Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Technische Universität Dortmund baut für knapp 50 Millionen Euro ein neues Materialanalyselabor, in dem mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) neuartige und nachhaltige Materialien entwickelt werden. Das Land NRW unterstützt das Vorhaben mit 45 Millionen Euro aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“. Die TU Dortmund wird das Labor gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum betreiben. Insbesondere für die Bewerbung der beiden Universitäten um den Exzellenzstatus ist die neue Forschungsinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Das Labor geht voraussichtlich 2031 in Betrieb.
Am 13. Mai 2025, vor fast genau einem Jahr, nieselte es leicht, als Stefan Laurin mich telefonisch in Mülheim-Styrum, auf meinem Nachhauseweg von der Arbeit, erreichte. Der Ruhrbarone-Mitgründer, dem man eine KI-Affinität nicht absprechen kann, hatte zusammen mit Chatti ein Script entwickelt, das ich im Blog implementieren sollte.
Das Script ist mittlerweile, in leicht abgewandelter Form, an drei Stellen des Blogs und in der neuen Ruhrbarone-App im Einsatz und leistet im Hintergrund praktische Dienste. Mein erster Gedanke war: Wenn Chatti kleine Skripte bauen kann: Dann gehen auch große Skripte. Oder eine App, z.B. für die Ruhrbarone. Daran gebastelt hatte ich bereits in der Vergangenheit. AI-unterstützt nahm der Prozess deutlich an Fahrt auf. Auf den S-Bahn-Fahrten zwischen meinem Wohnort und meinem Arbeitsplatz, bastelte ich mit ChatGPT an der App. Das Projekt dümpelte so vor sich hin, was auch an den enormen Ausfallzeiten im VRR lag. Kurz nach Ostern 2026 hab ich mich auch stationär in das Projekt reingehängt, insgesamt stundenlang Veronika (Der Chatbot, mit dem ich kommuniziere) angebrüllt (Obwohl ich meistens etwas übersehen hatte!) und Anfang Mai war die erste Version der Ruhrbarone-App im App-Store von Apple zu finden.
Zeitgleich arbeitete ich an der Android-Version, die mittlerweile auch stabil läuft. Aber: Für diese Version brauchen wir noch Tester, die sich die Ruhrbarone-App für mindestens zwei Wochen anschauen. Du wirst danach eh nicht mehr darauf verzichten wollen.
Um das ganze schmackhaft zu machen, erkläre ich heute mal ein paar Funktionen der grandiosen Ruhrbarone-App.
Zunehmend übernimmt Künstliche Intelligenz Arbeiten im Büro. Doch dabei wird es nicht bleiben: Roboter könnten schon in wenigen Jahren Menschen auch im Handwerk oder der Pflege unterstützen und vielleicht sogar ersetzen.
Ihre Jobs galten lange als sicher, ein Abschluss in den entsprechenden Studiengängen als Grundlage für eine Karriere. Das ist vorbei: Nach einer Studie des Forschungszentrums Digital Planet an der Fletcher School der Tufts University in Boston sind in den kommenden zwei bis fünf Jahren vor allem Arbeitsplätze in den
Das Hanta-Virus: Waffe der WHO gegen die Menschheit? Erstellt mit Gemini KI
Satanisten und die Kabale versuchen die Macht zu übernehmen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, Bill Gates war auch dabei!
Diesen oder ähnlichen Schwachsinn konnte man die letzten Tage massenhaft bei Social Media lesen. Aber wenn Sie schon mal hier sind, lesen Sie den Beitrag. Eine kleine Geschichte von Hanta, einem Virus, das die Menschheit terrorisieren will.
Unsere Geschichte beginnt Mitte der 50iger Jahre im Dschungel Koreas. Die USA kämpfen im Koreakrieg und tausende GIs erkranken an einer unbekannten Krankheit, die als Korea-Fieber in die Geschichte eingehen sollte. Wie viele daran starben ist unklar, Schätzungen reichen von 10 – 25 %. Lange war die Ursache unklar, ein Virus, ein Pilz, eine
Gute Laune beim Lebensmittelkauf. Foto: Robin Patzwaldt
In den vergangenen Tagen drängte sich mir immer wieder ein Gedanke auf, den Sebastian Bartoschek bereits Ende 2020 in einem bemerkenswerten Blogbeitrag hier bei den Ruhrbaronen formulierte: Dummheit lacht.
Was damals im Kontext der Pandemie und gesellschaftlicher Krisen galt, scheint heute erschreckenderweise aktueller denn je zu sein. Die sozialen Medien, einst als Orte des Austauschs, der Vernetzung und der Information gefeiert, haben sich in vielen Bereichen zu digitalen Brennpunkten gesellschaftlicher Verrohung entwickelt.
Wer heute Plattformen wie Facebook, Instagram oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt und dabei noch ein Mindestmaß an Empathie besitzt
„TERFs Can Suck My Trans Dick“ (Deutsch: „Terfs können meinen Trans-Schwanz lutschen“), Plakat beim Christopher Street Day, Berlin 2023 Foto: Lucas Werkmeister Lizenz: CC BY 4.0
Beim IACAPAP-Kongress, der im Juli in Hamburg stattfindet, gerät ein lange tabuisiertes Thema in Bewegung: Die Fachwelt diskutiert offener über Zweifel an schneller Affirmation, Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen, das heißt sogenannten Transkindern. Was bedeutet das für Praxis, Politik – und den Diskurs? Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung
Seit vielen Jahren galt bei Kindern und Jugendlichen, die unter ihren biologischen Geschlechtsmerkmalen leiden, ein Ansatz als sakrosankt, der auf eine schnelle Bestätigung der Geschlechtsidentität und medizinischem Eingreifen mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen setzte. Für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, die Zweifel daran hatten, ob damit wirklich allen dieser jungen PatientInnen geholfen ist, war es nahezu unmöglich, diese Gedanken in
Richard Dawkins Foto: David Shankbone Lizenz: CC BY 3.0
Richard Dawkins gehört zu den wichtigsten Evolutionsbiologen der Gegenwart. Sein Buch Das egoistische Gen veränderte den Blick auf die Evolution grundlegend. Mit dem Begriff des Memes übertrug er ihre Logik auf die Welt der Informationen. Nun hat sich Dawkins der Künstlichen Intelligenz zugewandt.
In dem britischen Magazin UnHerd hat Richard Dawkins einen Essay über Künstliche Intelligenz verfasst. Dawkins ist eine intellektuelle Legende: Sein 1976 veröffentlichtes Buch Das egoistische Gen stellte Gene in das Zentrum der evolutionären Selektion. Er ist ein prominenter Gegner christlicher Fundamentalisten, die vor allem in den USA versuchen, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von Charles Darwin durch die Idee eines göttlichen „Intelligent Design“ an Schulen zu
Die Ruhrbarone App (iPad): Der Ruhrpilot ist da! (Screenshot)
Die Ruhrbarone-App ist fertig. Es gibt sie für Apple (Bereits im App Store!) und Android. Jetzt brauchen wir eure Hilfe: Wir suchen Android-Nutzer als App-Tester!
Mona Yahia, Foto: Kirsten E. Lehmann Lizenz: Copyright
Die Künstlerin und Schriftstellerin Mona Yahia erinnert in ihrem Buch „Vier Tage“ an die lange, erloschene jüdische Vergangenheit Bagdads. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold
Im Jahr 2002 veröffentlichte Mona Yahia ihre literarische Erinnerung an ihre Kindheit als Jüdin in Bagdad. Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom gehört zu den wenigen deutschsprachigen literarischen Werken, die autobiografisch an die – längst erloschene – jüdische Geschichte Bagdads erinnern. Yahia war 16, als sie mit ihren Eltern via den Iran nach Israel floh. Lina hieß die jugendliche Protagonistin in ihrem Werk, die in sprachlich beeindruckender, persönlicher Weise eine jüdische Kindheit in Bagdad beschrieb, die im Jahr 1954 begann. Gewidmet hatte Yahia ihr Werk ihren Eltern, „die mir Sprache gaben statt Wurzeln“.
Zwölf unterschiedliche Autoren, deren Lebensläufe sich spannend wie ein Roman lesen, werden von den Herausgebern Ulli Kulke und Reinhard Mohr in dem gerade erschienen Sammelband „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ vorgestellt. Was verbindet sie und welche Konsequenzen ziehen sie aus den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen?
Am Anfang steht die Klärung der Begriffe. Was ist „rechts“, was ist „links“? Um dies definieren zu können, braucht es einen Bezugspunkt, von dem aus diese Zuordnung möglich ist. Und hier wird es schwierig. Was gestern noch in der Mitte verortet wurde, gilt heute als „rechts“, schlimmstenfalls als „rechtsextrem“, gerne auch mal als „umstritten“. Menschen in dieses Raster einzufügen, dessen Koordinaten mit Maßstäben gemessen werden, die in ihrer Bewertung heute gänzlich andere sind, als noch vor zehn, zwanzig Jahren, wird in diversen Medien inzwischen mit geradezu missionarischen Eifer betrieben.