„Die friedliche Mehrheit ist irrelevant, wenn eine radikale bis extremistische Minderheit den Ton angibt“

Hasnain Kazim Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hasnain Kazim ist mit seinem Buch „Der Islam und ich: Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern über den Islam gelehrt haben“ eine persönliche, aufgeklärte und zutiefst menschliche Auseinandersetzung mit dem Islam gelungen.

Wenn es um den Islam geht, weiß Hasnain Kazim, wovon er spricht: In Oldenburg geboren, wuchs er bei nicht sonderlich religiösen, aber von der schiitischen Kultur Indiens und Pakistans geprägten Eltern auf, die später zum Christentum konvertierten. Aus Rücksicht auf die Familie wurde Kazim beschnitten, später wurde auch er Christ, machte begeistert bei den Krippenspielen in dem niedersächsischen Dorf Hollern-

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Wat geht ab, Langen? bodo im April

bodo im April mit dem Essener Original Ryko | Foto: bodo e.V.

Der Comedian und Poetry-Slammer Ryko erfindet die Ruhrgebiets-Comedy neu. Marc-Uwe Klings Känguru zettelt eine Rebellion an. Gefängnis-Chefin Nina Gygax bringt Poetry Slams und Väter-Kind-Treffen in die JVA. Oliver „Pille“ Pilsner holt Underground-Bands zum Dortmunder Hafen und Dietmar Bleidick führt durch das historische Bochum. Das Straßenmagazin im April.

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„Danke, Wolfram Weimer“: Über den Kulturbetrieb, der Israelhass beschweigt. Und liebäugelt mit AfD

Gegen AfD by conceptphoto.info cc 2.0

Die Kunst ist frei, die Kunstfreiheit heilig? Leider ja, schrieb Alfred Döblin vor knapp 100 Jahren, es bedeute „nichts weiter als: der Künstler ist ein Idiot, man lasse ihn ruhig reden.“ Und wie sie reden, die Künstler und Kunstfunktionäre im staatsfinanzierten Betrieb, sie schweigen den Judenhass tot. Eine Strategie? Für den Tag, an dem die AfD den Laden übernimmt?

Als Abdallah Alkhatib fertig war mit seinen hasserfüllten Tiraden, sagte Desiree Nosbusch „Congratulations“ und knetete hilflos ihre Hände. Allein gelassen auf der Bühne, war es ein Zuschauer, der ihr, der Moderatorin, zurief, was Tricia Tuttle hätte sagen müssen, die Berlinale-Chefin: „Free Gaza? From Hamas!“ Tuttle schwieg, also knetete sich Nosbusch, offenbar nicht vorbereitet auf eine Situation, die längstens zu erwarten war, selber etwas zusammen derart, dass die Meinung der vielen Künstler „nicht notwendigerweise in jedem Fall“ auch die der Berlinale sei: „Okay, this is really hard“. Was genau? Dass Kunst so frei sei, dass sie Israelhass beschweigt?

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Herzlichen Glückwunsch, Apple 

Apple Macintosh Foto: Sailko Lizenz: CC BY 3.0


Am 1. April 1976 gründeten Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne Apple in der Garage von Jobs’ Eltern in Los Altos. Wayne verließ das Unternehmen bald wieder, die beiden Steves sollten die Welt verändern.

Was für ein Drama: Da hatte ich endlich das Geld zusammen, um mir meinen ersten Apple Macintosh zu kaufen, und der Händler hatte mir die falsche Kiste eingepackt. Anstatt eines Mac Classic mit 4 Megabyte Arbeitsspeicher und einer unvorstellbar großen Festplatte mit 40 Megabyte stand ein Mac mit nur 2 MB RAM und einer 20-MB-Platte vor mir. Es war Samstagnachmittag, die Geschäfte schlossen 1991 noch um 14 Uhr. Ich hatte keine Chance, ihn umzutauschen, und musste bis Montagmorgen warten.

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