“TDIRF” spielt in der Ruhr-Area des Jahres 2053 – und wird als sogenannter „Illustrated Movie“, einer Mischung aus Realbild und Animationsinhalten umgesetzt. Wer sich dieses virtuelle Projekt nicht entgehen lassen will, kann es sich nun endlich kostenlos HIER im App Store downloaden. Zahlreiche arbeitsintensive Einzelschritte hat die Firma Gesamtkunstwerk unter Federführung der Produzenten Sebastian Büttner und Mark Rau bewältigt. Den starken Figuren Mottek & Co verleihen u.A. Tom Zahner, Christian Oliver und Antoine Monot ihre Stimmen. Eine packende Endzeitstory enstanden aus Fotoaufnahmen der Originalschauplätze. Der Intershop Bochum darf natürlich auch nicht fehlen. Auch für nicht-Ruhrpottler eine uneingeschränkte Empfehlung.
Let It Rain Forever!
Nur weniger Tage nachdem Sport-Bild berichtete, das Stefan Effenberg einer der Kandidaten für den Trainerposten auf Schalke ist sandte der Himmel in der vergangenen Nacht eine eindeutige Reaktion: In Russland, der Heimat von Schalke-Hauptsponsor Gazprom, gab es mehrere Metoriteneinschläge. Häuser zitterten, Menschen wurden verletzt. Zeit für die Verantwortlichen von Schalke 04 sich von den Effenberg-Plänen eindeutig zu distanzieren und sie zu begraben – bevor noch schlimmeres geschieht.
Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Holtkamp ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Fernuniversität Hagen. Eines seiner Schwerpunktthemen ist Haushaltspolitik. Privat engagiert er sich seit Jahren für die Partei Bündnis 90/ Die Grünen im Waltroper Stadtrat.
Auch hier bei den Ruhrbaronen sind in den letzten Jahren schon einige Texte von ihm erschienen.
Ich selber hatte zuletzt Ende 2012 die Gelegenheit ein kurzes Interview mit ihm zu führen, in welchem wir auch bereits kurz auf das Thema des Stärkungspaktes zu sprechen kamen.
Nun wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift ‚AKP‘ (der Zeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel von ihm zu diesem Thema erscheinen, welchen wir auch hier bei den Ruhrbaronen veröffentlichen dürfen, und den ich Ihnen an dieser Stelle auch nicht vorenthalten möchte:
Christian Glatthor aus Gladbeck, alias Rocketchris, seit vielen Jahren weltweit als Lichtdesigner und Lichtoperator mit Musikern und Bands wie Klee, Sportfreund Stiller, Rea Garvey, Gentleman und Andreas Bourani unterwegs, hat vor zwei Jahren begonnen seine eigenen Projekte als Lichtdesigner fotografisch zu dokumentieren. Die gelungenen Aufnahmen fanden schnell Anklang, und so konnte er nun schon das eine oder andere Mal seine eigentliche Arbeit mit der als Tourfotograf verbinden.
So ist er zur Zeit wieder mit dem Musiker Rea Gravey unterwegs, für den im letzten Jahr schon ein Singlecover entstanden ist, und auch von Philipp Poisel wurde er bereits zu einem DVD Concertshooting gebucht.
Am Samstag, dem 16.02,2013, lädt Christian Glatthor nun zu seiner ersten Ausstellung ins Herrenzimmer ein, wo er eine Auswahl seiner besten Konzertfotos präsentieren wird.
Nach dem Aus für die Redaktionen der Westfälischen Rundschau (WR) und der Entwicklung der Westfälischen Rundschau (WR) zur „Zombie-Zeitung“ (deren Lokalteile von an sich konkurrierenden Verlagen stammen) befürchtete u.a. der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) schlimme Auswirkungen für die Meinungsfreiheit.
Die Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen – bestimmte Themen werden in der Berichterstattung der nunmehr lokalen Monopolzeitungen anscheinend nicht mehr angesprochen. So wurde z.B. der schwarze Tag für Dortmund mit der Trauerdemonstration anlässlich der Redaktionsschließungen der WR in den Print-Ausgaben der Ruhr Nachrichten nicht thematisiert. Online gab es zwar kurze Berichte danach, aber beispielsweise auch keine Terminhinweise auf die Veranstaltungen. Was jetzt irgendwie nicht verwundert, dennoch aber zu bedauern ist.
Man mag natürlich einwerfen, dass die RN-Redaktion in Dortmund, die grundsätzlich einen guten Job macht (es ist ja nicht so, dass nunmehr die bisherigen WAZ- und WR-Leser in Dortmund einen schlechten Lokalteil bekommen – eher im Gegenteil!) darüber nicht berichten wollte, weil es nicht nur an sich um die eigene Sache ging, sondern teilweise auf den Demonstrationen und im Umfeld die RN stark kritisiert wurden (obwohl man dort natürlich nicht die Entscheidung der Redaktionsschließungen bei der WR getroffen hat).
Wie sensibel jedoch das Thema bei den RN aufgefasst wird, wird unter anderem an einigen Twitter-Dialogen zwischen dem Account @RN_Dortmund und Lesern verdeutlicht:
Aus aktuellem Anlass und auch Martin Niewendick hat es vorgestern hier schon angekündigt… findet morgen in der WERK°STADT in Witten zum vierten Mal das Noise-Festival °dESTRUKTIVA statt.
Eine der neun Bands aus dem morgigen Line-Up hatte ich euch hier vor einiger Zeit vorgestellt, und deshalb hole ich den Artikel zur Erinnerung noch mal schnell hoch 😉
Utopia:Banished – das sind Chris, Constantin, Michael und Benny. Vier Jungs aus dem Ruhrgebiet, die sich 2007 zusammengetan haben „um die Grenzen des Industrial auszuloten“
Somit wurde aus dem ursprünglichen Ein-Mann-Projekt von Chris eine vollwertige Band, bestehend aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Snyths und Gesang, in deren Musik sich die „Präzision von Progressive Rock genauso wiederfindet wie das stoische des Industrials und der„fuck you“ Attitüde des Punk.“
Diese Mischung, gepaart mit tiefgründigen Texten, lässt utopia:banished aus dem heutigen, uniformen Einheitsbrei herausstechen. Sind sind besonders eine Empfehlung an Leute die nicht nur passiv konsumieren wollen, sondern bewusst in abstraktere Klangwelten eintauchen möchten. Die Melodien und die Gedanken, die durch die Texte hervorgerufen werden, bleiben einem noch lange im Kopf.
Im Oktober diesen Jahres brachten sie ihre neue und damit zweite gemeinsame EP „That’s why everything burns“ heraus > hier eine kleine Kostprobe .
Weitere Informationen zu der Veranstaltung und wer sonst noch mit dabei ist…gibt es bei Facebook und Fotos gibt es diesmal auch.
Dass der Fußball hier im Ruhrgebiet häufig eine besonders große und ungewöhnliche Rolle im Alltag der hier lebenden Menschen einnimmt, welche man in anderen Regionen des Landes so vielleicht auch gar nicht nachvollziehen kann, das ist mir persönlich spätestens seit Anfang der 1990er-Jahre klar geworden, als ich für gut zwei Jahre in Frankfurt am Main lebte, und mich dort doch sehr über die relativ geringe Rolle welche z.B. die dortige Eintracht (zur damaligen Zeit immerhin ein echtes Spitzenteam des deutschen Fußballs) für die dort lebenden Menschen spielte wundern musste.
Für mich, der ich in den 1970er Jahren selber im Ruhrgebiet aufwuchs, war Fußball in meinem Leben schon seit frühester Kindheit eine große Sache. Man sprach über die Spiele des Wochenendes in der Schule, auf der Arbeit, quasi überall und mit (fast) jedem.
In Frankfurt konnte ich dies alles so nicht wiederfinden. Dort widmete man sich beim ‚Smalltalk‘ mit Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten viel häufiger anderen Themen.
Ähnlich muss es wohl auch der 1973 in Unna geborenen Autor Klaus-Hendrik Mester empfunden haben, als er die besondere Fußballtradition des Ruhrgebiets nun jüngst anhand von kleinen Anekdoten und Höhepunkten aus der Geschichte von insgesamt neunzehn Teams aus dreizehn Städten, von großen und kleinen Vereinen des ‚Potts‘ in dem Büchlein ‚Fußball leben im Ruhrgebiet‘ zusammenzufassen versuchte.