Heimspeicher und eAutos ersetzen niemals Kraftwerke. Die Physik gilt, ob man sie versteht, oder nicht. Ein Deep Dive.

Testfahrzeug für bidirektionellem Laden auf der IAA Mobility 2023 Foto: Matti Blume Lizenz: CC BY-SA


Bidirektionales Laden ist eine faszinierende Technologie. Die Idee, das E-Auto als Speicher zu nutzen und die Doppelbesteuerung darauf abzuschaffen, ist politisch und ökologisch richtig. Doch hier endet der Konsens und beginnt die Physik.

Bidirektionales Laden im Heimbereich am 400 Volt-Netz hat keinen nachhaltigen, zwingend positiven Einfluss auf die Netzstabilität und reduziert auch nicht den Bedarf an Kraftwerken. Wer das Gegenteil behauptet, hat in Physik gepennt. In den letzten Monaten überbieten sich Politik und Start-ups mit Jubelmeldungen: Millionen E-Autos sollen das Stromnetz retten, Kraftwerke ersetzen und die Energiewende im Alleingang wuppen. Das ist vollkommen unseriös und

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Kernfusion: Wenn es um Hightech geht, wird NRW nicht einmal mehr gefragt

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Die Grünen (Foto: Roland W. Waniek)


Sechs Bundesländer haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, dass das erste Fusionskraftwerk in Deutschland gebaut wird. Nordrhein-Westfalen wurde nicht einmal gefragt, ob es sich der Allianz anschließen möchte.

Neben Künstlicher Intelligenz, Gentechnik und Robotik gehört Kernfusion zu den zentralen technologischen Zukunftsthemen weltweit. Die USA, China, Südkorea, Japan und Europa liefern sich ein Wettrennen um den ersten kommerziell nutzbaren Fusionsreaktor. Lange galt die Arbeit an Fusionsreaktoren als Geld- und Zeitverschwendung. Das änderte sich 2022, als es in der National Ignition Facility in Kalifornien erstmals gelang, einen Nettoenergiegewinn nachzuweisen. Seitdem ist klar: Kernfusion ist physikalisch machbar, die Chance auf eine ressourcenschonende, saubere, sichere, grundlastfähige und bezahlbare Energieversorgung real. Deutschland braucht für seine

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„Die globalen Treibhausgasemissionen werden erst die Kurve bekommen und deutlich sinken, wenn die heutigen armen Menschen der Welt einen grundlegenden Wohlstand erreicht haben“

Luftbild des Nationalparlaments von Bangladesch, Jatiya Sangsad Bhaban in Dhaka Foto: Pinu Rahman Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ökonomin Joyashree Roy aus Bangladesch erzählt im Interview, warum sie dem Fortschritt vertraut. Das Interview führte Robert Benkens.

Liebe Frau Roy, bei uns in Deutschland wird Bangladesch in Schulbüchern und Projekten eigentlich immer als Beispiel für die Verheerungen des Klimawandels, des Kapitalismus und als Opfer der Globalisierung dargestellt. Was denken Sie darüber?

Wenn Bangladesch als Beispiel für die Verheerungen des Klimawandels dargestellt wird, ignoriert man die vielfältige Identität des Landes mit seinen extrem fruchtbaren Böden, den Flüssen und ihren Nebenflüssen, die den Grundwasserspiegel und die Bodenfeuchtigkeit aufrechterhalten, die perfekt für die Landwirtschaft und Fischzucht sind, und der lokalen sozialen Kultur, die

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Duisburg-Tourismus: „Auf Rieke“ durch Ruhrort

Rikscha-Mick (Foto: Peter Ansmann)
Rikscha-Mick (Foto: Peter Ansmann)

In den letzten Jahren haben wir (Freundin und ich) einige Stadtrundfahrten in Duisburg unternommen. Nicht nur, um wiederholt die schönsten Stellen im Duisburger Stadtbild zu sehen, sondern auch wegen der Stimmung in der Gruppe bei den Fahrten im Bus. Diese Rundfahrten werden inzwischen leider nicht mehr angeboten.

Eine Rikschafahrt hatten wir bis gestern nur einmal unternommen. Im Jahre 2023 in Zürich.

Zu dieser Fahrt kam es aus einer Not heraus: Wir mussten einen halben Tag, vom Auschecken aus dem Hotel bis zu unserem Abflug nach Düsseldorf, irgendwie zeitlich überbrücken. Die Tour mit dem eTukTuk stellte sich, auch wegen des speziellen Humors des Guides, als überraschendes Highlight des Zürich-Kurzurlaubs heraus.

Ein Geschenk-Gutschein, wahlweise für eine Rikschafahrt durch Ruhrort oder für eine Fahrt über den Rheindeich lag, seit meinem 50. Geburtstag Ende 2022 in einer Schublade. Ein vorheriger Versuch, diese Fahrt anzutreten, scheiterte wegen des Wetters.

Gestern klappte es mit dem Wetter und wir fuhren mit Rikscha Mick durch den Duisburger Schifferstadtteil Ruhrort.

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Darum ist es beim Thema Trans wichtig, dass nicht Aktivisten den Ton an Hochschulen angeben   

Schild, das während des Vortrags hochgehalten wurde, Foto: Till Randolf Amelung Lizenz: Copyright


Ich dachte, ich hätte mich längst daran gewöhnt, von manchen queeren und ultra-progressiven Kreisen seit Jahren angefeindet zu werden. Nichts könnte mich innerlich mehr erschüttern. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.

Was war passiert? Am vergangenen Dienstag war ich eingeladen, einen Vortrag mit dem Titel „Transgender Wars – Why Became Biological Facts a Controversy?“ im Rahmen eines Seminars an der Leuphana-Universität in Lüneburg zu halten. Der Vortrag wurde für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, weil mein Thema von

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„Historia magistra vitae“ – Die Geschichte als Lehrmeisterin des Lebens (*Cicero)

© Kohlhammer Buchcover

„Hat man denn gar nichts aus der Geschichte gelernt?“ So oder ähnlich lautet oft die Forderung, wenn es um die Diskussion gesellschaftspolitischen Handelns geht. Der Historiker Peter Geiss greift in seinem aktuellen Buch diese Frage auf und erläutert mögliche Antworten anhand von 14 historischen Fallskizzen.

Mehr als zweitausend Jahre umspannt der Bogen, den Peter Geiss in seinem Buch „Geschichte in Zeiten der Unsicherheit“ mit 14 thematisch geschlossenen Kapiteln schlägt. Von den machtpolitischen Strategien des Kaisers Augustus im vorchristlichen Rom bis zum ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr im Balkankonflikt 1999 erläutert er das jeweilige Thema, eingebettet in den historischen Kontext, so dass der Leser gut nachvollziehen kann, wie und auf welcher Grundlage Entscheidungen getroffen worden sind und welche Konsequenzen sie hatten.

Wie kam es zur Auswahl genau dieser Fallbeispiele? Welche Schwerpunkte wollte der Autor setzen, gab es Gründe für den Fokus auf historische Ereignisse der jüngeren Geschichte?

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Das Ende der Klimahysterie? Warum der deutsche Sonderweg jetzt endlich am Ende ist

Wie geht's, Bill Gates? Der Papst der Klimabewegten betritt jetzt mit einer bemerkenswerten Kehrtwende die Bühne. Grafik: DALL-E
Wie geht’s, Bill Gates? Der Papst der Klimabewegten betritt jetzt mit einer bemerkenswerten Kehrtwende die Bühne. Grafik: DALL-E

Es gibt Momente, in denen ein Wort die Stimmung dreht und Weltpolitik beeinflusst. In der Klimadebatte liefert diesen Dreh jetzt ausgerechnet Bill Gates. In einem neuen Memo plädiert er dafür, die Klimapolitik nicht länger an apokalyptischen Erzählungen auszurichten, sondern nüchtern an Wohlfahrt, Gesundheit und realen Technologien zu messen. Nicht das abstrakte Gradziel allein, sondern der konkret geminderte menschliche Schaden solle Maßstab sein. Das ist kein Leugnen des Problems, sondern ein Kurswechsel weg von Alarmismus hin zu Wirksamkeit. Gates nennt das „eine strategische Neuausrichtung“ und wendet sich ausdrücklich gegen den „Weltuntergangsblick“.

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„Geraldine Rauchs Verhalten trägt absolut kulturrelativistische Züge“

Ali Ertan Toprak Foto: Sedat Mehder Lizenz: Copyright

Geraldine Rauch, die Präsidentin der TU-Berlin, hat gegen eine islamismuskritische  Veranstaltung des Allgemeinen Studentenausschusses protestiert. Die Kurdische Gemeinden fordert nun ihren Rücktrott.

Sie haben die TU-Präsidentin Geraldine Rauch kritisiert, weil sie sich über einen Vortrag der jüdisch-kurdischen Frauenallianz Pek Koach beim AStA beschwert hat. Was ist da passiert?

Als wir erfuhren, dass die TU-Präsidentin beim AStA eingegriffen hat, um diese Veranstaltung zu verhindern – indem sie die Veranstalter regelrecht kriminalisierte und zu Muslimfeinden machte –, wollten wir einfach Flagge zeigen und sagen: Es reicht, so geht es nicht weiter an den deutschen Universitäten.

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NRW und Ruhrgebiet setzen auf Wasserstoff. Der Bundesrechnungshof nicht

Wasserstofftankstelle Foto: Michał Beim Lizenz: CC BY-SA 4.0


In einem Bericht hat der Bundesrechnungshof der deutschen Wasserstoffstrategie ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet setzen trotzdem weiter auf grünen Wasserstoff, um die Industrie zu retten.

Die Bundesregierung setzt beim klimaneutralen Umbau der Wirtschaft auf Wasserstoff – vor allem dort, wo Strom an technische oder wirtschaftliche Grenzen stößt: bei Stahl, Chemie und Schwerindustrie. Genau hier soll Wasserstoff den Ausstieg aus Kohle und Gas ermöglichen – besonders im Ruhrgebiet. Doch der Bundesrechnungshof zweifelt nun in einem Bericht die gesamte Strategie an. Das Ergebnis:

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Kunsthochschulen in Essen und Berlin starten gemeinsames Projekt für digitale und immersive Lehre

Folkwang auf Zollverein Foto: Jula2812 Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Folkwang Universität der Künste in Essen und die Universität der Künste Berlin bündeln ihre Kompetenzen, um innovative Lehrformate in der künstlerischen Ausbildung voranzutreiben. Im Rahmen des neuen Verbundprojekts „Multisensory in Dialogue and Artistic Practice“ entwickeln die beiden Hochschulen gemeinsam Konzepte für eine hybride, KI-gestützte und immersive Lehrkommunikation.

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