Richard Dawkins, Claudia und die Frage, ob KI Bewusstsein hat

Richard Dawkins Foto: David Shankbone Lizenz: CC BY 3.0


Richard Dawkins gehört zu den wichtigsten Evolutionsbiologen der Gegenwart. Sein Buch Das egoistische Gen veränderte den Blick auf die Evolution grundlegend. Mit dem Begriff des Memes übertrug er ihre Logik auf die Welt der Informationen. Nun hat sich Dawkins der Künstlichen Intelligenz zugewandt.

In dem britischen Magazin UnHerd hat Richard Dawkins einen Essay über Künstliche Intelligenz verfasst. Dawkins ist eine intellektuelle Legende: Sein 1976 veröffentlichtes Buch Das egoistische Gen stellte Gene in das Zentrum der evolutionären Selektion. Er ist ein prominenter Gegner christlicher Fundamentalisten, die vor allem in den USA versuchen, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von Charles Darwin durch die Idee eines göttlichen „Intelligent Design“ an Schulen zu

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Mona Yahias großartige Erinnerung an ein jüdisches Jahrhundert

Mona Yahia, Foto: Kirsten E. Lehmann Lizenz: Copyright


Die Künstlerin und Schriftstellerin Mona Yahia erinnert in ihrem Buch „Vier Tage“  an die lange, erloschene jüdische Vergangenheit Bagdads. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Im Jahr 2002 veröffentlichte Mona Yahia ihre literarische Erinnerung an ihre Kindheit als Jüdin in Bagdad. Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom  gehört zu den wenigen deutschsprachigen literarischen Werken, die autobiografisch an die – längst erloschene – jüdische Geschichte Bagdads erinnern. Yahia war 16, als sie mit ihren Eltern via den Iran nach Israel floh. Lina hieß die jugendliche Protagonistin in ihrem Werk, die in sprachlich beeindruckender, persönlicher Weise eine jüdische Kindheit in Bagdad beschrieb, die im Jahr 1954 begann. Gewidmet hatte Yahia ihr Werk ihren Eltern, „die mir Sprache gaben statt Wurzeln“.

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„Rechts, links, in der Mitte?“ – Eine Frage des Standpunktes

Bild: Buchcover Kohlhammer-Verlag

Zwölf unterschiedliche Autoren, deren Lebensläufe sich spannend wie ein Roman lesen, werden von den Herausgebern Ulli Kulke und Reinhard Mohr in dem gerade erschienen Sammelband „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ vorgestellt. Was verbindet sie und welche Konsequenzen ziehen sie aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen?

Am Anfang steht die Klärung der Begriffe. Was ist „rechts“, was ist „links“? Um dies definieren zu können, braucht es einen Bezugspunkt, von dem aus diese Zuordnung möglich ist. Und hier wird es schwierig. Was gestern noch in der Mitte verortet wurde, gilt heute als „rechts“, schlimmstenfalls als „rechtsextrem“, gerne auch mal als „umstritten“. Menschen in dieses Raster einzufügen, dessen Koordinaten mit Maßstäben gemessen werden, die in ihrer Bewertung heute gänzlich andere sind, als noch vor zehn, zwanzig Jahren, wird in diversen Medien inzwischen mit geradezu missionarischen Eifer betrieben.

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In NRW wird an einer Schlüsseltechnologien für Kernfusion gearbeitet

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen Foto: ArthurMcGill Lizenz: CC BY 3.0


Die Kernfusion gilt seit Jahrzehnten als Energiequelle der Zukunft – bislang allerdings ohne wirtschaftlich nutzbares Ergebnis. Jetzt meldet das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen Fortschritte bei zentralen Komponenten, die für den Betrieb von Fusionsreaktoren entscheidend sind.

Im Fokus stehen Hochleistungslaser, präzise Fertigungstechnologien und Materialien, die extremen Bedingungen standhalten müssen. Diese Technologien sind notwendig, um Fusionsprozesse stabil zu zünden

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Faktencheck zu wissenschaftlichen Tierversuchen mit Tauben

Das Ruhrgebiet: Industrie, Grün, Taube und Träume… (Foto: Roland W. Waniek)

Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ erhebt seit 2025 regelmäßig Anschuldigungen gegen die Ruhr–Universität Bochum und hat eine Petition gegen die Forschung mit Tauben gestartet. Der Verein behauptet tatsachenwidrig, für die Forschungsarbeit des Lehrstuhls Biopsychologie gäbe es Alternativmethoden, die ohne die Grundlagenforschung mit Tieren auskämen. Die Abteilung erforscht im Artenvergleich die Grundlagen der Kognition. Hirnforschung ist sehr komplex und kann noch nicht durch Computermethoden oder künstliche Organe ersetzt werden. 

Die unberechtigten Vorwürfe in den Informationsmaterialien des Vereins verbreiten strategisch Halb- und Unwahrheiten auf dem Campus und in der Öffentlichkeit. Bildmaterialien sind erkennbar KI-generiert

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Wir sind sexuell dimorph – es gibt kein Spektrum

Den Aliens muten wir keine postmodernen Spinnereien zu: Darstellung der Menschenheit mit zwei Geschlechtern auf der Pioneer-Plakette Bild: Vectors by Oona Räisänen (Mysid); designed by Carl Sagan & Frank Drake; artwork by Linda Salzman Sagan Lizenz: Gemeinfrei


Die Entscheidung des IOC für Geschlechter-Tests bei Frauen zeigt, dass die Existenz von genau zwei biologischen Geschlechtern wieder eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft werden wird.

Das IOC verlangt zukünftig einen Geschlechtertest für die Teilnahme in der Frauenkategorie.  Um zu vermeiden, dass biologische Männer am Frauensport teilnehmen, wird nun jede Teilnehmerin einen Gentest, der ihre Weiblichkeit beweist, vorlegen müssen. Für einen SRY-Test reicht ein Wangenabstrich oder eine Blutabnahme. Hier wird der entsprechende Teil des Y-Chromosoms (SRY-Gen) nachgewiesen, der für die

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Neue Kooperation für die Digitale Hochschule NRW

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei

Die Digitale Hochschule NRW (DH.NRW) an der Ruhr Universität Bochum (RUB) hat eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh geschlossen. Ziel ist es, durch den Schulterschluss KI-Innovationen in Forschung und Lehre zu stärken. Die CMU forscht seit über 50 Jahren zur Künstlichen Intelligenz und die Stadt Pittsburgh hat sich ähnlich wie das Ruhrgbiet vom

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Streit um Trans: Was autoritäre Aktivisten aus dem öffentlichen Diskurs verbannen wollen

Schild, das während des Vortrags hochgehalten wurde, Foto: Till Randolf Amelung Lizenz: Copyright

 

Dieser Vortrag wurde öffentlich am 21. Oktober 2025 im Rahmen eines Seminars auf Englisch an der Leuphana Universität Lüneburg gehalten. Im Vorfeld machten transaktivistische und queerfeministische Gruppen dagegen mobil – der Vorwurf lautete, ich würde wiederholt transfeindliche Positionen vertreten und Pseudowissenschaft verbreiten. Die Veranstaltung wurde schließlich massiv von einer Gruppe Aktivisten gestört, die immer wieder verächtlich lachten und dazwischenbrüllten. Ein geordneter Vortrag war so nicht möglich.

Nachdem am diesjährigen internationalen Frauentag in Hamburg ein queerfeministischer Mob nun auch Alice Schwarzer von der Bühne vertreiben wollte, ist es an der Zeit sichtbar zu machen, was diese Aktivisten mit autoritären Mitteln aus dem öffentlichen Diskurs verbannen wollen. Daher mache ich das Transkript meines Vortrags nun in deutscher Übersetzung öffentlich zugänglich. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung

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Bayern setzt auf Zukunftstechnologien – NRW träumt den grünen Traum

Stellaris-Fusionskraftwerk Bild: Proxima-Fusion

Dass Bayern heute zu den wirtschaftlich stärksten Bundesländern gehört, ist kein Zufall. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte der Freistaat konsequent auf die Ansiedlung und Förderung von Technologieunternehmen und auf den Ausbau der Wissenschaft. Dabei vermied Bayern den Fehler Baden-Württembergs, sich stark auf eine einzelne Branche wie die Automobilindustrie zu konzentrieren, und stellte sich breiter auf: Siemens neben BMW, Rüstungstechnik, Kernforschung und schon in den 1980er Jahren erste Programme zur Künstlichen Intelligenz.

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