Bahn-Sanierung legt das Ruhrgebiet lahm

Hauptbahnhof Bochum Foto: Laurin


Die Deutsche Bahn beginnt heute mit umfangreichen Bauarbeiten zwischen Dortmund und Essen, die bis zum 25. April andauern sollen. Dies führt zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.

Zwischen Dortmund Hauptbahnhof und Dortmund-Lütgendortmund werden knapp 13 Kilometer Gleise sowie drei Weichen erneuert. Zudem werden zwischen Bochum

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NRW: Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen 2024 das vierte Jahr in Folge rückläufig

Betonierarbeiten auf der Baustelle Foto: Holger Kotzan – BetonMarketing Deutschland GmbH Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2024 erneut weniger Wohnungen genehmigt worden. Nach vorläufigen Zahlen erteilten die Bauämter Genehmigungen für insgesamt 40 554 Wohnungen – ein Rückgang von 3 049 Wohnungen oder sieben Prozent im Vergleich zu 2023. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort: Die Zahl der Baugenehmigungen sank bereits im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 2012 (39 989).

Wie das Statistische Landesamt NRW (Information und Technik Nordrhein-Westfalen) mitteilt, ging die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu zu errichtenden Gebäuden um 7,4 Prozent auf 33 533 zurück. Auch bei Baumaßnahmen an bereits bestehenden Gebäuden verzeichneten die Statistiker einen Rückgang: Hier wurden 7 021 Wohnungen

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Abellio-Pleite kostet rund 527 Millionen Euro

Abellio befährt die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke Foto: Abelio

Die Insolvenz des Bahnunternehmens Abellio vor drei Jahren hat die Steuerzahler in NRW rund 180 Millionen Euro gekostet. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) vorliegen. Demnach mussten die Verkehrsverbünde VRS, VRR und NWL als Aufgabenträger 527 Millionen Euro zusätzlicher Kosten stemmen, die aus Regionalisierungsmitteln des

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Jedes zweite NRW-Unternehmen will 2025 Stellen abbauen

Arndt G. Kirchhoff Foto: Unternehmer NRW/PR

51 Prozent der Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen planen in diesem Jahr mit einem Abbau von Arbeitsplätzen. Das ergab eine Umfrage des Arbeitgeberverbandes Metall NRW, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. 32 Prozent klagen demnach über eine Verschlechterung der Standortbedingungen, 63 Prozent sogar über eine deutliche Verschlechterung.

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„Es geht auch darum zu zeigen, dass man noch da ist.“

Protest gegen die Schließung von Nokia 2008 in Bochum Foto: Laurin

Fackelzüge, Demonstrationen und Mahnwachen sind fester Bestandteil des Protests gegen Arbeitsplatzabbau. Der Kampf der Arbeiter um ihre Jobs ist oft spektakulär und meistens erfolglos.

Seite Ende Juli steht vor Tor I des Thyssenkrupp-Stahlwerks in Duisburg Bruckhausen eine Mahnwache. In einer vom Betriebsrat ausgebauten Zelt kommen die Arbeiter zusammen, reden, oder trinken nur einen Kaffee. Die Stimmung ist abgespannt. Alle hier haben Angst um ihre Jobs. Dem Stahlkonzern geht es schlecht. 11.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. 5000 von heute noch 27.000 könnten abgebaut,

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NRW: Wüst und Neubaur warnen vor US-Stahlzöllen

Mona Neubaur und Hendrik Wüste Foto Neubaur: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Foto Wüst: Raimond Spekking Lizenz Neubaur: CC BY-SA 2.0 Lizenz Wüst: CC BY-SA 4.0


Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Stahl- und Aluminiumimporte mit 25-prozentigen Zöllen zu belegen, hat in Nordrhein-Westfalen (NRW) Besorgnis ausgelöst.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) erklärte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass NRW als Industriestandort auf offene und faire Handelsbeziehungen angewiesen sei. „Die Diskussion um

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