
In der 85. Folge des longform Podcasts „Natürliche Ausrede“ ist der Filmemacher, Autor und Moderator Sascha Bisley zu Gast. Getroffen hat man sich in der Dortmunder Nordstadt.

In der 85. Folge des longform Podcasts „Natürliche Ausrede“ ist der Filmemacher, Autor und Moderator Sascha Bisley zu Gast. Getroffen hat man sich in der Dortmunder Nordstadt.

Was macht der Ruhrgebietsfußball? Dortmund okay, Bochum o weh und Schalke einigermaßen gefestigt in Liga 2. Diese und andere Themen diskutieren Thommy Junga und Peter Hesse wieder in ihrer Fußball-Rubrik. You’ll Never Talk Alone – diesmal ist gegen Ende hin sogar Phantasie gefordert…
Peter Hesse: Hallo Thommy! Das Champions League Spiel gegen Sporting Lissabon gewann Borussia Dortmund zwar mit 1:0 – doch es war gestern auch mal wieder sehr auffällig wie sehr Erling Haaland als offensive Maschine dem BVB-Spiel fehlt. Beim Gladbach-Spiel war es noch augenfälliger – und das haben die Dortmunder ja auch nicht umsonst verloren. Wie soll es erstmal sein, wenn der Top-Scorer in die britische Premier League abwandert? Ich glaube das wird auch nicht mehr lange dauern, oder?

Mit über vier Jahrzehnten Clubgeschichte war die Matrix der dienstälteste Club in Bochum, denn die Rockpalast-Jahre von 1978 bis 2000 gehören in dieser Historie selbstverständlich dazu. Nun steht die Discothek zum Verkauf.

Im Frühjahr 2020 haben wir alle gelernt zu hamstern: Klopapier, Tomatendosen und Kaffee stapelte sich in unsere Wohnungen. Zum Glück waren die Regale bald wieder voll. Aber was machen wir, wenn Rot-Grün-Rot kommt?
Erst einmal die gute Nachricht: Brot wird es weiterhin geben. Nudeln auch und natürlich Hülsenfrüchte – also Linsen, Erbsen und Bohnen. Das alles hält die Bundesregierung in großen Lagern für den Notfall, also den Tag, an dem jemand wie Janine Wissler Ministerin wird, bereit. Damit kommt man erst einmal hin, wenn es gut läuft gibt es an Weihnachten also Nudeln, wenn es sehr gut läuft und man etwas zurückgelegt hat, sogar mit Ketchup.

Der Fußball rückt zur Zeit in den Hintergrund, viele gesellschaftspolitische Debatten und das Dauerbrenner-Thema Corona stellen gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl das runde Leder ziemlich in den Schatten. Dennoch gibt es vor dem vierten Spieltag der Bundesliga einiges zu besprechen: Peter Hesse und Thommy Junga diskutieren über den Abbruch vom Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien, die Pottoriginale tragen den Nacktfußball in die ganze Welt, der Spielertyp Paul Breitner wird vermisst und die Hertha aus Berlin agiert wie ein angeschlagener Boxer.
Jetzt, wo immer mehr Länder bereist werden können, denken Sie vielleicht schon über Ihr nächstes fernes Ziel nach. Denken Sie daran, Nordamerika zu entdecken? Dann sind Sie im Internet wahrscheinlich schon auf die Begriffe ESTA und eTA gestoßen. Aber was bedeuten diese Abkürzungen genau? Sie können es hier nachlesen.

Endlich gab es auf Schalke am Samstagabend einmal wieder so richtig etwas zu feiern. Mit 3:1 bezwangen die Gastgeber des Zweitliga-Top-Spiels den West-Rivalen Fortuna Düsseldorf und wischten aufkommende Zweifel an ihrer sportlichen Klasse damit erst einmal eindrucksvoll zur Seite.
Doch es war nicht nur das reine Ergebnis an sich, das den Fans am Ende eines spektakulären Fußballabends im Ruhrgebiet gefiel, es war vor allem auch die Art und Weise, wie dieser Erfolg herausgespielt und gearbeitet wurde. Leidenschaftlich, engagiert und motiviert präsentierten sich die Königsblauen an diesem Abend und ließen damit den peinlichen 1:4-Auftritt in Regensburg aus der Vorwoche kurzzeitig vergessen, zeigten die von Trainer Dimitrios Grammozis in der vergangenen Trainingswoche lautstark geforderte Reaktion.
Der auch für den neutralen Zuschauer höchst unterhaltsame Fußballabend war aber noch aus einem weiteren wichtigen Grund etwas ganz Besonderes: Endlich durften die Profikicker des FC Schalke 04 wieder einmal mit einer nennenswerten Anzahl von Fans, immerhin durften rund 25.000 Anhänger in der Arena direkt mit dabei sein, gemeinsam einen Sieg feiern. Eine solch ausgelassene Party hatte es in Gelsenkirchen schon sehr lange nicht mehr gegeben.
Der Energiespezialist Bredenoord unterstützt das progressive Bundesforschungsprojekt INZELL unter der Leitung der OTH Regensburg. Bei dem Projekt wird ein neues, nachhaltigeres Konzept von Inselnetzbetriebssystemen getestet, das so weltweit einmalig ist. Unter einem Inselnetz versteht man ein lokal abgegrenztes Stromnetz, das nur aus wenigen Elektrizitätswerken besteht. Diese begrenzte Zahl von Kraftwerken kann dann wiederum ein bestimmtes Gebiet versorgen, das keinen direkten Anschluss zu anderen Stromnetzen besitzt.

Es war einmal mehr kein guter Tag für die Befürworter des Kraftwerks ‚Datteln 4‘. Am Donnerstag kassierte das Oberverwaltungsgericht in Münster auch den 2014 neu aufgestellten Bebauungsplan für das Kraftwerk ‚Datteln 4‘. Das bedeutete diesbezüglich, nach 2009, bereits die zweite krachende Niederlage für die Bauherren des riesigen Kohlekraftwerks, dessen gigantischer Kühlturm an der Stadtgrenze zwischen Datteln und Waltrop der Höhe des Kölner Doms entspricht.
Der mit Macht vorangetriebene Versuch den dort längst errichteten Meiler durch einen weiteren Bebauungsplan nachträglich doch noch irgendwie zu legitimieren, auch er ist damit misslungen.

Nein, das hatte man sich in Reihen des FC Schalke 04 sicherlich ganz anders vorgestellt! Nach einer selten peinlichen Abstiegssaison, trennten sich die Wege der Gelsenkirchener Profikicker und der 1. Fußball-Bundesliga im Mai nach rund 30 Jahren wieder einmal.
Wie ein Klub, der noch zwei Jahre zuvor (im Sommer 2018) ausgelassen über die Vizemeisterschaft jubeln durfte, auf eine solch dramatische Art und Weise (durch eine lange sportliche Durststrecke ab Januar 2020) in große Not geraten ist, das suchte in der Geschichte der Liga seinesgleichen. Dass es ausgerechnet die traditionsreichen Schalker waren, die Erinnerungen an die historisch schlechten Fußballer von Tasmania Berlin weckten, war vielen im Revier in der Vorsaison über Monate hinweg sehr peinlich.
Als das Umfeld letztendlich nach und nach akzeptierte, dass der Abstieg ihrer Lieblinge unabwendbar war, fügte man sich in Gelsenkirchen notgedrungen in sein Schicksal, schmiedete aber rasch Pläne für ein schnelles Comeback ins Fußballoberhaus. Der Schmerz, er sollte möglichst rasch weichen.