Internationale Balletgala XX in Dortmund

Otto Bubeníček und Jiří Bubeníček, Foto: Ballett Dortmund
Otto Bubeníček und Jiří Bubeníček, Foto: Ballett Dortmund

Die Internationale Ballettgala XX wurde am Wochenende in Dortmund vom Publikum gefeiert. Die Ballettgala findet zweimal im Jahr statt. Die Auswahl an internationalen Ballettkünstlern, die Ballettdirektor Xin Peng Wang auch wieder in diesem Jahr eingeladen hatte, war beeindruckend. Dem Theater Dortmund war es gelungen, eine Reihe internationaler Stars aus Spanien und Norwegen – aus London und San Francisco nach Dortmund zu holen. Die gelungene Mischung aus Ballettklassikern und modernen Tanz-Choreografien kam beim Publikum gut an.

Das besondere an einer Gala ist neben der internationalen Besetzung und dem Vergnügen, Künstler und Künstlerinnen anderer Häuser kennenlernen zu dürfen, die Sammlung von Highlights verschiedener Ballettstücke. Interessant ist dabei vor allem auch die abwechslungsreiche Mischung aus Handlungsballett, klassischem Spitzentanz und modernen Tanz-Ausdrucksformen – perfekt gleichermaßen für den Balletteinsteiger und den Tanzliebhaber.

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[Die Henrik Freischlader Band geht auf Abschiedstour]

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Nächsten Dienstag beginnt die knapp 3-wöchige NIGHT TRAIN TO BUDAPEST FAREWELL TOUR, auf der sich die Henrik Freischlader Band mit 18 Konzerten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz von ihren Fans verabschieden wird.

Zehn erfolgreichen Jahre liegen hinter ihnen, in denen sich Freischlader, der aus Köln stammt, als Sänger, Songschreiber und vor allem als Top-Gitarrist des Blues-Rocks einen ausgezeichneten Namen gemacht hat – stets begleitet von Theofilos Fotiadis am Bass, Moritz Fuhrhop an der Hammond Orgel und zur Abschiedstour wieder von  Dirk Sengotta am Schlagzeug.

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Lesung mit Peter Behrens: „Der Clown mit der Trommel – Meine Jahre mit TRIO“


Den Musiker Peter Behrens wird manch einer hier sicherlich noch kennen. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Drummer der legendären Band ‚Trio‘ aus den frühen 1980er-Jahren.

Behrens, damals berühmt für sein Standschlagzeug und seine roten Hosenträger, legte nach dem Ende der Band ein abwechslungsreiches und von vielen Rückschlägen und Niederlagen gekennzeichnetes Leben hin. All dies wird thematisiert in der Biographie „Der Clown mit der Trommel – Meine Jahre mit TRIO – aber nicht nur.“, welche Behrens zusammen mit ‚Ghostwriter‘ bzw. Co-Autor Klaus Marschall im Vorjahr auf den Buchmarkt geworfen hat, und welche kürzlich in Nordwalde mit dem Deutschen Biographiepreis 2014 offiziell ausgezeichnet wurde.

Aktuell touren die beiden durchs Land, stellen ihr Werk in ungezwungener, lockerer Atmosphäre direkt bei den Leuten vor Ort vor.

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Literatürk Festival 2014 eröffnet mit Feridun Zaimoğlu und Hakan Günday.

 Feridun Zaimoğlu Foto: Klaus Haag Lizenz: Copyright
Feridun Zaimoğlu Foto: Klaus Haag Lizenz: Copyright

Die Autoren Feridun Zaimoğlu und Hakan Günday eröffnen das 10. deutsch-türkische Literaturfestival Literatürk.
Zur Eröffnung des 10.ten Literatürk Festivals am 1. Oktober 2014 lesen Feridun Zaimoğlu und Hakan Günday um 19:30 Uhr im Filmstudio im Glückaufhaus aus ihren neuen Romanen „Isabel“ und „Extrem“. Musikalisch begleitet wird die Lesung vom WortSpielTrio.
„Ich freue mich sehr, dass diese beiden außerordentlichen Autoren die Jubiläumsausgabe des Literatürk Festivals eröffnen werden. Die beiden Autoren stehen gleichsam für die Grundidee des Literatürk Festivals in den letzten 10 Jahren deutsch- und türkischsprachige Literatur miteinander zu verbinden“, sagt die Gründerin des Literatürk Festivals Semra Uzun-Önder.
Während Feridun Zaimoğlu für den deutschsprachigen Leser kein Unbekannter mehr ist, gehört Hakan Günday zu den Shootingstars der türkischsprachigen Literatur. Sein Roman „Extrem“ ist dieses Jahr im btb Verlag in der deutschen

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[Dortmund feiert ! 5 Jahre FZW und 25 Jahre Visions Magazin]

Der Startschuss ist bereits gefallen.

Cover Visions 259

Die große Jubiläumsausgabe des Visions Magazin Nr. 259 ist seit Ende September im Handel erhältlich. 

Fast 300 Seiten Umfang, davon die Hälfte fürs Jubiläum reserviert:

VISIONS 259, die historisch dicke Ausgabe zu 25 Jahren Heftgeschichte. Darin reichlich Flurfunk, Perlen und Vergessenes aus einem Vierteljahrhundert – und natürlich ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus der Musikwelt.

Und diese Woche darf gefeiert und getanzt werden ohne Ende.

Vor dem Feiertag, am 2.10.2014 ab 22:30 Uhr, feiert das FZW an der Ritterstrasse in Dortmund sein 5 jähriges Bestehen und lädt zu einer Mega-Geburtstags-Party auf 3 Floors mit der besten Musik der legendären FZW-Partys und vielen weiteren Überraschungen ein. 

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Ruhrtriennale 2014: Krieg jenseits der offiziellen Geschichtsschreibung – Eszter Salamons Choreografie MONUMENT O

MONUMENT 0, Foto: © Ruhrtriennale, Ursula Kaufmann
MONUMENT 0, Foto: © Ruhrtriennale, Ursula Kaufmann

Die Ruhrtriennale 2014 endete an diesem Wochenende. Sie war mit 90 Prozent Besucher-Auslastung ein echter Publikumserfolg. Es gelang auch dieses Jahr wieder, ein jüngeres Publikum anzuziehen. Das ist wichtig, um das Weiterbestehen solcher Kulturevents für die Zukunft zu sichern. Das auch junge Menschen den Weg zu den zahlreichen Spielstädten im Ruhrgebiet fanden, verwundert nicht. Die  Besucher konnten eine große Auswahl an interessanten Produktionen von Musik über Theater, Tanz und Performances ansehen. Das Programm war vielseitig, innovativ und spannend und bot einem den Blick über den Tellerrand des gewohnten Pott’s, auch weil zahlreiche Produktionen aus dem Ausland zu Gast waren. Dazu gehörte die Inszenierung MONUMENT 0 der Ungarin Eszter Salamon, die als tänzerisches Highlight für das Ruhrtriennale-Finale am Wochenende gut gewählt war.

Esther Salamons Tanzperformance MONUMENT O, die in PACT Zollverein aufgeführt wurde, ist das Ergebnis einer Sammlung von Tänzen aus Kriegsregionen, das im August auf dem Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg Premiere feierte. Die ungarische Choreografin hat sich viel vorgenommen: In einem historischen Bogen von 1913 bis 2013 sollen die großen Kriege und Konflikte in einer Performance dargestellt werden. Ein interessantes Vorhaben und eine Thematik, bei der man vorsichtig vorgehen muss, um sich nicht den Vorwurf einer Ästhetisierung des Krieges gefallen lassen zu müssen. Das wäre angesichts der Grauen der Konflikte, die das Tanzstück behandelt, ein harter Vorwurf: Es geht unter anderem um den 1. Weltkrieg, den Vietnamkrieg, den Völkermord in Ruanda, den jugoslawischen Bürgerkrieg und die Revolution 2011 in Ägypten.

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