Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
NRW: Viel Kritik an rot-grüner Landesregierung…Welt Debatte: Christen und Muslime sind sich näher, als sie denken…Welt Debatte: „Baut eure Zivilgesellschaft doch in Leipzig auf, nicht in Israel“…Cicero Debatte: Liberale Demokratie – jetzt erst recht!…Welt Ruhrgebiet: Revier-SPD attackiert Berlin und Düsseldorf…Der Westen Ruhrgebiet: Zum Narren gemacht…Post von Horn Ruhrgebiet: Neuer Aufbruch fürs Revier…RP Online Bochum: Ärmel für Flüchtlinge aufkrempeln…Der Westen Bochum: Schüler erinnerten Schicksal von jüdischen Familien…Der Westen Dortmund: Hausbesetzung in der Flensburger Straße…Nordstadtblogger Duisburg: Mehr Geld für Aufsichtsräte städtischer Firmen…Der Westen Duisburg: Filme der 38. Duisburger Filmwoche blicken tief ins Leben…Der Westen Essen: Yad-Vashem-Bibliothek wählt Essener Buch aus…Der Westen Essen: Die Jüdin Esther Bejarano hat dank Musik das KZ überlebt…Der Westen Hagen: Giousoufs Kritik an Erdogan-Karikatur polarisiert…Der Westen
Vor Beginn der Premiere tritt Dramaturg Rüdiger Bering vor den Vorhang. Er erklärt die Funktion der Nachtsichtgeräte, die jeder Zuschauer am Eingang erhalten hat. Die erste Szene von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ spiele in einer Höhle und in Höhlen sei es nun mal dunkel, sagt Bering, deshalb sei es auf der Bühne in dieser Szene auch dunkel. Nun ja, ob Heinrich von Kleist sich wirklich vorgestellt hat, dass das Femegericht tatsächlich in völliger Dunkelheit abgehalten wird, bleibt dahingestellt. Ein spannendes Experiment ist es allemal.
Debatte: „Es gibt eine Hilflosigkeit“…Welt Debatte: Die gutmeinende Arroganz der Bildungsbürger…Tagesspiegel Ruhrgebiet: Wirtschaft fordert Investitionspaket für das Ruhrgebiet…Der Westen Bochum: Denkmalschutz bei Opel – CDU kritisiert OB Scholz…Ruhr Nachrichten Bochum: Mehr Geld für die Flüchtlingsbetreuung…Der Westen Dortmund: Dortmunder Ampelfrauchen löst Shitstorm aus…Welt Duisburg: Bei der Filmwoche wird NSU-Prozess aufgearbeitet…Der Westen
Letzten Donnerstag war die Dresdner Rockband „Letzte Instanz“ mit ihrem aktuellen Album „Im Auge des Sturms“ in der Matrix zu Gast. Seit fast 20 Jahren sind sie konsequent im Geschäft und können auf viele schöne Studio-Alben zurückblicken. Ihr Stil hat sich im Laufe der Jahre immer mal wieder gewandelt, von Mittelalter-Rock bis heute zu etwas ruhigerer deutscher Rockmusik, untermalt von Streichmusikelementen. Ein Stil, der sich vor allem durch den bereits dritten Sänger der Band Holly Loose gefestigt und etabliert hat. Hier sind die Fotos:
Und ich möchte es natürlich nicht versäumen, euch einige der nächsten Konzerte in der Matrixanzukündigen:
Am 14.11.2014 ist Anne Clark zu Gast, allerdings wird das Konzert in die Christuskirche Bochum verlegt. Zeitgleich spielen Ewigheim in den Hallen der Matrix.
Am 15.11.2014 werden John Garcia undIlldisposedauf der Bühne stehen. Das zweite Konzert findet im neuen Rockpalast statt.
Und am 16.11.2014 wird Peter Heppneruns ,wiederum in der Christuskirche, sein Akustik-Set präsentieren.
Das Bündnis Essen stellt sich quer ruft für den morgigen 9. November zu Protesten gegen eine Kundgebung der NPD in Essen auf:
Das „Bündnis gegen Rechtsradikalismus und Rassismus – Essen stellt sich quer“
und der „Runde Tisch – Kray ist bunt“ rufen deshalb dazu auf,
den Aufmarsch der NPD zu verbieten.
Wenn er doch stattfinden kann,
rufen wir gemeinsam zu Gegenaktionen auf.
„Eine Kundgebung der NPD am 9. November ist widerwärtig“
hat Oberbürgermeister Pass zu Recht festgestellt.
Wir freuen uns, dass auch die Stadtspitze eindeutig Stellung bezieht.
1400 brennende Synagogen, angezündet durch einen gesteuerten nazistischen Mob,
30.000 Verhaftungen jüdischer Bürger, Hunderte Tote.
Dies ist der Anlass zum Gedenken an den 9. November 1938 und zu dem was folgte.
Ruhrgebiet: In vier Wochen wird in Bochum der letzte Opel gebaut…Der Westen
NRW: Kann der Länderfinanzausgleich gerecht sein?…Welt Debatte: Ohrfeigen vom Drachentöter…FAZ Debatte: Zentrum für politische Hässlichkeit…taz Debatte: Die Linke ist die Spießerpartei des Landes…Welt Debatte: Der Mann, der Hitler töten wollte…Cicero Bochum: Denkmal-Debatte über Opel ist entbrannt…Der Westen Dortmund: Keine Ratsgruppe – Neonazis wehren sich gegen Entscheidung…Ruhr Nachrichten Duisburg: Schaden für Handel und Wirtschaft…RP Online Essen: Jürgen Lukat will für die PARTEI Oberbürgermeister werden…Der Westen
Folkwang-Chef Tobia Bezzola hat die Reihe Literatur im Folkwang eingestellt. Gegen die Entscheidung protestieren Norbert Wehr (Schreibheft, Zeitschrift für Literatur) und
Beate Scherzer (Buchhandlung Proust), die Programm-Verantwort-lichen von „Literatur im Folkwang“ mit einem offenen Brief.
Seit bald 30 Jahren veranstalten wir in Essen monatliche Autorenlesungen. In unserer Reihe, der renommiertesten literarischen Reihe der Stadt, sind hunderte von Schriftstellern aufgetreten, darunter Nobelpreisträger (Günter Grass, Imre Kertesz, Herta Müller), Weltstars (Don DeLillo, Paul Auster, Peter Handke, Vladimir Sorokin, Cees Nooteboom) und Träger wichtiger deutscher Literaturpreise (u.a. Brigitte Kronauer, Durs Grünbein, Wilhelm Genazino, Navid Kermani, Jürgen Becker). Großartige Lesungen in vielen Fällen! Furiose mit Thomas Kling
Sylvia Löhrmann – Bild: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
NRW bleibt beim Turbo-Abitur mit acht Jahren. Das ist das Ergebnis des Runden Tisches der Landesregierung. Mit tiefster Überzeugung verkündete Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) gegenüber den Medien ihre Überraschung, dass so viele Teilnehmer am Runden Tisch dem zugestimmt haben. Das Eltern, Schüler und 70 Prozent der Bürger im Lande das Turboabitur ablehnen wird von ihr ignoriert. Sie lobt lieber die tolle Kooperation mit den Verbänden bei der Bildungspolitik.
Diese Überraschung ist allerdings wenig glaubwürdig, da bereits bei der ersten Einladung zum Runden Tisch klar war, dass von den 30 anwesenden Verbänden und Initiativen nur drei für eine Rückkehr zum alten Abitur waren. Das sind zwei Elterninitiativen und die Landesschülervertretung NRW. Frau Löhrmann setzt lieber auf die Wünsche der Wirtschaft und die Interessen der Verbände. Das deckt sich nicht mit den Interessen der Allgemeinheit. Die Erziehungsgewerkschaft GEW will die Gesamtschulen voranbringen und dabei stören attraktive Gymnasien. Auch die Landesregierung setzt auf den Ausbau von Gesamt- und Gemeinschaftsschulen. Bei Philologen und einigen Elternverbänden soll das elitäre Gymnasium hochgehalten werden. Da kann der schnelle Abschluss für geförderte Schüler aus bürgerlichen Elternhäusern auch zum Alleinstellungsmerkmal werden. So wird aus einem Konstruktionsfehler eine unendliche Geschichte mit unzähligen Korrekturen. Verbesserungen und Erleichterungen soll es jetzt zumindest geben, für die Schüler an den Gymnasien im Lande – zum Beispiel bei den Hausaufgaben. Nachtsitzungen mit quadratischen Gleichungen und englischer Grammatik sollen demnächst der Vergangenheit angehören. Da drängt sich die Frage auf, warum das erst 10 Jahre nach der Einführung von G8 passiert?
Wirkliche Veränderung würde bedeuten, dass Fächer gestrichen werden, die nicht für einen qualifizierten Abschluss nötig sind. Welchen Sinn der Sportunterricht in der Oberstufe in der 10. und 11. Stunde – also nach 16 Uhr – macht, wird selbst von der redegewandten Ministerin nur schwer zu begründen sein. Warum an den Schulen immer noch bis zu drei Stunden Religion im Stundenplan auftauchen, dürfte nur die Kirchenvertreter am Runden Tisch wirklich freuen. Begründet wird das Festhalten am ungeliebten Status Quo gerne damit, dass man keine Experimente und ständige Richtungsänderungen in der Bildungspolitik will. Genau das ist eingetreten und das liegt in der Verantwortung der Politik. Es würde helfen die wirklichen Experten nach ihren Vorstellungen zu befragen und das sind Eltern, Lehrer und Schüler. Etwas ist jedenfalls sicher – die Diskussion um die Zukunft des Abiturs in NRW ist noch lange nicht am Ende.
Ein deutsches Gericht in Köln lässt einen Juden aus New York einfliegen, um darüber zu entscheiden, ob der Imam in Duisburg im Rosengarten einer Feministin Bier trinkt. Von unserem Gastautoren Gerd Buurmann.
Was klingt wie ein absurdes Theaterstück, hat sich am 5. November 2014 um 14 Uhr tatsächlich im Raum 222 des Kölner Landgerichts zugetragen. Mit einer Feministin als Klägerin und einem Juden als Zeuge versuchte das Kölner Landgericht Licht ins Dunkel der Trinkgewohnheiten eines Duisburger Imams zu bringen. Angestoßen wurde die ganze Verhandlung von der Rosenzüchterin Gitti Schwantes. Sie hat den Suhrkamp Verlagverklagt, weil sie die Darstellung ihrer Person im 18. Kapitel des Buchs “Allein unter Deutschen” von Tuvia Tenenbom als Schmähung empfindet.
Gitti Schwantes ist eine selbsternannte Friedensaktvistin, die fest davon überzeugt ist, dass es für den Weltfrieden förderlich ist, wenn sie als Feministin versucht, interreligiöse Spannungen dadurch abzubauen, dass sie einen Rosengarten in unmittelbarer Nähe einer Duisburger Moschee betreibt, damit sich dort Muslime, Juden und Christen “begegnen”können, um sich “lieb zu haben”. Gitti Schwantes ist die treibende Kraft einer “Friedens-und-Liebe-Initiative” unter dem Namen “Rosen für Marxloh”, die in der Nähe der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh einen Rosengarten für Christen, Moslems und Juden zum Gernhaben betreibt. “Rosen riechen gut”, sagt Gitti.