Engagement gegen Rassismus: Bundesinnenminister de Maizière besucht BVB

Heute in Dortmund. Foto: BVB
Heute in Dortmund. Foto: BVB

Hoher Besuch im BVB-Lernzentrum: Im Rahmen seines umfassenden Engagements gegen Rassismus und Antidiskriminierung begrüßte Borussia Dortmund heute Thomas de Maiziére im Signal Iduna Park. Der Bundesinnenminister überzeugte sich in Deutschlands größtem Stadion auf eigenen Wunsch von der intensiven und nachhaltigen Arbeit des BVB auf diesem Gebiet.

„Das Wort Integration wird im Fußballsport ganz besonders gelebt“, sagte BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball anlässlich der rund 90-minütigen Veranstaltung im Signal Iduna Park, der neben Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung) auch der Leiter für Fanangelegenheiten bei Borussia Dortmund, Daniel Lörcher, sowie Mitarbeiter des BVB-Lernzentrums beiwohnten. „Wir wollen unsere soziale Verantwortung nutzen, um besonders junge Menschen vor etwaigen Abwerbeversuchen von Rechts zu schützen.“ Davon, wie das in der Praxis geschehen kann, konnte sich der Bundesinnenminister während eines Workshops mit Kindern und Jugendlichen im  BVB-Lernzentrum einen Eindruck verschaffen. 

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BVB: Geschäftsführervertrag mit Thomas Treß bis 2020 verlängert

Aki Watzke und Thomas Tress (rechts) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Aki Watzke und Thomas Treß (rechts) bei der Bilanpressekonferenz des BVB im August 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Er ist einer der eher stillen Arbeiter im Hintergrund bei Borussia Dortmund: Thomas Treß, zuständig für die Finanzen der Schwarzgelben. Heute wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert, wie der BVB soeben kurz und knapp mitteilte.

„Der Präsidialausschuss des Beirates der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH hat sich heute mit dem Geschäftsführer Thomas Treß über die Verlängerung seines ursprünglich am 30.06.2016 auslaufenden Geschäftsführer-Anstellungsvertrages bis zum 30.06.2020 geeinigt. Thomas Treß wird auch weiterhin für die Unternehmensbereiche Finanzen und Organisation verantwortlich sein.“

BVB: Ciro Immobile wechselt zum FC Sevilla

Ciro Immobile. Foto: BVB
Ciro Immobile. Foto: BVB

Viel wurde in den letzten Tagen schon über die Zukunft von Stürmer Ciro Immobile in Dortmund  spekuliert. Soeben erreichte uns nun folgende Nachricht vom BVB:

„Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich mit dem spanischen Erstligisten FC Sevilla grundsätzlich auf einen Wechsel von BVB-Stürmer Ciro Immobile verständigt.

Demnach wird sich Italiens Nationalstürmer vorbehaltlich des obligatorischen Medizinchecks zunächst auf Leihbasis bis zum 30. Juni 2016 dem FC Sevilla anschließen.“

BVB: Ciro Immobile – Weg mit Schaden!?

Ciro Immobile bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: BVB
Ciro Immobile bei der Vertragsunterzeichnung in Dortmund im Sommer 2014. Foto: BVB

 

Es gibt sie bekanntlich immer wieder, diese Spielerneuverpflichtungen, die einfach nicht so funktionieren, wie man sich das am Anfang vorgestellt hat. Eine recht kapitale Fehleinschätzung war rückblickend wohl auch die damals gefeierte Neu-Verpflichtung des italienischen Torschützenkönigs Ciro Immobile durch den BVB im letzten Sommer. Nach einer Saison voller sportlicher Enttäuschungen und scheinbarer Missverständnisse, steht diese Partnerschaft aktuell offenbar jedoch bereits wieder kurz vor ihrer vorzeitigen Trennung.

Der FC Sevilla aus Spanien soll an einer Verpflichtung des in Dortmund sportlich und menschlich irgendwie gescheiterten Italieners interessiert sein. Eine Ablösesumme zwischen 12 und 15 Millionen Euro für den BVB ist im Gespräch. Gekostet hatte Immobile die Dortmunder damals wohl zwischen 18 und 20 Millionen. Ein Wert, den der Stürmer aktuell jedoch so längst nicht mehr einbringen dürfte. Weg mit Schaden, könnte man dazu dann wohl nur noch sagen.

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Bochum: Große Saisoneröffnung beim VfL

ruhrstadion2Der Zweitliga-Auftakt rückt immer näher und damit auch die große Saisoneröffnung des VfL Bochum 1848. Am Freitag, 17. Juli 2015, und am Samstag, 18. Juli 2015, heißt es wieder „Ab anne Castroper“. Während am 17.07. das Revierderby gegen Borussia Dortmund das Highlight des Tages ist (Anstoß: 20:00 Uhr), geht es am 18.07. ab 12 Uhr auf dem Trainingsgelände am rewirpowerSTADION rund.

Ab 12 Uhr geht es am Samstag los, das beliebte Familienfest wartet mit einem bunten Programm auf die kleinen und großen VfL-Fans. Bobbi Bolzer ist natürlich auch dabei, erst recht, wenn im Zeitraum zwischen 15 und 17 Uhr der gesamte Lizenzspielerkader zur großen Autogrammstunde parat steht.

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Dortmund: BVB testet in Japan – jetzt im Livestream

BVB 19.03.14 (580x333)Gerade Freizeit, oder arbeitstechnisch zumindest noch etwas Luft im Büroalltag? Dann habe ich hier einen kleinen Tipp für die Fußballfans unter unseren Lesern. Wer es jetzt noch kurzfristig einrichten kann, für den überträgt der WDR das Testspiel von Borussia Dortmund in Japan, gegen Kawasaki Frontale aus der japanischen J-League, im Livestream. Los geht es um 12 Uhr, also jetzt in wenigen Minuten… Auf geht’s!

Hier geht es zum Livestream: http://www1.wdr.de/mediathek/video/livestream/

 

Vor 30 Jahren: Der 17-jährige ‚Bobbele‘ begeistert die Welt

Der Boris im Jahre 2013. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei
Boris Becker im Jahre 2013. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier heute auch einmal ganz kurz an den 07. Juli 1985 erinnern, einen Tag, der die deutsche Sportlandschaft tatsächlich nachhaltig verändert hat.
Was war geschehen? Nach einem Turnier voller Überraschungen besiegte an jenem Sommertag ein erst 17-jähriger Jüngling aus dem kleinen Örtchen Leimen, welcher auf den zuvor wohl nur echten Sport-Insidern bekannten Namen Boris Becker hörte, mit dem etablierten Top 10-Spieler Kevin Curren letztendlich auch seinen favorisierten Finalgegner in insgesamt vier Sätzen und schrieb als jüngster Sieger des wohl wichtigsten Tennisturniers aller Zeiten Sportgeschichte in ganz großem Stil, brachte dadurch auch eine zuvor in seinem Heimatland eher beiläufig verfolgte Sportart in das Blickfeld der Massen, wurde schlagartig zu einem internationalen Superstar des Sports.
Wer heute als Leser hier schon über vierzig Jahre alt ist, der dürfte sich vermutlich, so wie ich eben auch, noch genau daran erinnern was er an diesem Tag im Sommer vor 30 Jahren tat, wo er sich aufhielt, als der rotblonde Boris mit seiner etwas unbeholfen und schüchtern wirkenden Art seine überschäumenden Emotionen nach dem Triumph in seinem später von ihm gerne als sein ‚Wohnzimmer‘ bezeichneten Tennisstadions irgendwie halbwegs zu kontrollieren versuchte.

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BVB: Die Pfiffe gegen Ilkay Gündogan sind auch nur eine Momentaufnahme

Ilkay Gündogan (li.) und Erik Durm bei der BVB-Saisoneröffnung am Samstag. Foto: Robin Patzwaldt
Ilkay Gündogan (li.) und Erik Durm bei der BVB-Saisoneröffnung am Samstag. Foto: Robin Patzwaldt

Es war, wenn man denn irgendwie eine ‚finden möchte‘, zweifelsohne die Negativgeschichte rund um die große Saisoneröffnung bei Borussia Dortmund am Samstag. Dass zahlreiche Fans im Stadion den Nationalspieler mit Pfiffen empfingen kam jedoch bei näherer Überlegung nicht wirklich überraschend. Auch Gündogan selber dürfte das Geschehen daher nicht überrascht haben.
Daher ist es jetzt im Nachgang schon recht überraschend, dass zahlreiche Medien die Geschichte aktuell derart intensiv aufgreifen, dabei offenkundig versuchen aus den ‚paar‘ Pfiffen, welche sich zudem nicht durch das ganze Spiel zogen, sondern nur bei der Vorstellung der einzelnen Spieler davor aufkamen, einen echten ‚Skandal‘ zu machen, die Geschichte damit insgesamt dann auch wesentlich größer zu machen als sie eigentlich war bzw. ist.
Natürlich war es grundsätzlich nicht geschickt, wie Gündogan und seine Berater sich zuletzt gegenüber dem BVB und seinen Fans verhalten haben. Auch die Tatsache, dass er nun wohl nur irgendwie ‚notgedrungen‘ beim alten Verein verlängerte, seinen Vertrag dabei jedoch auch wieder nur um ein einzelnes Jahr ausgedehnt wurde, die Diskussionen rund um seine Zukunft also vermutlich bereits im Winter, oder spätestens im nächsten Sommer, erneut beginnen werden, sind dabei nur unnötiges Wasser auf die Mühlen seiner aktuellen Kritiker.
Eines ist aber wohl auch klar: Wenn der Mittelfeldspieler aktuell mit den Worten „Ich glaube: Wenn ich meine Leistung bringe und eine Schippe drauf lege, kann ich viele Leute überzeugen. Hoffentlich auch die, die jetzt verstimmt sind“, zitiert wird, dann dürfte er auch damit eindeutig Recht haben.
Fußballfans sind in dieser Beziehung erfahrungsgemäß häufig ähnlich vergesslich wie Wähler bei gebrochenen Wahlversprechen. In ein paar Wochen kann das Verhältnis vieler Fans im Westfalenstadion zu Ilkay Gündogan daher dann auch schon wieder viel freundlicher aussehen.

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Dortmund: Die BVB-Saisoneröffnung kämpft mit der Rekordhitze – Beteiligte trotzdem zufrieden

Bei 37 Grad im Schatten wurde in Dortmund gestern 'gekickt'. Foto(s): Robin Patzwaldt
Bei 37 Grad im Schatten wurde in Dortmund gestern ‚gekickt‘. Foto(s): Robin Patzwaldt

Auch wenn sich alle Beteiligten sprichwörtlich nach Kräften abmühten, so richtig vermochte der Funke bei der offiziellen Saisoneröffnung des BVB, zu der im gesamten Tagesverlauf immerhin rund 80.000 junge und alte Fans begrüßt werden konnten, beim Charity-Match der Dortmunder Profis gegen das ‚Team Gold‘, einer Mischung aus deutschen Spitzensportlern aus anderen Sportarten und einiger BVB-Fans, nicht überzuspringen. Nicht nur, dass das Spiel mit 17:0 (6:0) dazu natürlich erwartungsgemäß deutlich zu einseitig verlief, auch und gerade die Rekord-Hitze von über 37 Grad im Schatten machte es sowohl den Akteuren auf dem Feld, als auch den rund 40.000 Fans im ‚Westfalenstadion‘ irrsinnig schwer ihre ‚Normalform‘ zu erreichen.
Trotzdem gab es am Ende eines langen, extrem heißen Tages in der Reviermetropole am frühen Abend dann viele zufriedene Gesichter. U.A. auch bei der Deutschen Sporthilfe, welche sich über einen Spendenbetrag von 250.000 Euro freuen konnte.

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Die große Jagd nach dem ‚Gelben Trikot‘: Am morgigen Samstag beginnt die 102. Tour de France

Die Tour 2005. Ein Bild aus 'besseren' Tagen der 'Tour'? Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei
Die Tour de France im Jahre 2005. Ein Bild aus ‚besseren‘ Tagen? Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei

Vor Jahren noch ein sehr bedeutendes nationales TV-Ereignis, auch hier bei uns in Deutschland, fristet die traditionelle Frankreichrundfahrt, das wohl mit Abstand bedeutendste Radsportevent weltweit, hierzulande, nach schier unzähligen Negativberichten rund um das Thema ‚Doping‘ in den letzten Jahren, aktuell eher ein Schattendasein.
Längst vorbei die Zeiten, als Erik Zabel und Jan Ullrich die Nation zu Millionen vor die Bildschirme zog, ARD und ZDF stundelang mit eigen Teams vor Ort präsent waren und die Zuschauer von den einzelnen Etappen, zusammen mit ausgedehnten Sightseeing-Tipps zu den jeweiligen Etappen und kulinarischen Besonderheiten aus der jeweiligen Gegend live und ausführlichst unterhielten.
Dabei hat das Radrennen quer durch unser Nachbarland bzw. sogar einige Nachbarländer noch immer seinen ganz speziellen Reiz. Nicht nur sportlich, sondern eben auch kulturell und touristisch.
Wunderbar entspannend, wenn man als Zuschauer daheim die Schönheit der Landschaft durch technisch aufwändige Liveübertragungen bequem vom heimischen Sofa aus mit verfolgen kann, sich so auch über mögliche, zukünftige Urlaubsziele einen Eindruck machen kann.
Bereits am morgigen Samstag startet nun also schon die 102. Auflage der Tour de France. Die Strecke des größten Radsport-Ereignisses der Welt führt dieses Mal in 21 Etappen über 3360 Kilometer durch die Niederlande, Belgien und Frankreich.

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