außerirdische

Künstlerin Mona Schulzek und ihr Outer Space Transmitter. Foto: Daniel Sadrowski

Das Ruhrgebiet funkt ins All: Am Donnerstag, den 12. März macht die Grand Snail Tour von Urbane Künste Ruhr Station in Breckerfeld. Vom dortigen Wengeberg schickt die Künstlerin Mona Schulzek mit ihrem „Outer Space Transmitter“ dann Nachrichten von Bürgerinnen und Bürgern ins All. Der mit 441 Metern höchste Gipfel des Ruhrgebiets eigne sich naturgemäß besonders gut für die Kontaktaufnahme mit intelligentem Leben im Weltall, so Urbane Künste Ruhr.

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Sankt Otten im youtube-Roulette

Sankt Otten kommen aus Osnabrück und sind eine der coolsten Neo-Krautrock Bands | Foto: Corinna Nogat

Sankt Otten sind eine elektronische Band aus Osnabrück, die 1999 von Stephan Otten gegründet wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Projekt zu einem festen Duo mit Gitarrist und Multiinstrumentalist Oliver Klemm. Von Beginn an stand Sankt Otten für instrumentale Musik, die sich zwischen elektronischer Avantgarde, Krautrock und Ambient bewegt. Stilistisch knüpft die Band an die Tradition der sogenannten Berliner Schule an, wie sie etwa von Tangerine Dream geprägt wurde, verbindet diese Einflüsse jedoch mit Gitarrenflächen, rhythmischen Strukturen und einer modernen, oft warmen Klangästhetik. Auch Bezüge zu Kraftwerk oder zum experimentellen Krautrock sind hörbar, ohne dass Sankt Otten dabei epigonal wirken. Vielmehr schaffen sie eine eigenständige, atmosphärisch dichte Klangwelt, die sowohl hypnotisch als auch melodisch sein kann.

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 Bodo im März: Geht Pflege fair?

Sie kochen, pflegen, trösten und leben monatelang in fremden Häusern. Betreuerinnen aus Osteuropa halten das deutsche Pflegesystem am Laufen. Ihre Beschäftigung erfolgt oft in rechtlichen Grauzonen, teils an der Grenze zur Ausbeutung. Doch es gibt faire Alternativen. Am Freitag erscheint die Märzausgabe des Straßenmagazins.

Die in Wanne-Eickel lebende Dokumentarfotografin Brigitte Kraemer gilt als Chronistin des Ruhrgebiets. Ihre Fotoarbeiten fangen seit den 1980er Jahren den Alltag zwischen Kanal und Schrebergarten ein. Das Ruhrmuseum zeigt bis Ende August eine große Retrospektive.

Für sein neues Buch „Lovely Rita“ hat Frank Goosen eine ideale Ruhrgebiets-Eckkneipe erfunden: das „Haus Himmelreich“. Im Gespräch erzählt er, warum es gesellschaftlich wichtig ist, dass solche Orte nicht immer mehr verschwinden.

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