Offener Brief an Axel Prahl: „Nicht ein einziger Punkt der Genozid-Definition ist durch den urbanen Krieg in Gaza erfüllt“

WDR-Dreharbeiten zu Tatort Münster „Lakritz“ Axel Prahl in der Rolle des Tatort-Kommissars Frank Thiel Jan Josef Liefers in der Rolle des Rechtsmediziners Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne Christine Urspruch in der Rolle der Silke Haller („Alberich“) als Stellvertreterin und engste Mitarbeiterin von Boerne Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

In einem Offenen Brief an den Schauspieler Axel Prahl fordern der Journalist Tobias Huch und die jüdische Aktivistin Malca Goldstein-Wolf ihn auf, keine antiisraelischen Genozid-Legenden zu unterstützen.

Sehr geehrter Herr Prahl,

Sie spielen in dem wichtigen Film „Block 10“ den KZ-Arzt Dr. Clauberg in Auschwitz. Allein schon berufsbedingt haben Sie sich also mit der Lebensrealität von Jüdinnen und Juden im Dritten Reich und mit der industriellen Vernichtung des jüdischen Volkes in den Konzentrationslagern der Nazis auseinandergesetzt.

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Manifesta 16 Ruhr startet mit 35.000 Besuchen

Markuskirche Foto: Daniel Sadrowski Lizenz: Copyright

Rund 35.000 Besuche meldet die Manifesta 16 Ruhr nach den ersten beiden Wochen. Noch bis zum 4. Oktober ist die europäische nomadische Biennale für zeitgenössische Kunst in zwölf ehemaligen oder leer stehenden Kirchen in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen zu Gast. Sie verwandelt die Sakralbauten in gemeinschaftliche Räume, die

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Das Static Roots Festival bringt Country nach Oberhausen

Musik wie ein ein Krug Bier am Lagerfeuer liefert das Static Roots Festival | Foto: Pit Schulz

Kommendes Wochenende wird die Stadt Oberhausen zum Zentrum amerikanischer Roots-Music. Zwischen Country, Neo-Folk, Americana und Gospel stehen dann 12 Akteure im Zentrum Altenberg in Oberhausen auf der Bühne, was jedes Jahr in liebevoller Detailarbeit von Festivalmacher Dietmar Leibecke veranstaltet wird.

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Aus der „Köttelbecke“ wird wieder ein Fluss: Wenn Geld endlich einmal sinnvoll investiert wird

Die renaturierte Emscher in der Nähe des Dortmunder Hafens im Juli 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer im Ruhrgebiet lebt, kennt das Problem nur zu gut: Vielerorts fehlt das Geld. Straßen sind marode, öffentliche Gebäude warten seit Jahren auf dringend notwendige Sanierungen und viele Städte kämpfen mit gewaltigen Schuldenbergen. Umso ärgerlicher ist es, wenn dann doch einmal größere Summen zur Verfügung stehen und diese in fragwürdige Prestigeprojekte oder wenig überzeugende Umgestaltungen fließen.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Projekte, bei denen man selbst als kritischer Beobachter anerkennen muss, dass das Geld hervorragend investiert wurde. Die milliardenschwere Renaturierung der Emscher gehört für mich eindeutig in diese Kategorie.

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Düsseldorf bekommt ein Punk-Museum

Im Punkmuseum werden die alten Tage vom Ratinger Hof als Virtual-Reality-Projekt zu sehen sein | Foto: wikipedia / Ralf Zeigermann / CC BY-SA 3.0

Punk hat Musik, Mode, Kunst und Politik nachhaltig geprägt und sich längst als kulturgeschichtlich bedeutendes Phänomen etabliert. Wie die Nouvelle Vague im Film oder der Dadaismus in der bildenden Kunst markiert Punk einen kulturellen Umbruch, der bestehende Normen radikal infrage stellte und neue Ausdrucksformen hervorbrachte. Ab Oktober bekommt die Stadt Düsseldorf nun ein eigenes Punk-Museum.

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Mitmach-Buden können sich noch für Tag der Trinkhallen bewerben

„Hanne’s Büdchen“ in Voerde – eine typische Bude im Ruhrgebiet. Tag der Trinkhallen 2024 (Foto: Roland W. Waniek)

Endspurt bei den Vorbereitungen zum Tag der Trinkhallen: Noch bis zum 15. Juli können sich Kioske als Mitmach-Buden bewerben. Gesucht werden Betreiber, die Lust haben, ihre Trinkhalle mit einem eigenen Beitrag zu präsentieren. Die Programmidee kann klein oder groß sein. Ob

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