Wer die UN heute noch ernst nimmt, ist Teil des Problems

Die Vereinten Nationen: Gut gemeint, schlecht gemacht. Grafik: Dall-E
Die Vereinten Nationen: Gut gemeint, schlecht gemacht. Grafik: Dall-E

Die Vereinten Nationen waren einmal eine gute Idee. Heute sind sie eine gefährliche Illusion. Während Diktatoren über Menschenrechte urteilen, Hilfsorganisationen mit Terrornetzwerken kooperieren und Autokratien moralische Urteile über funktionierende Demokratien fällen, verkauft sich die UN weiterhin als neutrales Weltgewissen. Das ist nicht nur Selbstbetrug – es ist Heuchelei im globalen Maßstab. Und wer die UN trotzdem ernst nimmt, ist Teil des Systems – und damit des Problems. Ein Essay.

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Der neue Wohlstand – und warum er nicht im Verzicht liegt

Windkraft, Solarzellen und Kernenergie als Grundlage künftigen Wohlstands Bild erstellt mit DALL·E (ChatGPT)

Während hierzulande Verzicht gepredigt wird, entwerfen Vordenker wie Ezra Klein und Derek Thompson eine andere Zukunft: eine, in der Fortschritt wieder möglich ist – und gewollt.

Die beiden amerikanischen Journalisten Ezra Klein und Derek Thompson sind bekennende US-Liberale, auf deutsche Verhältnisse übertragen stehen sie fest im rot-grünen Lager. Beiden sind soziale Gerechtigkeit und der Klimawandel wichtig. Sie wollen Armut bekämpfen und halten das Problem der Obdachlosigkeit für einen unerträglichen Skandal.

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Wer rettet die SPD vor sicht selbst?

SPD-Fahne aus ihrer Gründerzeit vor mehr 150 Jahren. Copyright: SPD

Die Kommunalwahl in NRW zeigt: Gegen die AfD bräuchte es eine Sozialdemokratie, die sich um ihre einstigen Wähler kümmert. Als orientierungsloser Abklatsch von Linkspartei und Grünen ist ihr Niedergang nicht aufzuhalten.

Die Lebenslüge von Sozialdemokraten, Grünen und Linken, die AfD sei ein Ableger der CDU und ein reines Ostphänomen, hat sich am Sonntag einmal mehr als das entpuppt, was sie ist: eine Selbsttäuschung. Auch die Konservativen konnten den erneuten Siegeszug der Blau-Braunen im bevölkerungsreichsten Bundesland weit im Westen nicht aufhalten. Aber vor allem verlor die SPD in ihrer früheren Herzkammer im Ruhrgebiet massiv an die rechte Konkurrenz, die längst zur neuen Arbeiterpartei aufgestiegen ist wie in anderen europäischen Ländern. Die vielsagende Antwort der Genossen darauf: beredtes Schweigen.

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17 % mehr Unternehmensinsolvenzen in NRW im 1. Halbjahr 2025

Land- und Amtsgericht Duisburg Foto: © Raimond Spekking / Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Im 1. Halbjahr 2025 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 3.190 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 17,2 % mehr als im 1. Halbjahr 2024. Damals hatte es 2.722 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.

Mit 3.427 Unternehmensinsolvenzen hatten diese zuletzt im 1. Halbjahr 2016 ein höheres Niveau als aktuell erreicht. Nach Rückgängen bis zum 1. Halbjahr 2022 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen kontinuierlich

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Thyssenkrupp und Stahlverband prangern russische Stahl-Importe an

Hüttenwerke Krupp Mannesmann in Duisburg Foto: Rainer Halama Lizenz: CC BY-SA 3.0

Deutschlands größter Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel prangert zunehmende Stahl-Importe aus Russland an. „Es ist doch grotesk, dass die EU nach wie vor Stahlimporte in großem Stil aus Russland zulässt, während unsere heimische Industrie ächzt“, sagte der Chef von Thyssenkrupp Steel, Dennis Grimm, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

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NRW-Industrie: Absatzwert der Produktion im ersten Halbjahr 2025 um 2,4 % gesunken

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0

Im ersten Halbjahr 2025 sind in den 9.725 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Nordrhein-Westfalen zum Absatz bestimmte Waren mit einem nominalen (also nicht preisbereinigten) Absatzwert von 157,4 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit um nominal 3,8 Milliarden Euro bzw. 2,4 % niedriger als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 stieg der Absatzwert um 26,0 Milliarden Euro bzw. 19,8 %.

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„Künstliche Intelligenz schafft Wachstum“

Pepper Foto: Xavier Caré / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0


Wird KI zu mehr Arbeitslosigkeit führen? Dauerhaft nicht, sagt der Ökonom Enzo Weber. Die Jobs die wegfallen werden durch neue Arbeitsplätze ersetzt.

Noch nie hat sich eine Technologie so schnell durchgesetzt wie künstliche Intelligenz. Vor nicht einmal drei Jahren, im November 2022, stellte

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Bülend Ürük wird Funke-Kommunikationschef und zieht ins Executive Board ein

Bülend Ürük Foto: Laurence Chaperon

Der Kommunikationsexperte Bülend Ürük übernimmt zum 15. September 2025 die Leitung von Corporate & Public Affairs bei der FUNKE Mediengruppe. In dieser Schlüsselrolle verantwortet er die gesamte Unternehmenskommunikation und politische Vernetzung – und wird Teil des obersten Führungsgremiums. Für Ürük ist es zugleich eine Rückkehr zu FUNKE, wo er bereits vor 15 Jahren als Redakteur tätig war.

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Glücklich auch ohne Lokalzeitung: Wie das Medienhaus Bauer seine Zeitung selbst überflüssig machte

Eine ‚Waltroper Zeitung‘ . Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Seit den 1970er-Jahren habe ich regelmäßig die Waltroper Zeitung gelesen. Über Jahrzehnte war die Lokalzeitung für mich ein fester Bestandteil des Alltags – hier verfolgte ich Nachrichten aus meiner Heimat, las Kommentare, Hintergründe und Analysen.

Im Januar dieses Jahres habe ich mein Abo gekündigt. Und was mich selbst erstaunt: Ich vermisse die Zeitung überhaupt nicht. Das ist ein klares Zeichen – und zugleich ein Armutszeugnis für das Medienhaus Bauer in Marl, das die Zeitung herausgibt.

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Der Phoenix See in Dortmund: Eine Schein-Erfolgsgeschichte

Am Phoenix See in Dortmund. Foto(s): Robin Patzwaldt

Als 2010 die Flutung des Phoenix Sees begann, wurde das Projekt als Jahrhundertchance für Dortmund gefeiert. Wo zuvor ein gigantisches Stahlwerksgelände lag, sollte ein Ort entstehen, der Arbeit, Natur und Lebensqualität verbindet – ein Vorzeigeprojekt für den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Heute, über ein Jahrzehnt später, bleibt von dieser Vision kaum etwas übrig. Der Phoenix See ist kein Symbol des Aufbruchs, sondern ein Denkmal für Fehlplanungen, falsche Prioritäten und einseitige Stadtpolitik.

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