
Die Bauproduktion in Nordrhein-Westfalen ist im August 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit. Besonders betroffen

Die Bauproduktion in Nordrhein-Westfalen ist im August 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen mit. Besonders betroffen

Kaum taucht am Horizont so etwas wie eine technologische und wirtschaftliche Chance in Deutschland auf, meldet sich die staatlich geförderte Empörungsindustrie zu Wort.
Gemeinsam mit Friends of the Earth Ireland, Global Action Plan, Green Web Foundation, TuNubeSecaMiRio hat AlgorithmWatch eine Umfrage veröffentlicht, die von dem britischen Meinungsforschungsunternehmen Savanta erstellt wurde. Das Ziel war – wenig überraschend –: „Erfassen möglicher Bedenken in Bezug auf den Energie- und

Bei mir vor der Haustür hier in Waltrop flammt sie gerade wieder auf, die altbekannte Diskussion um den Wochenmarkt. Seit Jahren taucht das Thema immer wieder in der Öffentlichkeit auf – meist dann, wenn die Leere auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone nicht mehr zu übersehen ist.
Nun also erneut der Vorschlag, den Wochenmarkt von seinem angestammten Platz in die Innenstadt zu verlegen. Ein Versuch, Leben dorthin zu bringen, wo es kaum noch pulsiert. Eine Idee, die im Kern sympathisch ist – und dennoch kaum das leisten kann, was man sich von ihr erhofft.

In den vergangenen Wochen hat das Ruhrgebiet auf dem Weg zur, vom Regionalverband Ruhr propagierten, grünsten Industrieregion der Welt, große Schritte gemacht: Ineos erwägt weitere Werksschließungen im Ruhrgebiet, Evonik will sich aus dem Chemiepark Marl zurückziehen, BP sich von seiner Raffinerie in Gelsenkirchen trennen und Thyssenkrupp hat einen Hochofen in Duisburg stillgelegt. Von der Ansiedlung dreier KI-Gigafactorys, dem Bau neuer Reaktoren oder der Errichtung eines Biotech-

Das Auto ist nach wie vor das bevorzugte Verkehrsmittel für Berufspendler in Nordrhein-Westfalen. Laut vorläufigen Ergebnissen des Mikrozensus 2024, die das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen veröffentlicht hat, nutzten 68 Prozent der abhängig Beschäftigten im Land überwiegend den Pkw für ihren Arbeitsweg. Damit legten rund sieben von zehn Erwerbstätigen ihre tägliche Strecke zur Arbeit mit dem Auto zurück.

Vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal in der Villa Hügel in Essen. Für jemanden, der seit Anfang der 1970er-Jahre im Ruhrgebiet lebt, wurde das höchste Zeit. Schließlich ist die Geschichte dieser Region untrennbar mit der Familie Krupp verbunden – und damit auch mit diesem Haus, das so viele Mythen, Machtfantasien und Widersprüche in sich trägt.
Ich wusste natürlich, wie die Villa aussieht. Aus Filmen, Fotos, Dokumentationen. Aber sie dann tatsächlich zu betreten, über diese makellos gepflegten Wege zu gehen, auf die weiten Rasenflächen zu blicken, das war etwas anderes. Es war – das klingt vielleicht pathetisch – fast wie ein kleiner Kulturschock.

Hamburg hat sich mit dem Zukunftsentscheid festgelegt. Klimaneutralität nicht 2045, sondern schon 2040. Das klingt nach großem Wurf. In Wahrheit beginnt jetzt ein Dauertest aus Zuständigkeiten, Geld und Alltagstauglichkeit. Der Volksentscheid ändert das Klimaschutzgesetz und zwingt den Senat zu einem jährlichen Reduktionspfad mit Sofortprogrammen bei Zielverfehlung. Das ist rechtlich bindend und in Hamburg schwer wieder zu kippen. Die formale Umsetzung ist eingeleitet.

Vorgestern erschien hier im Blog der Text „Apotheken vor Ort: Teuer, träge, überflüssig“. Man fragt sich wirklich, ob der Kollege sich überhaupt Gedanken über das Apothekenwesen gemacht hat oder einfach seine spontanen, oberflächlichen Ideen in die Welt hinausposaunen wollte. Weder kommt das Durchfallmittel pünktlich per Post, noch flattert das dringend notwendige

Im Ruhrgebiet ist die Zahl der Menschen, die Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten, im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Wie das Landesamt IT.NRW mitteilt, bezogen zum Jahresende 725.905 Personen entsprechende Leistungen – rund 7.000 weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2016 bedeutet das ein Rückgang um über 49.000 Empfängerinnen und Empfänger.

Wer heute noch brav in die Apotheke um die Ecke stapft, bezahlt nicht nur zu viel – er hält auch an einem System fest, das längst überholt ist. Das habe ich seit August, als bei mir im örtlichen Krankenhaus eine kleine Operation mit anschließender medizinischer Nachbetreuung und Medikamentenversorgung notwendig wurde, am eigenen Leibe in den vergangenen Wochen immer wieder leidvoll erfahren müssen. Jetzt habe ich mich von den Apotheken vor Ort endgültig frustriert verabschiedet. Zu häufig habe ich mich nach meinen Besuchen dort in den vergangenen Wochen über diese geärgert.
Der Grund: Stationäre Apotheken wirken inzwischen vielfach wie museale Schaukästen: teuer eingerichtet, vollgestellt mit überflüssigen Kosmetikartikeln, aber wenn man etwas Konkretes braucht, heißt es erstaunlich oft: „Müssen wir erst bestellen.“ Ironischerweise also genau das, was Online-Apotheken sowieso besser können – nur ohne den Umweg über eine Ladentheke und den dazugehörigen Fahr- bzw. Zeitaufwand.