Lucky und Fred mit Gala live in Dortmund

Lucky und Fred Foto: Youtube

Ruhrbarone: Ihr macht seit Jahren erfolgreich ein Podcast. Warum seit ihr live auf die Bühne gegangen?
Friedrich Küppersbusch: Lukas sieht einfach zu gut aus, doch er fristet ein Leben im Kellerstudio des ARD-Morgenmagazines oder als Seniorenbeirat des ESC-Kommentators Peter Urban. Ich entschied: Der Junge muss an die frische Luft.
Ruhrbarone: ARD und ZDF haben ja immer etwas von Seniorenbeirat. Was bietet ihr euren Zuschauern?
Küppersbusch: Das wichtigste und wuchtigste der jüngsten Wochen, dazu eine Band, die mit Songklassikern so umgeht wie wir mit den Themen. Ein Bild der Verwüstung, im Ganzen. Wir reden so von Arschbacken zu Kuchenbacken, machen dabei allerdings einen stets sehr konzentrierten Eindruck.
Ruhrbarone: Ein Bild der Verwüstung – das kann man sich im gesitteten Fletch Bizzel kaum vorstellen. Wer wird denn die Band sein?
Küppersbusch: Frau Ado & die Goldkanten! Sie beglitten schon den unvergessenen Wiglaf Droste und bestehen oft aus Claudia Zahn, Jürgen Friesenhahn und Guido Schlösser.

Termine:
Fr., 08.11 20.00 Uhr
Fr., 20.12 20.00 Uhr
Fr., 24.01 20.00 Uhr
Fr., 27.03 20.00 Uhr

Ort: Fletch Bizzel

Nelly-Sachs-Preis: Boykotteure regen sich über Boykott auf

Kamila Shamsie Foto: PR/Mark Pringle

Es hat ein wenig gedauert, aber nun, fast eine Woche nachdem die Stadt Dortmund bekannt gab den Nelly-Sachs-Preis in diesem Jahr nicht zu vergeben sind sie da: Über 200 Schriftsteller und Intellektuelle haben einen offenen Brief an die Stadt Dortmund geschrieben und beklagen sich darüber, das Dortmund den Nelly-Sachs-Preis nicht der  Schriftstellerin Kamila Shamsie

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Wie das Schiffshebewerk Henrichenburg entstand

Das ‚Alte Schiffshebewerk‘. Foto: Robin Patzwaldt

Am morgigen Dienstag noch nichts vor? Für an der Geschichte des Ruhrgebiets interessierte Leser der Ruhrbarone hätte ich da heute einen kleinen Veranstaltungstipp:

Dr. Eckhard Schinkel hält in der Maschinenhalle des LWL-Museums ‚Schiffshebewerk Henrichenburg‘ am 24. September 2019 um 19 Uhr einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte des ‚Alten Schiffshebewerks‘ im Dreistädteeck zwischen Castrop-Rauxel, Datteln und Waltrop im Kreis Recklinghausen.

Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei!

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Cartoons ohne Bilder #70


Zwei Personen in einer Küche, sie kochen zusammen. Alternierende Sprechblasen.
A: „Wieviel Parmesan soll ich denn dranmachen?“
B: „Ach, mach einfach so viel wie du denkst.“
A (mit entsetztem Gesichtsausdruck): „Was? So viel?“

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Weltkindertag: Die größte Farce im Lande?

Heute, am 20. September, stehen landesweit die im vergangenen Jahr zum Modephänomen gewordenen Klimastreiks im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dadurch droht diesmal eine seit Jahren wiederkehrende Einrichtung etwas unter zu gehen, die bisher viele Schlagzeilen an diesem Datum sicher hatte: Der Weltkindertag.

Und genau dieser traditionelle Weltkindertag ist für mich schon seit Jahren eine der größten Scheinheiligkeiten, die ich kenne, weshalb ich ihm auch heute an dieser Stellen ein paar Zeilen widmen möchte.

An meinem Wohnort, in Waltrop (Kreis Recklinghausen), finden anlässlich des Weltkindertages seit Jahren schon große Feste auf dem Marktplatz statt. Diverse Organisationen prahlen dort damit, wie ernst sie die Rechte unserer Kinder nehmen, wie kinderfreundlich die Stadt Waltrop doch ist.

Zum Weltkindertagsfest, das diesmal am kommenden Sonntag stattfindet, mag das zutreffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Realität in der Stadt ansonsten leider eine ganz andere ist. Und Waltrop dürfte sich mit solche scheinheiligem Verhalten in guter Gesellschaft befinden, wie ich fürchte.

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