Schauspielhaus Bochum Foto: Hans Jürgen Landes Lizenz: CC BY-SA 4.0
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates fordert Umdenken in der Kultur.
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, fordert, dass Theater auch im Sommer Vorstellungen geben sollen. „Es wäre vernünftig, das ganze Jahr über ein gutes Angebot für die Menschen zu machen. In Berlin gehen im Sommer viele Touristen in die Museen. Warum sollten die in dieser Zeit nicht auch einmal in das Theater gehen können?“, sagte Zimmermann im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).
Für den Clubraum Contest werden Musik-Talente gesucht | Foto: PR
Seit zehn Jahren gibt es bereits den Clubraum, ein Musikprojekt zur Förderung von Kunst und Kultur in der Region Vest (Kreis Recklinghausen). Gezielt werden mit diesem Projekt lokale Talente gefördert – und für die nächste Runde werden neue musikalische Talente gesucht.
Malakow-Turm der Zeche Carl Foto: Kleunam Lizenz: CC BY 3.0
Mit einem Bal littéraire feiert das literaturgebiet.ruhr sein fünfjähriges Jubiläum. Dafür stellen sich fünf Autoren – Lisa Roy, Patrick Salmen, Julia Hoch, Denis Pfabe und Jacinta Nandi – am 12. August einer besonderen Herausforderung: An nur einem Tag schreiben sie gemeinsam eine Geschichte. Jede
Anatomie eines Verrats – Film über Sascha Anderson Foto: Laurin
Wenn die Zeit einem Autoren Raum gibt für rund 40 000 Zeichen online, will sie etwas bedeuten. Eine markante Position hervorheben, eine Stimme herausarbeiten, eine unverwechselbare. Dass sich die ihres Autors Fabian Wolff, der sich als „jüdische Stimme“ selber erfunden hat, nun als Märchenstimme entpuppt, ist für die Zeit, was für den Spiegel Claas Relotius war. Während sich Fabian Wolff, enttarnter Lügner, abermals auf Zeit online – diesmal in rund 70 000 Zeichen – als schillernder Schmerzensmann entwerfen darf. Dabei ähnelt er sich einem Typus an, den Wolf Biermann vor Jahren schon als „Sascha Arschloch“ gezeichnet hat.
Am 16. Juli brachte Zeit online einen endlos mäandernden Essay, dem später ein „Hinweis“ vorgeschaltet wurde: „Vor Publikation dieses Textes hatten wir die Aussagen des Autors einem Faktencheck unterzogen, wie es unseren Standards entspricht“, steht über dem Text des Autors Fabian Wolff: „Nach Erscheinen wurde in anderen Medien nahegelegt, Fabian Wolff schreibe hier die Unwahrheit. Wir gehen diesen Vorwürfen nach, wie es ebenfalls unseren Standards entspricht.“ Welche Unwahrheit? Um was geht’s? Von der Zeit ist dazu nichts weiter zu lesen, während es rund um ihren Autor seit Tagen wirbelt: Wolff, 1989 in Ost-Berlin geboren, hat sich jahrelang als jüdischer Intellektueller selber erfunden, hat seine Texte und Posts zunehmend aggressiv auf seine „Jüdischkeit“ gebaut, um antijüdische Positionen zu stützen und hier – immer „im Namen von jüdischer Pluralität, im Namen von jüdischem Leben“ – gerade auch die des antisemitischen BDS. Weil ihm nun offenbar drohte, bald enttarnt zu werden, hat er sich selber als Lügner geoutet: Er, Fabian Wolff, ist so wenig Jude wie das Schaf ein Wolf.
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