Zehn Jahre Deutsches Fußballmuseum in Dortmund – ein trauriger Geburtstag

Großer Bahnhof bei der Eröffnung des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund 2015. Foto: Robin Patzwaldt

Am 25. Oktober 2025 feiert das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund seinen zehnten Geburtstag. Zehn Jahre, in denen der DFB mit großem Anspruch ein „Ort der Erinnerung und Emotionen“ schaffen wollte. Zehn Jahre, in denen aber auch deutlich wurde, dass die Erwartungen vieler Besucher und Beobachter nicht erfüllt wurden.

Im Rückblick wirkt das Museum wie ein Symbol für die Selbstinszenierung des deutschen Fußballs – glänzend verpackt, aber inhaltlich erstaunlich dünn.

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Drücken vor der Verantwortung – Warum der Stadtrat Waltrop beim Thema McDonald’s versagt

Ein Burger. Foto: McDonald’s

Am Donnerstag hat der Waltroper Stadtrat mit den Stimmen von CDU und SPD eine Entscheidung getroffen, die auf den ersten Blick nach Bürgerbeteiligung klingt, in Wahrheit aber ein politisches Ausweichmanöver ist: Statt selbst über die Ansiedlung eines McDonald’s im Bereich Brambauerstraße zu entscheiden, will man die Frage per Ratsbürgerentscheid den Bürgerinnen und Bürgern überlassen.

Damit schiebt das Gremium eine kontroverse, aber klassische politische Aufgabe an die Bevölkerung ab – und entzieht sich der eigenen Verantwortung.

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Wirtschaftsklima im Ruhrgebiet trübt sich weiter ein

Einkaufszentrum Limbecker Platz Foto (Archiv) : Laurin

Die Unternehmen im Ruhrgebiet blicken zunehmend skeptisch auf die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet (Ruhr-IHKs) sehen über 60 Prozent der befragten Betriebe die Politik als ein wesentliches Risiko für ihre geschäftliche Entwicklung.

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NRW-Industrie: Produktion im August 2025 um 2,3 % gesunken

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Produktion der NRW-Industrie ist im August 2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % gegenüber Juli 2025 gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,0 %. Die Produktion in der übrigen Industrie sank gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 5,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank die Produktion um 5,3 %; die der energieintensiven Industrie sank um 2,9 %, die Produktion in der übrigen Industrie sank um 6,7 %.

Im Vergleich zu Juli 2025 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im August 2025 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 8,3 % (+5,2 % ggü. dem Vorjahresmonat) ermittelt. In der Chemie stieg die Produktion leicht um 0,1 % (−9,5 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus vermeldete hingegen ein Produktionsminus von 1,4 % (−5,5 % ggü. dem Vorjahresmonat).

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Die Gesellschaft muss diskutieren, was sie von Hochschulen erwartet

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die NRW-Landesregierung will ab dem kommenden Jahr 150 Millionen Euro bei den Hochschulen sparen. Bis zu 300 Professorenstellen könnten wegfallen. Ist das wirklich ein Problem?

Seit drei Jahren schrumpft die Wirtschaft. Auch das Land muss sparen. Und das wird es auch bei den Hochschulen tun. 6,5 Milliarden Euro erhalten sie im Jahr, künftig werden es 150 Millionen weniger sein. Angesichts der wirtschaftlichen Lage moderate Einsparungen. Doch die Senate von zehn großen Universitäten in Nordrhein-Westfalen, unter anderem der Ruhr-Uni,

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„Von schleichender Deindustrialisierung zu sprechen, ist eigentlich noch verharmlosend“

Manuel Frondel Foto: ven Lorenz/RWI Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

Unter dem grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck war grüner Wasserstoff das Zaubermittel, mit dem Industrie und Gaskraftwerke klimafreundlich werden sollten. Habecks Nachfolgerin Katherina Reiche ist da skeptischer.

Das Prinzip kennt jeder als Knallgasprobe aus Schulzeiten: Mit Strom aus Wind und Sonne sollte nach dem Willen des früheren Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne) Elektrolyseure Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten und so „grünen Wasserstoff“ herstellen. CO₂-frei sollte er moderne Hochöfen antreiben, in der Chemieindustrie eingesetzt werden und in Kraftwerken Strom erzeugen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

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Auch bei KI erweist sich die Energiewende als Totengräber

Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Während die traditionellen Industrien sterben, ist Deutschland als Standort nicht bereit für Zukunftstechnologien.

Im Februar zitierte das Handelsblatt den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten mit der selbstbewussten Aussage: „NRW ist schon heute der KI-Hotspot in der Welt.“ Klingt gut, ist aber vollkommener Unsinn: Zwar hat mit DeepL ein weltweit wichtiges KI-

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