Faun, eine deutsche Pagan-Folk-Gruppe aus Gräfelfing bei München, wurde 1999 von Birgit Muggenthaler, Werner Schwab und Oliver „SaTyr“ Pade gegründet, von denen heute nur noch letzterer fester Bestandteil der Band ist.
Seit ihrem Debütalbum “Zaubersprüche “ (2002) haben Faun einen enormen Sprung aus der Mittelalterszene heraus, hinein in das internationale Musikgeschäft gemacht und nehmen mit ihrer musikalischen Eigenständigkeit eine Ausnahmestellung in der internationalen Musikszene ein. Über 700 Konzerte, acht veröffentlichte CDs und zwei DVDs und die zweifache Echo-Nominierung 2014 und eine weitere in diesem Jahr, untermauern den Erfolg der Band.
Das Repertoire reicht von melancholischen Balladen bis hin zu überschwänglichen Tanzliedern, wobei einerseits historische Lieder aus den verschiedensten Epochen und Regionen vertont und zum anderen aber auch viele Eigenkompositionen verfasst werden und das alles in den unterschiedlichsten Sprachen. Ihr aktuelles Album Luna (09.2014) konnte sich wie “Von den Elben” (02.2013) unter den Top Ten der deutschen Album-Charts platzieren.
Auf ihrer am 8.Oktober beginnenden Konzerttournee „Luna – Tour 2015“ öffnen Faun für ihr Publikum das Tor in eine mystische Welt und das in besonders ausgewählten Häusern Deutschlands.
Am Samstag, den 10.10.2015, werden sie dabei Essen einen Besuch abstatten und Tickets für den Abend im Colosseum Theater gibt es bei Eventim.
Robert Fludds Abbildung der unterschiedlichen Arten menschlicher Erkenntnis (1619) – gemeinfrei
Fragen nach einem Erkennen gehören philosophisch zu einer jahrtausendealten Tradition. Es bildete sich als Sammelbegriff ‚Erkenntnistheorie‘ heraus, der sich auf all die philosophischen Forschungen bezieht, die um eine Erläuterung ringen. Doch um eine Erläuterung von was? Sieht man von Bestrebungen ab, Wege in Metaphysiken zu eröffenen, bereits Platon war darin ein Spezialist, wurde ein Erkennen empirisch nicht selten auf ein Wahrnehmen reduziert, das die empirischen Bedingungen einbezieht, besonders die beteiligten Organe. Bereits David Hume erörterte das menschliche Erkennen im Kontext der damaligen biologischen Forschungen. Inzwischen ist die Neurologie als Forschungszweig hinzugetreten, die entdeckt hat, dass an Wahnehmungen auch Hirnvorgänge beteiligt sind.
Fragen nach Wahnehmungen lassen jedoch Sprache unberücksichtigt. Im Hinblick auf Wahrnehmungen ist dies weniger ein Problem, weil von einem möglichen Probanden eventuell nicht konkret angebbar sein muss, was er wahrgenommen hat, ein einfaches Durch-die Gegend-Schauen reicht eventuell bereits aus, um von einem Wahrnehmen sprechen zu können. Doch sobald ein Erkennen thematisiert wird, ist es erforderlich, konkret sagen zu können, was. Als Beispiel sei ein Spaziergang angeführt, ob durch einen Wald oder durch eine Innenstadt, auf dem sich Details rasch verlieren können. Ein Wahrnehmen ist dennoch erforderlich, um nicht gegen oder in etwas zu laufen. Etwas erkennen zu können, erfordert mehr, auch eine sprachliche Aktivität, die dezidierte Angaben ermöglicht, sowohl sich selber als auch anderen gegenüber. Auf eine mögliche Frage, was erkannt wurde, zu antworten, „dies und das, ich weiß nicht“, wäre reichlich unbefriedigend.
Sprachliche Äußerungen stehen allerdings in Zusammenhängen. Die vorgenommene einfache Differenzierung in Wahrnehmen und Erkennen kann bereits als Beispiel dienen. Ohne sprachliche Arbeit könnte sich ein Erkennen gar nicht ereignen. Würde ich die Worte ‚Wahnehmen‘ und ‚Erkennen‘ lediglich nutzen, wie es im Umgang leicht geschieht, z.B. synonym, ohne Rücksicht auf mögliche Bezüge, bliebe nur ein Geplauder, ein sozialer Akt.
Sprache einzubeziehen, dient in der anvisierten Studie über das Erkennen vor allem der Erörterung von sprachlichen Problemen, wie die empirischen Ergebnisse beurteilt werden können. Einige Forscher sind z.B. der Ansicht, Wahrnehmung werde konstruiert. Doch um eine solche Aussage treffen zu können, wäre ein Vergleich mit einer Welt erforderlich, die außerhalb menschlicher Wahrnehmungsbedingungen liegt. Das Wort ‚konstruiert‘ steht z.B. in Differenz zu ‚gespiegelt‘. Doch wenn sich nicht angeben lässt, wie die Welt außerhalb unserer Wahrnehmungsbedingungen aussieht, uns ein Ding an sich (Kant) unbekannt ist und bleibt, wäre es nicht nur fahrlässig von einem Spiegel zu sprechen, sondern auch von Konstruktion. Es würde nicht ausreichen, lediglich einen Bildaufbau zu verfolgen. Etwas zu konstruieren, setzt, wie bei einer Spiegelei, eine Relation voraus, über die man jedoch so gut wie nichts weiß.
*Das Sprachanalytische Forum gehört zum Duisburger AutorenVerlag Matern
Europe, eine 1979 von Sänger und Frontmann Joey Tempest gegründete schwedische Hard-Rockband ( bis 1982 allerdings aktiv unter dem Namen Force ), erzielt ihre größten Erfolge 1986 mit dem Lied The Final Countdown sowie dem dazugehörigen Album. Nach der Auflösung 1992 fand sich Europe 2004 wieder zusammen.
Im März erschienen ihr zehntes und von der Presse hochgelobtes Studioalbum “War of Kings“, das uns das schwedische Quintett im Rahmen ihrer großen Europa-Tournee nun auch in Deutschland präsentieren möchte.
Für sechs Konzerttermine werden sie bei uns Halt machen und am 29.10.2015 in der Turbinenhalle in Oberhausen auf der Bühne stehen.
Mit im Gepäck natürlich auch ihre Welthits wie „The Final Countdown“, „Rock The Night“ oder die Ballade „Carrie“.
David Duchovny, alias Agent Mulder. Quelle: Wikipedia, Foto: Gage Skidmore, Lizenz:CC BY-SA 2.0
Macht es wirklich Sinn, wenn eine ehemals sehr erfolgreiche Fernsehserie nach weit über 10 Jahren Pause plötzlich dann doch noch wieder weiter fortgesetzt wird? Die Frage wird sich sicherlich nicht eindeutig und pauschal beantworten lassen.
Doch wenn es sich dabei um den TV-Hit der 1990er-Jahre, Akte X, handelt, dann reicht offenbar schon alleine die Vorankündigung einer Fortsetzung aus um Millionen von ehemaligen Fans irgendwie wieder frisch und neu zu faszinieren. So wie auch mich gestern zunächst, als ich von der Nachricht erstmals hörte. Und der US-Fernsehsender FOX hat genau diese Aufmerksamkeit nun gleich millionenfach und weltweit ausgelöst. Dabei weiß aktuell eigentlich noch niemand so wirklich, wenn man mal ein paar Minuten darüber nachdenkt, ob dies wirklich eine so gute Nachricht ist.
In einem nun kürzlich veröffentlichter Trailer zur zehnten Staffel der Mystery-Serie, welche im Januar 2016 auf die US-Bildschirme kommen soll, zeigt zumindest schon einmal eindeutig, dass der ‚Zahn der Zeit‘ auch die Hauptdarsteller der Serie nicht verschont hat. Über den Inhalt erfährt man dagegen so gut wie nichts.
Wenn ich hier im Blog sonst neue Bücher oder Musikalben vorstelle, dann mache ich das mit einer gewissen Distanz, versuche möglichst unvoreingenommen zu sein. In diesem Falle dürfte mir das allerdings wohl nur schwer möglich sein, ehrlich gesagt. Denn immer wenn ein neues Album des Briten Joe Jackson, dessen Musik mich nun schon seit rund 25 Jahren ganz intensiv durch das Leben begleitet, erscheint, dann gehört dieses Ereignis zu den wenigen dieser Art, die mich schon Wochen vor dem Termin aufmerksam werden lassen, bei mir große Vorfreude wecken.
Ich werde daher hier nun heute auch gar nicht erst den Eindruck zu vermitteln versuchen, dass ich die neuen Stücke aus seiner Feder, nicht mit einer gewissen Voreingenommenheit gehört hätte.
Kein anderer Musiker mit dessen Musik ich meinen eigenen Freundeskreis im Laufe der letzten Jahre so intensiv beschenkt hätte, für dessen Lieder ich dort ständig neue Fans hinzu gewinnen wollte und wohl auch in einigen Fällen tatsächlich konnte. So dann eben auch heute hier im Blog.
13.07.2013 Bochum Total / Richard Meyer – KMPFSPRT
Nach ihrer ersten Tour im März 2015 gehen ADAM ANGSTnun auf Co-Headliner Tour mit der Truppe von KMPFSPRT. Zusammen touren sie im Oktober durch ganz Deutschland.
KMPFSPRT ist eine 2010 gegründete deutsche Punkband aus Köln. Die vier Gründungsmitglieder Richard Meyer, David Schumann, Dennis Müller (geb. Meyer) und Nico van Hamme ( der 2015 von Max Schreiber abgelöst wurde) waren vorher bei Fire in the Attic und Days in Grief und sattelten nun auf deutsche Texte um. Über Redfield Records erschien 2012 die EP „Das ist doch kein Name für ’ne Band“.
Nach der EP folgte 2012 eine lange, ausgedehnte Tour. Unter anderem spielte die Band zusammen mit den Kassierern auf der Ringrocker Warm Up Party. 2014 wurde das Debütalbum „Jugend mutiert“ über Uncle M veröffentlicht. Anschließend tourte die Band mit der US-amerikanischen Punkband A Wilhelm Scream.
13.07.2013 Bochum Total / KMPFSPRT
Adam Angst ist eine deutsche Punkband, ebenfalls aus Köln, die erst seit gut einem Jahr besteht. Im Februar 2015 wurde die Band mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums beim Label Grand Hotel van Cleef bekannt, die sie mit einer Tour im März verbanden. Die Bandmitglieder Felix Schönfuss, Christian Kruse, Roman Hartmann, Johannes Koster und David Frings spielen auch bei Frau Potz, Fjørt und Monopeople.
Am 11.10.2015 werden beide in der Weststadthalle in Essen auf der Bühne stehen. Karten für den Abend gibt es unter www.krasserstoff.com und an allen bekannten VVK- Stellen.