Schrott der Engel. Gedanken zu LA.

Sascha Bisley
Sascha Bisley

So hatte ich mir das gar nicht vorgestellt. Es ist riesig, heiß und stickig, ja, aber irgendwie auch gar nicht so wie erwartet. Erwartungen hatte ich ja nicht besonders viele, Los Angeles jedoch hatte ich mir anders vorgestellt. Irgendwie dreckiger, lauter und auf den ersten Blick auch gefährlicher.

von unserem Gastautoren: Sascha Bisley

Vor ein paar Stunden war ich noch in Iserlohn, das hat mir mehr Angst gemacht. Nun stehe ich am Ausgang des LAX, ein Flughafen mit eigener Postleitzahl, warte auf mein Taxi und weiß gar nicht wo ich hin will. Ich habe weder ein Hotel noch eine Ahnung wie ich in dem besoffenen Kopp überhaupt eine annehmbare Entscheidung treffen könnte. Delta Airways ist schmuddelig und die Flugbegleiterinnen sind extrem hässlich. Vielleicht nicht immer. Bei meinem Flug schon. Aber diese Fluglinie verfügt über einen schier unerschöpflichen Vorrat an hervorragenden Weinen. Ich bin mir sicher, daß noch Wein da war als er mir verweigert wurde. Ein schroffes „Sie haben genug!“ machte meine Pläne, den Rekord für „die größte von einer Einzelperson getrunkene Menge Wein während eines Fluges“ zunichte.
Als ich auf den Mülleimer mit integriertem Aschenbecher zugehe, muß ich

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Der Ruhrpilot

NRW: NRWSPD recyclet für den Wahlkampf 2012 Bilder aus dem TV-Spot 2010…Pottblog

NRW II: Hannelore Kraft – Wohlfühl-Kandidatin im Wahlkampf…Welt

NRW III: Maues Heimspiel…Der Westen

NRW IV: FDP-Spitzenkandidat Lindner flirtet mit der SPD…Welt

NRW V: Positives Menschenbild im Wahlprogramm der Piratenpartei…Der Westen

Bochum: Geothermiezentrum setzt auf Erdwärme…Ruhr Nachrichten

Castrop-Rauxel: Mehr als 400 Menschen demonstrierten gegen Nazis…Recklinghäuser Zeitung

Duisburg: Warum auch Muslime gegen die Theatershow „Koranverteilung“ sind…Xtranews

Essen: Bald zappelduster wegen der GEMA?…Der Westen

Umland: Der „pro NRW”-Funktionär und das Neonazi-Portal…NRWREX

Debatte: Piraten – die Benimm- und Zeigefinger-Partei…Publikative

Alltagssplitter (5): Reliquien und Relikte

Religiöser Pomp und crossmediale Circumstances nerven mal wieder.
Die Katholiken zum Beispiel treibt es TV-unterstützt zur Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier, wo sie gemeinsam eine Tunika anbeten, die vermeintlich Fragmente der Unterwäsche Jesu enthalten soll. Doch nicht einmal das wirkliche Alter der Tunika kennt bis heute irgendjemand und die DNA Jesu ist daran auch nicht nachgewiesen. Jenes Stück Stoff könnte also durchaus auch das auf der Haut getragene Leibchen eines/einer ganz anderen sein.
Vor so obskurer Wäsche niederzuknien, das kannte ich als Laie bisher nur aus der klinischen Psychologie oder dem Fetisch-Bereich. Irrungen, Wirrungen, o.k., jeder hat halt seine Vorlieben.

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NRW: Anzeige gegen Linkspartei wegen Volksverhetzung

Gegen die Linkspartei in NRW wurde Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Grund: Die Partei soll den Nazismus verharmlost haben.

Der Text, der der Linkspartei in den kommenden Tagen Probleme bereiten könnte, hatte es in sich. Veröffentlicht am 13. April steht ein Kommentar unter der Überschrift „Hartz IV ist Euthanasie“ auf der Internetseite (Update: Der Text ist mittlerweile gelöscht, liegt uns aber vor) der Partei:  „Hartz IV ist die Fortsetzung der Menschenvernichtung des III. Reiches.“ Die Verweigerung von Arbeitslosengeld II Zahlungen wurde mit dem Begriff der Endlösung in Verbindung gebracht. Der Text des Kommentars wird wohlmöglich ein juristisches Nachspiel haben. Gegen die Linkspartei und den Autor des Kommentars wurde Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt.

Die Begründung aus der Anzeige, die uns ebenfalls vorliegt: „Diese Vergleiche verharmlosen in unerträglicher Weise den Nazismus und seine Opfer. Wenn gar noch von „Endlösung“ fabuliert wird, wird auch die demokratische parlamentarische Gesetzgebung in den Zusammenhang mit dem Holocaust gestellt. Damit wird die Diktatur des Nationalsozialismus mit einem abwählbaren, demokratisch legitimiertem parlamentarischen System gleichgesetzt. Nicht nur, wer dergleichen behauptet, sondern auch wer diese Behauptungen via Homepage verbreitet, verharmlost den Völkermord und die industrielle Tötung von Menschen durch die Nationalsozialisten. „

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Der Ruhrpilot

NRW: Piraten machen Verbraucherschutz zum Kernthema bei der Wahl…Ahlener Zeitung

NRW II: Land plant Verbot von Rockerbanden…Welt

NRW III: Gegenreformation…Post von Horn

Bochum: Grönemeyer füllt beim Heimspiel das Bochumer Stadion…Der Westen

Dortmund: Muslime gegen Extremiste…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Streit über Zukunft der Mathematiker in Duisburg ist voll entbrannt…Der Westen

Essen: Widerstand gegen Wahlkampfauftakt von „Pro NRW“ vor Moschee…Der Westen

Online: RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel begrüßt Foursquare Day Ruhrgebiet am 16. April…Pottblog

Mutterglück und anderer Wahnsinn 3: Der Arzt und die große Liebe

Nun war der Schwangerschaftstest also positiv, die Familie eingeweiht. Jetzt fehlte nur noch die Bestätigung des Arztes. Und selbst wenn man sich über ein „Ja, sie sind definitiv schwanger,“ freuen würde, spielt auch die Angst mit hinein. Die Angst, dass man vielleicht doch nicht schwanger ist. Dann die Angst, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte.  Von unserer Gastautorin Nina Ryschawy.

Hinzu kommt noch eine große Verwirrung.

Am Tag nach der großen Eröffnung ging es dann also zum Arzt. Partner Hpunkt liess mich zu keiner Sekunde alleine. Ohne ihn hätte ich das auch schlecht geschafft.

Wir warteten lange denn wir hatten keinen Termin. Wurden dann nach Hause geschickt, man würde uns benachrichtigen wenn der Arzt Zeit hätte. Gerade zu Hause angekommen klingelte auch schon das Telefon und wir machten uns auf den Weg zurück in die Praxis.

Da sitzt man dann, wartet auf das Unmögliche und der Arzt bringt nach der Eröffnung, dass wir einen positiven Schwangerschaftstest hatten nicht etwa Jubelstürme hervor, sondern ein ganz nüchternes „Dann schauen wir mal!“ Versteh einer die Welt.

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