Wegen Schulschliessungen: Ab Mittwoch täglich „Sendung mit der Maus“

WDR-Maus bei Ein Tag Live in Velbert Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0

Vor dem Hintergrund geschlossener Schulen und Kitas baut der WDR seine Programmangebote für Kinder und Jugendliche aus. Der Sender teilt mit, dass er ab Mittwoch  „Die Sendung mit der Maus“ täglich ausstrahlen will. Zusätzlich zur Ausstrahlung am Vormittag – über die genaue Uhrzeit informiert der WDR am Montag – steht die Sendung zudem wie gewohnt zeitunabhängig per App und in der Mediathek zur Verfügung.

„Hunters“ auf Amazon: Spannende Nazijagd – mit einem bitteren Gschmäckle

Al Pacino spielt in "Hunters" die Rolle des Meyer Offerman, eines jüdischen Philanthropen der den Holocaust überlebt hat. Überzeugend und routiniert gut; Foto: Amazon
Al Pacino spielt in „Hunters“ die Rolle des Meyer Offerman, eines jüdischen Philanthropen der den Holocaust überlebt hat. Überzeugend und routiniert gut; Foto: Amazon

Seit dem 21. Februar 2022 ist auf Amazon-Prime eine neue Serie verfügbar: „Hunters“ (Also übersetzt: „Jäger“!) heißt sie, Al Pacino ist der Hauptdarsteller.

Die Handlung der Serie nimmt ihren Anfang in New York des Jahres 1977. Das Thema der Serie ist an den Tarantino-Film Inglourious Basterds angelehnt:

Es geht um die Jagd auf Nazis.

Von der Grundidee ist dieses Konzept natürlich eine gute Sache.

Ein Darsteller wie Al Pacino, der eigentlich nur möglichst viel mit passender Mimik reden muss um zu überzeugen, ist schließlich bereits die halbe Miete um einen Erfolg des Werks sicherzustellen.  Wer nicht weiß, wovon ich gerade schreibe: In der Rolle des Michael Corleone im Familiendrama „Der Pate“ agierte Al Pacino brillant, im Abschlussmonolog von „Im Auftrag des Teufels“ spielt er, passenderweise, teuflisch brillant.

Die Filmreihe wurde, nach dem Start beim Streamingdienst auf Amazon-Prime (HUNTERS ist, aktuell, nur dort für Prime-Nutzer aufrufbar!), teilweise heftig kritisiert. Unter anderem von der Gedenkstätte Auschwitz, die unhistorische Szenen des Werks bemängelt.

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Kriterien für Veranstaltungen unter 1000 Besuchern: Aus ab 13 Punkten

Saint Vitus live im Dortmunder Club Junkyard – Foto: Peter Hesse

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind mittlerweile in Nordrhein-Westfalen verboten. Damit fallen viele größere Konzerte und zum, Beispiel die Fußballspiele der höheren liegen aus. Auch mehrere Schauspiel- und Konzerthäuser haben ihren Betrieb erst einmal eingestellt. Das öffentliche Leben kommt langsam zum Erliegen.

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Dortmund: Alle öffentlichen Kulturveranstaltungen fallen bis Mitte April aus


Die Stadt Dortmund teilt mit, das alle öffentliche Kulturveranstaltungen bis Mitte April ausfalle.  Museen, Bibliotheken und U bleiben jedoch geöffnet, Auch der Unterrichtsbetrieb in VHS- und Musikschule läuft weiter

Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund, das Theater Dortmund und das Konzerthaus Dortmund sagen alle ihre öffentlichen Veranstaltungen bis Mitte April ab. Die Regelung gilt ab morgen (12. März) und ist unabhängig von der Zahl der erwarteten Besucherinnen und Besucher. Damit hofft die Stadt, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

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Interview: Anselm Neft, Mit-Unterzeichner des Woody-Allen-Briefes an Rowohlt

Anselm Neft, Copyright: Maren Kaschner, mit freundlicher Genehmigung

In einem offenen Brief sprechen sich diverse Autoren des Rowohlt-Verlags gegen die dort geplante Veröffentlichung der Biografie von Woody Allen aus, unter anderem Sascha Lobo, Kathrin Passig und Margarete Stokowski. Wir sprechen mit einem der Unterzeichner, dem Autor Anselm Neft, über die Hintergründe und wieso er trotz Bedenken unterschrieben hat.

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Ruhrbarone-Buchtipp: „… und jetzt das Wetter: Die beliebteste Minute der Tagesschau“

Überall findet man aktuell ja fast nur noch schlechte Nachrichten. Das kann ganz schön nerven. Die ideale Zeit also um sich bei Gelegenheit einmal wieder gemütlich mit einem Buch zurückzulehnen und kurz die ‚Birne‘ etwas durchzulüften.

Und wie es der Zufall so will, habe ich gerade in der Vorwoche ein kleines Büchlein entdeckt, dass auf ideale Weise Unterhaltung und Wissen miteinander verbindet.

Höchste Zeit also den vielen trüben Gedanken etwas entgegenzusetzen und hier im Blog unseren nächsten, kleinen Ruhrbarone-Buchtipp zu veröffentlichen:

Bei „… und jetzt das Wetter: Die beliebteste Minute der Tagesschau“ handelt es sich genau um das, was der Titel einem schon verspricht: Es geht um den Wetterbericht in der Tagesschau. Daraus kann man ein Buch machen? Ja, kann man. Und es ist wahrlich kein schlechtes geworden!

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Cartoons ohne Bilder #89


Ein Bild von Hans-Georg Maaßen, erschrockene Mimik.
Überschrift: „Wegen Hufeisentheorie: WerteUnion gibt ihre Auflösung bekannt.“

Sprechblase über Maaßen: „Uns ist gerade klar geworden, dass dann rechts ja auch genauso schlimm ist wie links!“

Die mächtigen Kassierer zeigten Dortmunds Schauspielhaus ihr mächtiges Gemächt. Dieses Mal nicht.

Foto: Probe zu „Die Kassierer und Die Drei von der Punkstelle“ / Copyright: Birgit Hupfeld

Unser Gastautor Alex Stürze war gestern bei den Kassierern im Schauspielhaus Dortmund.

Zum zweiten Mal beehrten Die Kassierer das Dortmunder Schauspielhaus, nicht zuletzt auch um Kay Voges einen merkwürdigen Abschied zu bescheren. Die Kassierer, eine Punkinstitution nicht nur im Ruhrgebiet sondern bundesweit, existieren seit 1985. Dementsprechend hatten sie auch dieses Mal wieder ein großes Potpourri an umwerfenden Melodien im Gepäck. Von Klassikern wie „Mein Glied ist zu groß“, über „Sex mit dem Sozialarbeiter“ bis hin zu „Das schlimmste ist, wenn das Bier alles ist“ fehlte keiner der großen Hits.

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Alles außer Pop – RIP McCoy Tyner

Es ist einer der faszinierenden Aspekte des Jazz, dass sich wie in keiner anderen Musik die Persönlichkeit des Künstlers in seiner Musik wiederfindet. Je näher man sich mit einem Musiker beschäftigt, desto mehr scheint man seinen Charakter in seinen Stücken zu erkennen und je mehr von seiner Musik man hört, desto besser scheint man den Menschen dahinter kennenzulernen.

Natürlich ist vieles davon Spekulation. Doch ich glaube nicht, dass ich mich irre, wenn ich sage, dass McCoy Tyner ein bescheidener und liebenswerter Mensch war, ein loyaler, ruhiger und doch von tiefer Leidenschaft und gewaltiger Liebe erfüllter Mensch. Liebe zur Musik, vermutlich auch Liebe zu den Menschen.

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