Nazis demonstrieren am 1. Mai in Essen – Demo in Duisburg abgesagt

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Das Versteckspiel ist zu Ende. Die Rechte wird morgen in Essen und Gelsenkirchen demonstrieren.

Die Nazi Partei Die Rechte hat ihre  Demonstration in Duisburg abgesagt. Wie die Polizei heute Nachmittag mitteilte, haben die Rechtsradikalen ihre Anmeldung zurückgezogen:

Per Fax sagte der Landesvorstand der Partei „Die Rechte“ heute gegen 15:00 Uhr die für den 01. Mai in Duisburg geplante Demonstration ab. Die zusammen mit der Polizei geplante Route entsprach letztlich doch nicht den Vorstellungen der Partei, lautete die Begründung.

Damit wird es am 1. Mai nur in einer Stadt im Ruhrgebiet einen Nazi-Aufmarsch geben: In Essen-Kray. Dort werden die Nazis gegen 18.00 Uhr in der Nähe der NPD-Landeszentrale ihre Demonstration beginnen. Die Proteste gegen den Aufmarsch starten etwas früher: Das Bündnis Esssen stellt sich Quer (ESSQ) beginnt mit seiner Gegendemonstration um 17.30 Uhr am Krayer Markt.

Die Nazis wollen von Kray nach Gelsenkirchen-Rotthausen ziehen und an der Karl-Meyer-Straße nahe der S-Bahn Haltestellte Rotthausen ihre Abschlusskundgebung abhalten.

1. Mai: Wie arbeitsscheu ist die NPD?

Schaut gerne anderen bei der Arbeit zu: NRW NPD-Chef Claus Cremer
Schaut anderen bei der Arbeit zu: NRW NPD-Chef Claus Cremer (Mitte)

Mit markigen Sprüchen warb heute die NPD in Bochum und wird sie morgen durch  Mönchengladbach ziehen, einer Stadt, die niemand vermissen würde, wenn ein Braunkohlebagger sie endlich vom Elend ihrer Existenz erlösen würde.

„Asylbetrug mach uns arm – wir arbeiten, Fremde kassieren“  stand auf dem Banner, mit dem die NPD für sich warb und das ist auch die Parole für die morgige Demonstration in Mönchengladbach.

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Nun erwecken die Teilnehmer von Nazi-Demonstrationen zumeist nicht den Eindruck, als ob regelmässige Erwerbsarbeit ihre größte Leidenschaft wäre. Vom Chef der NPD in NRW, dem Bochumer Ratsmitglied Claus Cremer wollte wir es genauer wissen. Ein paar Stunden im Monat im Rat herumlungern und eine Splitterpartei zu leiten ist ja keine den ganzen langen Tag füllenden Beschäftigung für einen Mann im besten Alter. Und Cremer hat ja im Gegensatz zu vielen seiner Kameraden einen ordentlichen Beruf gelernt – er ist Industriekaufmann. Wenn man bereit ist, morgens aufzustehen, sich zu duschen und ab und an einen Friseur

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BVB: Gündogan verlängert nicht

Ilkay Gündogan. Foto: BVB
Ilkay Gündogan. Foto: BVB

Soeben erreichte uns folgende Nachricht vom BVB:

„Zusammenarbeit zwischen Borussia Dortmund und Ilkay Gündogan endet spätestens 2016

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan werden nicht über den 30. Juni 2016 hinaus zusammenarbeiten.

Gündogan hat sich entschieden, seinen bis zu diesem Zeitpunkt gültigen Vertrag beim achtmaligen Deutschen Meister nicht zu verlängern.“

Ein zuletzt bereits vielfach öffentlich diskutierter Wechsel des Nationalspielers noch in diesem Sommer, wird damit wohl deutlich wahrscheinlicher. Zumindest dann, wenn der BVB für den 24-jährigen noch eine nennenswerte Ablöse kassieren möchte. Die nächsten Tage und Wochen werden hier vermutlich weitere Klarheit bringen.

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BVB-Sportdirektor Michael Zorc steht Rede und Antwort

Sportdirektor Michael Zorc. Foto: BVB
Sportdirektor Michael Zorc. Foto: BVB

Spannend! Am kommenden Sonntag, den 03. Mai 2015, stellt sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc, sonst eher selten so ausführlich in den Medien präsent, 90 Minuten lang den Fragen in der TV-Talkrunde `Sky90‘. Ab 19.30 Uhr wird dann bei Moderator Patrick Wasserziehr sicherlich, neben dem aktuellen Geschehen in der Bundesliga vom Wochenende, die ‚unrund‘ verlaufende Spielzeit der Dortmunder Borussia im Mittelpunkt der Debatten stehen.
Themen gibt es da aus BVB-Sicht wahrlich genug. Natürlich das Pokalfinale, aber auch die Trennung von Jürgen Klopp zum Saisonende, die bereits öffentlich bekannte Verpflichtung von Thomas Tuchel als Nachfolger auf der BVB-Trainerbank, der vermutlich nun anstehende Umbau der Mannschaft, Gründe für die Krise des BVB zuletzt usw..
Dürfte für Freunde der Schwarzgelben alles recht spannend werden.

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‚Der Kampf des Jahrhunderts‘: Mayweather gegen Pacquiao – ohne mich!

Im MGM Grand-Hotel in Las Vegas wird am Wochenende geboxt. Foto: Robin Patzwaldt
Im MGM Grand-Hotel in Las Vegas wird am Wochenende geboxt. Foto: Robin Patzwaldt

Am Wochenende steht den Sportfans in aller Welt ein Großereignis ins Haus, welches zumindest in finanzieller Hinsicht beachtenswert ist. Was der Boxkampf Manny Pacquiao gegen Floyd Mayweather, der ‘Kampf des Jahrhunderts’, wie er von Seiten der Veranstalter genannt wird, jedoch für die Sportwelt am Ende tatsächlich bedeutet, da gehen die Meinungen dann doch etwas auseinander. Ständig verglichen mit den größten Kämpfen der Boxgeschichte, hängt der anstehende Fight da in den Augen vieler, zumindest hierzulande, dann doch etwas hinterher.
Und das, obwohl der Pay-TV-Anbieter Sky seit Wochen alles unternimmt, um der Öffentlichkeit in diesem Lande zu suggerieren, dass man diesen Boxkampf doch um Himmels willen nicht versäumen dürfe.

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Der Ruhrpilot

landtag_hellNRW: Ruhrgebiet bekommt stärkere Regionalvertretung…Focus
NRW: Hat das Land ein Knast-Problem?…General Anzeiger
Welt: Der gefährliche Irrweg der Gewerkschaften…Welt
Debatte: CDU in den Städten – Charisma eines Dorfschulzen…Cicero
Debatte: Linke Grüne trommeln für die Öko-Revolution…Spiegel
Debatte: G8 – Schüler bleiben häufiger sitzen…FAZ
Debatte: Effektiver Altruismus – Einladung zur Selbstzerstörung…Novo Argumente
Debatte: Dezentralisierte Nazis…Jungle World
Ruhrgebiet: Bürgerbündnisse protestieren gegen Nazi-Aufmarsch…Der Westen
Bochum: Ruhr-Uni bootet unbequemen Dozenten aus…Spiegel
Dortmund: Großes Public Viewing geplant…Radio91.2
Duisburg: Sparkasse wird Filialnetz ausdünnen…Der Westen
Essen: Middelhoff wird aus Haft entlassen…Bild
Essen: Evag-Chef kündigt harten Sparkurs und Lohneinbußen an…Der Westen

Frühstück für Bochum

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Geld: 
Stadt wird wegen Kredit-Geschäften nicht klagen…Der Westen
Ärger: Ruhr-Uni bootet unbequemen Dozenten aus…Spiegel
OB-Wahl: Warum noch ein SPD-Mitglied in Bochum Oberbürgermeister werden will…Pottblog
Theater: 
Politiker bedauern Rückzug von Intendant Weber…Der Westen
Theater: Webers Wahl…FAZ
Theater: Townsend über Webers Weggang und die Nachfolger-Suche…Ruhr Nachrichten
Abriss: Dieser Bagger knabbert den Opel-Turm weg…Bild
Burger: Das Blondies zieht um…Coolibri
VfL: „Trainerwechsel kam viel zu spät!“…Bild

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NovoArgumente: Nudge mich nicht!

novo_201505Die aktuelle Printausgabe von NovoArgumente (# 119 – I/2015) ist erschienen. Der Bildungsforscher Gerd Gigerenzer kritisiert in einem Interview im Themenschwerpunkt „Nudging“ die unbewusste Steuerung von Menschen durch den Staat. Daneben enthält das Buch fünf weitere Kapitel („Grüne Gentechnik“, „Moral“, „Einwanderung“, „Sterbehilfe“, „Charlie Hebdo“) mit Beiträgen u.a. von Horst Rehberger, Kenan Malik und Andreas Müller.

Die Arbeitsgruppe „wirksam regieren“ des Kanzleramtes berät die Bundesregierung. Es geht um den politischen Einsatz von Methoden aus der Verhaltensökonomie. Im Kapitel „Nudging“ wird dieser „sanfte Paternalismus“ in sechs Beiträgen kritisch beleuchtet. Spiegel-Redakteur Alexander Neubacher (Autor des Buches Total Beschränkt) spricht sich im Interview (Online: „Fuck you, I won’t do what you tell me“) gegen eine überfürsorgliche Politik aus. Sie gewöhne den Menschen das Denken ab. Am Ende steht der „Trottelbürger“.

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Dortmund darf weiter träumen

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Auch Sebastian Kehl hat jetzt die Chance sich mit einem Titel zu verabschieden. Foto: Robin Patzwaldt

Der BVB hat das zuvor unwahrscheinlich erscheinende am Ende also tatsächlich Realität werden lassen. Durch einen letztendlich glücklichen 3:1-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den großen Favoriten aus München, setzte sich die Borussia am Dienstagabend gegen den hochgewetteten Rekordmeister von der Isar durch, zerstörte damit die Triple-Träume des frisch gebackenen deutschen Meisters, und das auch noch auswärts. Herzlichen Glückwunsch!
Dass das Spiel dabei fußballerisch gar nicht so besonders gut war, die Bayern dabei das deutlich aktivere Team stellten, der BVB sich auch über die Schiedsrichterentscheidungen an der ein oder anderen Stelle nicht beschweren durfte, sei an dieser Stelle zwar auch kurz erwähnt, eine große Analyse spare ich mir aber hier einfach mal. So ist halt der Pokal! Man braucht eben auch ein Wenig Glück, wenn man das große Finale in Berlin erreichen will. Und das hatten die Schwarzgelben gestern tatsächlich auf ihrer Seite, an diesem emotionalen Abend in der bayerischen Landeshauptstadt.

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