Felix Räuber, Dienstag, 30. April, 20.30 Uhr, Die Wohngemeinschaft, Köln
Felix Räuber, Dienstag, 30. April, 20.30 Uhr, Die Wohngemeinschaft, Köln
James Hersey, Montag, 29. April, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund

Weil wir gerade bei umstrittenen Konzerten sind. In München hat das Backstage – wahrscheinlich zu recht – einen Auftritt der polnischen Bands Mgła und Deus Mortem abgesagt, weil „Mitglieder der von der Hauptband gebuchten Supportband Deus Mortem auch bei der polnischen antisemitischen Neonaziband Infernal War“ spielen. Stattdessen wollen die Betreiber des Backstage einen Bash against Antisemitism ausrichten.
Um so wichtiger ist da auch ein klares Zeichen zu setzen – nicht nur gegenüber KünstlerInnen, die ganz eindeutig antisemitisch agieren, sondern auch gegen die, welche dies „nur“ unkritisch hinnehmen.
So weit, so gut, so richtig. Am 14. Dezember dieses Jahres findet allerdings ein Konzert des einschlägig vorbelasteten deutschen Rappers Kollegah im Backstage statt.
Was das wohl für ein „Zeichen“ setzt?

In der über einstündigen Dokumentation geht es um Dr. Axel Stoll, vielen vor allem als Internetphänomen bekannt. War er lustiger Verschwörungsopa? War er gefährlicher Nazi? Und was hat es mit seinem Neuschwabenland-Forum auf sich?
Sebastian Bartoschek, ihr kennt ihn alles als Autor der Ruhrbarone, Alexa Waschkau und Alexander Waschkau haben Stoll interviewt und daraus ist ein faszinierendes und auch erschreckendes Porträt eines Antisemiten und Nationalsozialisten entstanden.Stolls wirre Gedankenwelt bestand aus reichsdeutschen Flugscheiben, der Hohlerde, war bewohnt von Nazis und Alternativmedizin war für ihn genauso Realität wie die Umwandlung von Blei zu Gold – im Hinterzimmer einer Plattenbauwohnung. Nachdem Stoll im Jahr 2014 verstarb, wurden die Interviewmitschnitte zu Zeitdokumenten und in Form eine Doku veröffentlicht, die nun auch via Amazon-Prime zu sehen ist.
https://www.instagram.com/p/BwvTamRhFqJ/
Es wäre ja übertrieben zu sagen, dass der Auftritt von Tyr in Leipzig im Rahmen ihrer Tour from Hel das tollste Konzert meines Lebens war. Dafür war der Sound im Hellraiser zu matschig. Und der Mittelalterkirmesmetal der Vorband war auch recht anstrengend. Aber es hat einen sehr eigenen Reiz ein Konzert zu besuchen, wenn die Dummbratzen von PETA dagegen protestieren. Denn der Frontmann von der faröischen Band, Heri Joensen, geht dem nicht unumstrittenen Hobby Walfang nach.
Das ist mindestens diskutabel. Doch PETA hat sich schon lange disqualifiziert, mitzureden. Mit ihrem moralamputierten Auftreten, mit ihrer menschenfeindlichen Antispeziesmusideologie, mit ihrer gelegentlichen Holocaustrelativierung. Genau so wenig wie man mit Nazis über die tatsächlich vorhandenen Migrationsprobleme reden kann, so wenig Recht hat PETA auf Gehör zu Fragen des Tierschutzes.
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Am 1. Mai beginnen in Recklinghausen die Ruhrfestspiele. Es ist die erste Saison des neuen Intendanten Olaf Kröck.
Olaf Kröck, der vom Schauspielhaus Bochum zu den Ruhrfestspielen kam, hat sich viel vorgenommen: „Gegründet aus einer direkten Geste der Solidarität sind die Ruhrfestspiele bis heute ein außergewöhnliches Festival. Die Festspiele erreichen eine große Zuschauerschaft durch ein vielfältiges Programm und sind zugleich ein Kunst-Fest von internationaler Strahlkraft. Nach Ende des Steinkohlenbergbaus ist nicht nur die Ruhr-Region im Aufbruch,
Rainald Grebe, Sonntag, 28. April, 19.00 Uhr, Ebertbad, Oberhausen

Am Mittwoch, dem 1. Mai, starten die 65. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Als ältestes und eines der wichtigsten Kurzfilmfestivals der Welt bietet es ein starkes Programm von weit über 500 Filmen in 122 Filmprogrammen und einen umfassenden Einblick in nationale und internationale Kurzfilmproduktionen.
In den fünf Wettbewerben konkurrieren insgesamt 140 Filme um ein Gesamtpreisgeld von knapp 42.000 Euro. Das Interesse an den Wettbewerben ist ungebrochen: Die Zahl der

Das Soul Hellcafe ist Fixpunkt der Szene im immer beliebiger werdenden Essener Stadtteil Rüttenscheid. Nun hat die Brauerei Stauder dem Betreiber den Pachtvertrag gekündigt und der Hausbesitzer hätte lieber ein „ruhiges Restaurant“. Ob es am Ende was bringt oder nicht wird man sehen, aber nun werden Unterschriften gegen die Schließung gesammelt. Wer mitmachen möchte: Hier geht es lang.
Banda Senderos, Samstag, 27. April, 23.00 Uhr, Hotel Shanghai, Essen