Mit einem fulminanten Gig im Amsterdamer Melkweg ist die Fortsetzung der Get Ready Tour am Dienstag 17. März 2026 gestartet. Peter Hook & The Light lieferten zunächst eine komplette Livepräsentation des New Order Albums Get Ready von 2001, ehe nach kurzer Pause ein Trip durch die gesamte Bandgeschichte folgte: Warsaw, Joy Division, New Order und sogar ein Song von Monaco wurden bedient.
Punkrock direkt aus der Herzkammer des Ruhrgebiets: Katzenköter.| Foto: Charles Dörfel
Katzenköter kommen aus Dortmund und sind tief im lokalen Underground und der Subkultur verankert. Die Band steht für einen rauen, direkten Punk-Sound, der mit viel Humor und skurrilen Alltagsbeobachtungen spielt. Ihre Texte handeln mal von Hackfleisch, mal von der Stadt Gütersloh oder von Combos aus einer Hochhaussiedlung – Deutschpunk mit schrägem Blick auf den Alltag. Live sind Katzenköter regelmäßig in alternativen Locations und bei Szene-Festivals unterwegs, so auch am kommenden Samstag (7. März) im Café Banane an der Rheinischen Straße 14 in Dortmund. In der regionalen Punk-Community gelten sie als feste Größe mit eigenwilligem Witz und unverwechselbarer Attitüde. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Gitarrist Charles Dörfel im youtube-Roulette.
Sankt Otten kommen aus Osnabrück und sind eine der coolsten Neo-Krautrock Bands | Foto: Corinna Nogat
Sankt Otten sind eine elektronische Band aus Osnabrück, die 1999 von Stephan Otten gegründet wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Projekt zu einem festen Duo mit Gitarrist und Multiinstrumentalist Oliver Klemm. Von Beginn an stand Sankt Otten für instrumentale Musik, die sich zwischen elektronischer Avantgarde, Krautrock und Ambient bewegt. Stilistisch knüpft die Band an die Tradition der sogenannten Berliner Schule an, wie sie etwa von Tangerine Dream geprägt wurde, verbindet diese Einflüsse jedoch mit Gitarrenflächen, rhythmischen Strukturen und einer modernen, oft warmen Klangästhetik. Auch Bezüge zu Kraftwerk oder zum experimentellen Krautrock sind hörbar, ohne dass Sankt Otten dabei epigonal wirken. Vielmehr schaffen sie eine eigenständige, atmosphärisch dichte Klangwelt, die sowohl hypnotisch als auch melodisch sein kann.
Feuerwerk in der Provinz. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Kurz vor seinem Ende bleibt das Jahr 2025 für mich noch immer schwer greifbar. Es war kein Jahr der klaren Extreme, sondern eines der eher leisen, manchmal unbequemen Erkenntnisse. Besonders meine eigene Gesundheit hat mich länger beschäftigt, als ich es von mir kannte. Probleme, die zuvor kein Thema waren, traten plötzlich in den Vordergrund und haben mich seit dem Sommer zeitweise deutlich ausgebremst.
„Man wird eben älter“ – dieser Satz bekam in den vergangenen Monaten eine neue, sehr reale Bedeutung. So unangenehm diese Erfahrung auch war, sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen und Gewohnheiten zu hinterfragen.
Chris Rea im Jahre 2012. Quelle: Wikipedia, Foto: Andrzej Barabasz (Chepry), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Mit Chris Rea ist gestern einer jener Musiker gestorben, die nie den Anspruch hatten, die Welt anzuschreien – und sie gerade deshalb erreicht haben. Sein Tod im Alter von 74 Jahren markiert für mich nicht nur das Ende eines beeindruckenden Künstlerlebens, sondern auch einen sehr persönlichen Einschnitt.
Reas Arbeiten gehörten für mich zu jener Musik, die mich in einer prägenden Phase meines Lebens begleitet hat.
Das unabhängige Berliner Musiklabel Noisolution um ihren umtriebigen Macher Arne Gesemann feiert heute in Berlin mit einem großen Festival sein 30jähriges Jubiläum. Noisolution sind Gralshüter des Underground und haben über die Jahre immer wieder fantastische Alben veröffentlicht – und aktuell mit Daily Thompson und den Pighounds zwei herausragende Bands aus dem Ruhrgebiet am Start. Die Story hinter dem Label ist so stark, dass wir sie heute mit einem youtube-Roulette feiern – natürlich ausschließlich mit Tracks aus dem Hause Noisolution.
Welcher Song repräsentiert für dich das Ruhrgebiet am besten? Daily Thompson – I’m Free Tonite
Die Bloodsucking Zombies from Outer Space feieren die dunkle Seite der Nacht | Foto: PR
Die Bloodsucking Zombies from Outer Space wurden 2002 in Wien gegründet und gehören heute zu den bekanntesten Vertretern der österreichischen Horrorpunk- und Psychobilly-Szene. Von Anfang an verband die Band ihre Leidenschaft für klassische Horrorfilme, B-Movies und schwarzen Humor mit energiegeladenem Rock’n’Roll, Punk, Gothic und Psychobilly. Die Mitglieder traten schon früh in aufwendigen Zombie-Kostümen und mit Kunstblut auf, was schnell zu ihrem Markenzeichen wurde. Ihre Konzerte sind keine gewöhnlichen Gigs, sondern theatralische Horror-Shows mit augenzwinkernder Selbstironie. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Sänger Dead Gein im youtube Roulette.
Jens Prüter ist einer der Macher der „DortmUnderground 1978 – 1998“ Ausstellung | Foto: privat
Jens Prüter, gebürtig aus Dortmund, ist seit den späten 1980er-Jahren eine feste Größe in der Musikszene des Ruhrgebiets. Bekannt wurde er zunächst als Musiker (Spanish Flies, Flaming Moe), um danach das Label Deck8 zu gründen, das von 1997 bis 2002 aktiv war. Nach dessen Ende wechselte er zu Century Media, bis er als A&R-Manager im Jahr 2019 zu Nuclear Blast wechselte. Neben seiner Label-Arbeit engagiert sich Prüter aktuell auch für die Aufarbeitung und Präsentation der Dortmunder Musikkultur. Er ist einer der Ausstellungsmacher von „DortmUnderground 1978–1998“, einer Werkschau über die Geschichte der Musikszene in der Ruhrstadt. Diese Ausstellung zeigt alte Fotos, Schallplatten, Fanzines, Konzertplakate und andere Artefakte – und wird am 17. Oktober in der „Annelise – Raum für Bücher und Bilder“ (Gneisenaustr. 30, 44147 Dortmund) eröffnet. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Jens im youtube-Roulette.
Welcher Song repräsentiert für dich das Ruhrgebiet am besten?
Dike – ein Tag so schön wie heute
Graham Nash spielte am Mittwoch in der Tonhalle in Düsseldorf. Quelle: Wikipedia, Foto: Christian A. Schröder (ChristianSchd) Lizenz: CC BY-SA 4.0
Am Mittwoch gönnte ich mir privat das Vergnügen, das Konzert von Graham Nash in der Düsseldorfer Tonhalle zu besuchen. Den inzwischen 83-jährigen Liedermacher hatte ich bisher noch nie live gesehen, was ich bei dieser Gelegenheit unbedingt ändern wollte. Musikalisch war der Abend am Rhein ein echtes Erlebnis. Nash glänzte mit einer Reihe alter Hits und Melodien, die mir seit Jahren ans Herz gewachsen sind. Dennoch ärgerte ich mich beim Hinausgehen nach dem Konzert über den Ablauf – und damit war ich nicht allein, wie ich den Gesprächen anderer Besucher auf dem Weg ins Foyer entnehmen konnte. Was war geschehen?
Zepp Oberpichler stellt mit Stefan Kleinkrieg (Extrabreit) das Buch „Sounds of Ruhrgebiet“ vor | Foto: privat
Zepp Oberpichler aus Duisburg ist ein vielseitiger Künstler, der seit vielen Jahren die kulturelle Landschaft des Ruhrgebiets prägt. Als Musiker und Songwriter ist er in verschiedenen Bands und Projekten aktiv, veröffentlicht eigene Songs und nimmt regelmäßig Alben auf. Sein musikalisches Spektrum reicht dabei von Rock’n’Roll über Punk bis hin zu Country und Americana. Auch als Autor, Plattenladenbesitzer, Podcaster und PR-Agentur-Betreiber hat er sich einen Namen gemacht. Er schreibt Bücher und Romane, die häufig einen engen Bezug zum Ruhrgebiet – und speziell zu Duisburg haben. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Die Stones sind wir selber“ oder „Chuck Berry over Bissingheim“. Seine Texte verbinden oft Musik, Erinnerung und lokale Kultur miteinander – aktuell hat er mit „Sounds of Ruhrgebiet“ eine Rockkultur-Enzyklopädie über die Musikszene zwischen Wesel und Unna vorgelegt, die er zusammen mit Extrabreit-Gitarrist Stefan Kleinkrieg in einer Kombination aus Lesung, Gespräch und Musik am 5. Oktober im Werkhof (Hagen) vorstellt. Was sonst noch wichtig ist, erklärt Zepp im youtube-Roulette.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.