Gute Stimmung, keine Störungen: Band der IDF begeisterte die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf

Die Band der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) spiele in Düsseldorf; Foto: Peter Ansmann
Die Band der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) spiele in Düsseldorf; Foto: Peter Ansmann

Der Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde zu Düsseldorf war am 15. Juni 2022 mehr als nur gut besucht: Etwa 300 Teilnehmer hörten sich das musikalische Repertoire der IDF-Band an, die vor Ort für den guten Zweck israelische Songs, klassische Pop-Songs und Rock zum Besten gab.

Im Vorfeld der Veranstaltung wurde das Konzert, das die Jüdische Gemeinde Düsseldorf zusammen mit Keren Hayesod Deutschland organisiert hatte, in Beiträgen eines antisraelischen Twitter-Kanals angegriffen (Die Ruhrbarone haben dazu berichtet!). Vor Ort war alles friedlich, das Polizeiaufgebot am Paul-Spiegel-Platz in Düsseldorf hatte einen ruhigen Abend.

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Alex Schwers im youtube-Roulette

Alex Schwers hier in seinem Büro | Bild: Mirja Nicolussi

In den letzten Wochen mussten viele Bands, Konzerte und Festivals auf die Bremse treten, weil beispielsweise der Transport und die Logistik für sie unmöglich geworden ist, das Personal fehlte oder die Verkaufszahlen die Kosten nicht decken können und die Inflation ein zusätzlicher Preistreiber ist. Die Corona-Pandemie und auch der Ukraine-Krieg haben eine lange Spur hinterlassen, die auch Auswirkungen in die hiesige Kulturszene haben. Das betrifft auch das Ruhrpott Rodeo – alles vom Dixie Klo über Band-Nightliner-Busse mit den dazugehörigen Personal-Kosten bis hin zur Wasserstelle auf dem Campingplatz wird in diesem Jahr teurer. „Ich bin trotz aller Widrigkeiten überzeugt, dass wir ein tolles Festival hinkriegen“, sagt Ruhrpott Rodeo Veranstalter Alex Schwers, der in den nächsten drei Wochen noch kräftig rotieren muss, damit schlussendlich alles steht.

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Gerhart Baum schreibt Appell zum Erhalt des Kulturministeriums

Gerhart Baum  | Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Dringender Appell an die künftige Koalition: Kultur braucht ein starkes Ministerium – Das Kulturministerium muss erhalten bleiben

Die letzten fünf Jahre waren von einem Aufbruch der Kulturpolitik in NRW geprägt. Entscheidend war die Koalitionsvereinbarung, die klare Selbstverpflichtungen formulierte, verbunden mit einem jährlichen Aufwuchs des Kulturetats. 

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IDF-Band gibt Konzert: Antiisraelische Angriffe gegen die Jüdische Gemeinde Düsseldorf

Antiisraelische Hetze gegen die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf; Screenshot Twitter
Antiisraelische Hetze gegen die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf; Screenshot Twitter

Wegen eines Konzertes der Band der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) verbreitete der Twitter-Kanal „Palästina spricht“ am 11. Juni 2022 einen vor Hass triefenden Tweet. Grund: Die Band gibt in einigen deutschen Städten Konzerte um Spenden für soziale Projekte in Israel zu sammeln.

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›Bochum ungeschminkt‹ von Daniel Sadrowski

Bochum ungeschminkt – eine Bilderserie von Daniel Sadrowski

Was erzählt die Architektur einer Stadt, wenn wir unseren Blick über das Erdgeschoss hinaus heben? Was erzählt sie über die Menschen, die diese Stadt gestalten, über die, die in ihr leben und die, die sie besitzen?

In den letzten zwei Jahren hat sich der Fotograf Daniel Sadrowski mit Bochums Stadtkörper auseinandergesetzt, mit den Epochen und Baustillen welche die Stadt mitten im Ruhrgebiet prägen.

Das Ergebnis ist die Fotoserie „Bochum ungeschminkt“, deren Titel von einer Strophe aus der Hymne „Bochum“ von Herbert Grönemeyer inspiriert ist.

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Der BDS, die Documenta und das Geld: Es ist nichts Persönliches

Ruru-Haus der Documenta in Kassel Foto Jonas Dörge


Kurz vor Eröffnung der Documenta 15 wird aus guten Gründen darüber diskutiert, wie antisemitisch die Kulturszene ist. Dabei wird übersehen, was schon immer die Haupteigenschaft eines Großteils ihrer Vertreter war: Opportunismus.

Am kommenden Samstag wird in Kassel die Documenta 15 eröffnet. Unterstützer und Sympathisanten der antisemitischen BDS-Kampagne finden sich sowohl unter den Künstlern als auch unter Funktionsträgern der nordhessischen Kunstshow. Das Ziel der BDS-Kampagne ist nicht, wie oft zu lesen, die Kritik an Israel sondern dessen Vernichtung. Aber BDS ist hip und gilt in weiten Teilen der postmodernen Kulturszene des Westens als der heiße Scheiß. Wer es wirklich ernst meint mit der angesagten postkolonialen Kritik und als echte Stimme des globalen Südens gilt, sieht nun einmal Juden in Israel als koloniale Siedler, die es zu bekämpfen gilt. Dass Umfragen belegen, dass die meisten

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