


Vielleicht ist The Top das unterschätzteste aller Cure-Alben. Ich habe es jedenfalls nie in irgendwelchen Besten-Listen gesehen. Die Leute schätzen entweder “die alten Sachen” oder die Disintegration. Oder vielleicht, wenn sie die poppigere Seite mögen, The Head On The Door.
Wenn man der Erzählung folgt, nach der The Cure mit Lovecats und Japanese Whispers poppig und tanzbar geworden sind, wenn man dann noch die Leichtigkeit von The Head On The Door im Kopf hat, dann kann man schnell glauben, The Top wäre nur ein etwas untergegangener Zwischenschritt auf diesem Weg. Ist da nicht The Caterpillar drauf und dann bestimmt noch mehr in der Richtung?

Nach einem Bericht der Jerusalem Post hat sich der Antisemitismusbeauftrage der Bundesregierung, Felix Klein, gegen einen Auftritt des kamerunischen Historikers Achille Mbembe bei der Eröffnung der Ruhrtriennale ausgesprochen.
Die Jerusalem Post schreibt: „The Jerusalem Post exclusively obtained a note in April by the commissioner Felix Klein, who says he will not accept the appearance of the South African-based professor Achille Mbembe because the academic denies Israel’s right to exist.

Ein Labor, mit Tiegeln, Erlenmeyerkolben etc. Darin mehrere Leute in Kitteln und ein Mann im Anzug. Sprechblase über einem der Kittelträger: „Chef, wir haben hier so ein Zeug, das haben wir mal Xylophosan genannt. Sollen wir es reintun und schreiben: Neu – jetzt mit wertvollem Xylophosan oder sollen wir es weglassen und schreiben: Neu – Garantiert 100% frei von Xylophosan?“

Stichtag 13. April 1985. Am Ostermontag wird die Bochumer Kneipenlegende ganze 35 Jahre alt und gehört damit zu den dienstältesten und verlässlichsten Szenekneipen im Ruhrgebiet. Seit dem Oktober 2017 leitet Christoph Mattar den Laden und vorher hat sich der Fußball- und Musik-Fan schon mehrere Jahre im Laden um den Getränkeservice als Angestellter gekümmert.

Angestoßen durch den gestrigen Artikel Corona: „Nicht einmal der Anfang vom Ende“ von Stefan Laurin, wollte ich heute ursprünglich Die Kunst des Krieges, einen Klassiker des chinesischen Militärstrategen Sunzi vorstellen.
Garniert mit ein paar passenden, altchinesischen, Weisheiten nur aktuellen Lage. Nach meinem Griff zum Ebook-Reader habe ich diesen Plan verworfen:
Die „eigentliche Essenz“ aus diesem Werk wurde in dieser Reihe bereits empfohlen (Auf feindlichem Gebiet: Wissen und Praktiken des Mossad im Business nutzen) und bei der Suche im Ebook-Reader fiel mir ein anderes Werk ins Auge, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.
im Grunde sollte es komplett überflüssig sein, diese Buchreihe vorzustellen.
Diese Romanreihe ist – ebenso wie z.B. Plüschbademäntel, Katzen, Kaffee, Penne mit Sauce Bolognese, Netflix oder z.B. das Blog der Ruhrbarone – ein fundamentaler Bestandteil eines optimalen Lebens.
Leben ohne ist prinzipiell möglich: Aber nur unter wesentlich traurigeren Bedingungen.
Die Rede ist von der grandiosen, genialen, urkomischen Buchserie von Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis


Der große Cartoonist und Comic-Zeichner Mort Drucker ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Er hat fast 60 Jahre für das Comic Magazin MAD gezeichnet und vor allem seine Film-Parodien von „Casblanca“ über „Raging Bull“ bis „Der Pate“ machten ihn berühmt. Besonders gerne zog er „Star Wars“ durch den Kakao – und wurde dafür sogar vom Darth Vader-Erfinder George Lucas geschätzt: „Für mich ist Mort Drucker immer der wichtigste MAD-Zeichner gewesen“, sagte Lucas mal vor einigen Jahren in einem Interview.
Drucker wurde am 22. März 1929 in Brooklyn geboren. Sein Vater Edward war ein handlungsreisender Geschäftsmann, der Jukeboxen reparierte und noch eine Bar betrieb. Seine Mutter Sarah war Hausfrau. Er besuchte die Erasmus Hall-Highschool, wo er auch seine Frau Barbara Hellerman kennen lernte. Drucker begann seine berufliche Laufbahn mit 18 Jahren, als er auf Empfehlung des Karikaturisten Will Eisner, eine Assistenz-Stelle für das Comic-Buch ››Debbie Dean, Career Girl‹‹ bekam.

Am Ostersonntag startet die neue Kultursendung „Berühren ohne Berührung“ – B.o.B. – mit einem Studiokonzert des Kölner Sängers Purple Schulz aus den Riverside Studios Cologne. Von unserem Gastautor Detlef Obens.
Am Ostermontag, direkt einen Tag nach der ersten Sendung, wird es dann einen bunten Osterstrauß aus den bisher aufgezeichneten Konzerten zu sehen geben, ein Best-Of aus Pop, Klassik, Jazz, Weltmusik bis hin zu Arrangements aus der Videospielmusik aus „Final Fantasy“ von Benyamin Nuss, moderiert von Emily Whigham!

„Applaus ist das Brot des Künstlers“ Dem Journalisten Johannes Gross wird dieses Zitat zugeschrieben. Zur Zeit der Bonner Republik war er u.a. Moderator der Bonner Runde im ZDF. Zudem Publizist und später noch Vorstandsmitglied des Gruner+Jahr Verlages. Mit diesem, durchaus missverständlichem, Satz wollte er zum Ausdruck bringen, dass er sich immer sehr erfreut an guten Kritiken seiner Werke, jedoch nie in der Lage sein wird, damit sein täglich Brot zu erwerben. Mehr als eine Anerkennung ist der Applaus also nicht. Von unserem Gastautor Alexander Sandman.
Natürlich wertvoll. Um nicht Gefahr zu laufen auch nur eine Künstlergattung zu vergessen, konzentriere ich mich auf die Kunstform Musik. Einfach weil ich hier auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann, die bestimmt auch bei anderen Gattungen vorkommen, ich jedoch nicht wirklich beurteilen kann. Dies sei mir hoffentlich verziehen.