Sarah Lesch spielt im November im Luxor Köln

[Sarah Lesch – 26.10.2017 / Bahnhof Langendreer Bochum]
Sarah Lesch ist eine der großen Songwriterinnen der neuen deutschen Liedermacherszene. Sich berufend auf die Tradition, auf das “Geradeheraussprechen”, aber mit dem Blick und der Haltung im Jetzt, im Morgen. Mit mittlerweile drei Alben und unzähligen Konzerten im Gepäck wirbt Sarah Lesch weiter beständig für “Weniger Ich, mehr Wir”: Ihre Songs stellen die richtigen Fragen, reichen die Hand, bieten Hilfe an, werden zu Begleitern. Mit “Den Einsamen zum Troste” erscheint nun eine Auswahl an Liedern, die die Künstlerin selbst durchs Leben begleiten.
Die EP mit Interpretationen alter Stücke von Gerhard Schöne, Georg Danzer, Bastian Bandt und Konstantin Wecker und einem nie zuvor veröffentlichten Song von und mit Dota Kehr entstand während der noch anhaltenden Arbeit am vierten Album von Sarah Lesch – “Der Einsamkeit zum Trotze” – das im Frühjahr 2020 erscheinen wird. Die EP verkürzt uns nicht nur die Wartezeit, sondern verbeugt sich damit vor der Tradition und den Kollegen, vor der schlichten Schönheit dieser Lieder. Gleichzeitig ist “Den Einsamen zum Troste” der Anfang einer Erzählung, die sich mit dem kommenden Album in eigenen Liedern fortsetzen wird.

Die EP “Den Einsamen zum Troste” ist am 20.09.2019 als CD und Digital auf allen Streaming- und Download-Plattformen erschienen, gefolgt von einer ausführlichen Tour im Herbst und Winter 2019 / 2020.

TERMIN

14.11.2019

Sarah Lesch

Luxor Köln

TICKETS

Gender-Gaga vs. gestrige Gestalten

Bild: Rob Sinclar, CC BY-SA 2.0

Die Frage um die geschlechtergerechte Sprache führt nach wie vor zu erhitzen Debatten. Ich selbst habe nach einem Urteil des Bundesgerichtshof zu dieser Frage an dieser Stelle meine Empörung darüber deutlich gemacht, dass ein Mensch einen anderen gerichtlich zwingen will, bestimmte Wörter zu verwenden. Dabei habe ich mich über die Behauptung erregt, das generische Maskulinum meine eigentlich gar keine Frauen, insbesondere aber habe ich klargestellt, warum ich es grundsätzlich schwierig finde, wenn neue Begriffe einfach erfunden werden und Sprache mit Gewalt verändert werden soll.

Das Thema wird emotional diskutiert, bei den Gegnern der neuen Sprachregelungen, die mit Schaum vorm Mund über „Gender-Gaga“ zetern, wie bei den Befürwortern, die Kritikern sofort Sexismus und Ewiggestrigkeit unterstellen. Ich will daher versuchen, das Thema differenzierter zu betrachten und zu verstehen, welche Argumente wo miteinander kollidieren.

Dabei fällt mir als erstes auf, dass der Zweck der geschlechtergerechten Sprache sehr unterschiedlich begründet wird.

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Laagebericht zum Reiseglück

Der Reisejournalist Philipp Laage liefert mit „Vom Glück zu Reisen“ ein unterhaltsames und informatives Vademecum über die zentralen Fragen zum Reisen. 

Was zeichnet eine Reise wirklich aus? Welcher Ort macht mich glücklich? Wie finde ich unterwegs zu mir selbst? Und will ich das überhaupt? Was muss ich gesehen haben? In sechzehn Kapiteln widmet sich der Autor den wichtigsten Fragen über das Reisen. 

Bucket List

Das beginnt schon bei der Bucket List. Seit dem Erscheinen des unsäglichen Wälzers „1,000 Places to See Before You Die“ von Patricia Schultz im Jahre 2012 ist der Commonsense-Druck auf die Reisenden der Welt um ein vielfaches gestiegen. Und daran haben weder die Neuedition, die Sammleredition in edlem Design, die D, AU, CH-Ausgabe und schon gar nicht der Tageskalender 2020 etwas verbessert, sie haben den Druck nur weiter erhöht.
Die erste Großtat von Laage besteht darin, den Leser von der fucking Bucket List zu befreien. Es geht eben NICHT darum, wieviele Länder man besucht. „Es kommt auf den Modus an, nicht auf die Masse an besuchten Orten.“

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Ruhrbarone-Buchtipp: Gletscher – Klimazeugen von der Eiszeit bis zur Gegenwart

Die Debatte rund um den Klimawandel ist in diesen Tagen allgegenwärtig, zeitweise inzwischen sogar schon arg nervig. Dass man sich mit dem Thema aber auch durchaus in mehrfacher Hinsicht gewinnbringend auseinandersetzen kann, das zeigt eine aktuelle Neuerscheinung auf dem Buchmarkt.

Mit am deutlichsten sichtbar wird die Veränderung auf der Erde nämlich, schaut man sich einmal unterschiedlich alte Aufnahmen von Gletschern an.

Und genau in diesem Zusammenhang bin ich kürzlich über das Buch ‚Gletscher: Klimazeugen von der Eiszeit bis zur Gegenwart‘ gestolpert, dass vor wenigen Tagen im Verlag ‚Hatje Cantz‘ neu erschienen ist und welches ich unseren Lesern heute einmal kurz vorstellen möchte.

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Homöopathie jetzt auch als Kleidung


Da Wissenschaftsfeindlichkeit wohl nie aussterben wird, bleibt leider auch die Homöopathie ein Riesengeschäft. Dementsprechend gibt es jetzt natürlich auch Kleidung für Homöpathieanhänger. Der große Vorteil dürfte darin liegen, dass der geneigte Freund der Wissenschaft schon von weitem erkennt, dass er es mit jemandem zu tun hat, der nicht weiß, wie Studien funktionieren.

Für die Freunde der kleinen magischen Zuckerkügelchen bringt der Webshop Globulilove nun die passende Bekleidung raus.
Auch wenn die Seite auf den ersten relativ ansprechend und übersichtlich gestaltet ist, so fällt

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Cartoons ohne Bilder #73


Panel 1: Ein Langhaariger in einem Wohnzimmer, Wellenformen und gezackte Noten dringen aus Lautsprecherboxen. Der Langhaarige schüttelt den Kopf und hält die Hände wie ein Gitarrenspieler.
Sprechblase aus dem Nebenzimmer: „Was machst du da?“
Sprechblase über dem Langhaarigen: „Ich spiele auf der Luftgitarre.“

Panel 2: Herausgezoomt sieht man zwei gegenüberliegende Wohnhäuser mit jeweils einem offenen Fenster. Aus dem linken Fenster dringen die Wellenformen und gezackten Noten als Zeichen von Lärm. Im rechten Fenster sieht man ein paar Hände.

Panel 3: Hereingezoomt ins rechte Wohnhaus sieht man einen Mann vor dem Fenster knien. Er hält die leeren Hände wie ein Scharfschütze und scheint durch ein imaginäres Zielfernrohr zu zielen.
Sprechblase aus dem Nebenzimmer: „Was machst du da?“
Sprechblase über dem Scharfschützen: „Ich schieße mit dem Luftgewehr.“